Abteilung Schach/ SG Neukirchen Erzgebirge
Training Donnerstags in der Oberschule, Hauptstraße 56

2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

https://svs.portal64.de/ergebnisse/show/2021/1943/

2. Landesklasse, Staffel C

1. Chemnitzer SC Aufbau `95 II

2. Muldental Wilkau-Haßlau III

3. SK König Plauen III

4. TV Freiberg 1844

5. SC Reichenbach

6. USG Chemnitz II

7. BSV Ehrenfriedersdorf

8. TSV IFA Chemnitz

9. Glauchauer SC 1873

10. SG Neukirchen/Erzg.

Nach der Veröffentlichung der Staffeleinteilung stehen folgende Spieltage an:

 

                1. Runde:            19.09.2021:  CSC Aufbau '95 II  2,5-5,5  SG Neukirchen

                2. Runde:            10.10.2021:  SG Neukirchen  2,5-5,5  USG Chemnitz II

                3. Runde:            07.11.2021:  SV Muldental Wilkau-Haßlau III  2,5-5,5  SG Neukirchen

                4. Runde:            12.12.2021:  SG Neukirchen  4-4  BSV Ehrenfriedersdorf
Coronabedingt verlegt! Termin 15.05.2022!

                5. Runde:            16.01.2022:  SK König Plauen III  4-4  SG NeukirchenTermin 12.06.2022!

                6. Runde:            06.02.2022:  SG Neukirchen  5-3  TSV IFA ChemnitzTermin 03.07.2022!

                7. Runde:            06.03.2022:  TV Freiberg 1844  4-4  SG Neukirchen

                8. Runde:            03.04.2022:  SG Neukirchen  4 - 4  Glauchauer SC 1873

                9. Runde:            01.05.2022:   SC Reichenbach/Vogtl.  6-2  SG Neukirchen.

 

Daniel Erath                                                                                                  03. Juli 2022

SG Neukirchen

 

 

Sprung auf Platz 5 geschafft

 

Spielbericht zur nachgeholten 6.Runde der  Saison 2021 / 2022:

Sonntag, den 03.07.2022,  09:00 Uhr:   Oberschule Neukirchen

 

SG Neukirchen  -  TSV IFA Chemnitz          5  :  3

 

Über 4 Jahre musste die SGN warten, um wieder zum Halali zu spielen, denn die Spielzeiten 2018/19 und 2019-2021 beendeten sie jeweils mit kampflosen Siegen. Zum bedeutungslosen letzten Akt gastierte heute die IFA-Acht bzw -Sieben. Doch was heißt hier bedeutungslos? Die Neukirchner wollten ihre Bilanzen aufbessern und mit einem positiven Punktekonto die Ehrenfriedersdorfer in der Tabelle überholen. Außerdem sollten sie den unglücklichen Eindruck vom SVS-Pokal-Wochenende revidieren. So lehnten sie ein bequemes 4:4 ab.

Das Vorspiel hielt noch eine Pointe bereit, denn die Gemeinde Neukirchen hatte die SGN nicht informiert, dass die Aula der Oberschule als Wahllokal benötigt würde. So musste man in das Kunstzimmer umziehen, das kleinere Tische, aber eine schnuckligere Atmosphäre bot. Zum Glück  musste man nicht wie vor 3 Wochen in Plauen erst noch bei sengender Hitze durch die halbe Ortschaft spazieren.

Nach einem freundlichen Plausch zur Eröffnung unter Nachbarn nahm man die Gefechte auf, wobei die Gäste ohne Liubov Orlova und Mahmoud Alidelbi antraten und Brett 2 unbesetzt ließen, während die Gastgeber Mario Studnicka ersetzen mussten. Doch noch ehe man richtig Platz genommen hatte, führten die Einheimischen bereits. Lothar Kalski hatte nach nur wenigen Zügen eine Figur eingestellt und sofort aufgegeben, dass es sogar dem Sieger Thomas Gritz peinlich schien, wie das passierte. Etwa 10 Minuten später beendeten Uli Popp und Rüdiger Hähle ihre Partie mit je einem halben Punkt und um 10:00 Uhr erhöhte sich die Führung der Lokalmatadoren sogar ohne eigenes Zutun auf 2,5:0,5. Und, als wäre das noch nicht genug, unterlief nur Minuten später Frank Kapp ein vergleichbares Missgeschick wie seinem Mannschaftskameraden, doch er spielte unverdrossen weiter. Um 10:10 Uhr remisierten die Remiskönige beider Teams, Norman Lämmler und Steffen Wieland, ohne dass ein Männel das Brett verlassen hatte. Frank Schröder harrte derweil geduldig aus und übernahm die Übersicht über die laufenden Spielstände, die klar zu Neukirchens Gunsten ausfiel. Marcel Dian fühlte sich in seiner Partie richtig wohl, Olaf Dietz opferte 2 Bauern für heftigen Angriff. Brett 4 sah Ausgeglichenheit und Brett 6 Materialvorteil des Neukirchner Mannschaftsleiters. Es sah verheißungsvoll aus. Um 11:20 Uhr hatte Marcel seine Wohlfühl-Partie mit einer Springergabel siegreich zu Ende geführt und den 4:1-Zwischenstand besorgt. 5 Minuten später endete Olaf Dietz‘ druckvolles Angriffsspiel mit einem Handy-Klingeln. Doch an Brett 6 hatte sein Mannschaftsleiter endlich die lange und zähe Gegenwehr zermürbt und zu dem Mehrläufer einen Freibauern geschaffen, den Frank Kapp nur durch Hingabe seines letzten Offiziers am Einzug auf a8 hindern konnte, worauf er nach einem letzten durchschauten Zaubertrick aufgab. Den Schlusspunkt setzte Günter König, als Uwe Müller beim Abtausch ein Fehler unterlief, der zum Verlust der Dame und der Partie führte.  

Am Abend war dann festzustellen, dass dieser Sieg Neukirchen sogar noch Platz 5 bescherte. Immerhin hatte man als einzige Mannschaft der Liga gegen die Spitzenteams aus Plauen und Glauchau gepunktet, so dass der Abstand zu Platz 1 doch nicht so groß gewesen sein mag wie die 5 Punkte Differenz glauben machen. Immerhin hatte die SGN sich nach Gunnar Fischers tragischem Tod neu sortieren müssen und dazu an Brett 1, 3 und 8 neue Optionen eröffnet.

 

 

Br.

SG Neukirchen/Erzg. 1

-

TSV IFA Chemnitz

5:3

1

Marcel Dian          (1/s/1820)

-

Dr. Christian Posthoff (2/w/1726)

 1:0

2

Frank Schröder    (3/w/1796)

-

             unbesetzt

  +:-

3

Thomas Gritz       (4/s/1833)

-

Lothar Kalski             (4/w/1779)

 1:0

4

Uwe Müller          (5/w/1770)

-

Günter König              (5/s/1752)

 0:1

5

Olaf Dietz             (6/s/1831)

-

Dr. Karl-Heinz Grund (6/w/1685)

 0:1

6

Daniel Erath    (ML/7/w/1778)

-

Frank Kapp                  (7/s/1677)

 1:0

7

Norman Lämmler (8/s/1691)

-

Steffen Wieland    (ML/8/w/1605)

 ½:½

8

Ulrich Popp        (E/w/1518)

-

Rüdiger Hähle             (E/s/1617)

 ½:½

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Daniel Erath                                                                                                 01. Juli 2022

SG Neukirchen

 

Keine Wettbewerbsverzerrung ?

 

Spielbericht zur 5. Runde der  Saison 2021 / 2022:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  12.06.2022,   09:00 Uhr:  Alte Feuerwache Plauen

 

SK König Plauen III - SG Neukirchen  4 : 4

 

Die nachgeholte 5. Runde hatte einige Überraschungen zu bieten. Es begann damit, dass die Gäste selbstbewusst im Salon des Hotel Alexandra eintrafen, denn in den dortigen Plüschsesseln hatten die Mannschaften des Neukirchner Mannschaftsleiters noch nie verloren. Zur eigenen Verwunderung fanden sie dort aber nur den ehemaligen Plauener Mannschaftsleiter Marco Schaarschmidt vor, der sich über seine Einsamkeit und die scheinbar falsch eingestellten Spieluhren wunderte. Des Rätsels Lösung lieferte Jochen Bandt telefonisch. Weil die Karl-Marx-Schule, in der SK König Plauen IV gegen den VSC Plauen spielen sollte, als Wahllokal gebraucht wurde, hatte man diese Partie kurzerhand ins Hotel Alexandra verlegt. Für eine höherklassige Plauener Mannschaft war der große Salon belegt, so dass die Partie der SGN gegen die III. Garnitur in der Alten Feuerwache stattfinden sollte. Das bedeutete zunächst einen viertelstündigen Fußmarsch bei stechender Vormittagshitze durch die Plauener Innenstadt. Immerhin brachte man diesen Weg Anekdoten erzählend und das Regelwerk diskutierend hinter sich, um halbwegs schwitzend und keuchend vor der Jugendherberge „Alte Feuerwache“ begrüßt und in den obersten Stock geschickt zu werden. Dort warteten bereits 7 ausgeruhte und erfolgshungrige Tabellenführer auf ihre Widersacher. Nach freundlicher Begrüßung und Dank für das Entgegenkommen der Gäste, ohne Murren in dem Ausweichspiellokal anzutreten, konnte sich der Neukirchner Mannschaftsleiter gleichwohl einen Kommentar nicht verkneifen. Nicht nur, dass man seiner Mannschaft das erfolgsgewohnte Spiellokal mit den bequemen Plüschsesseln vorenthielt, sondern auch, dass man bei sengender Hitze zu einem Fußmarsch genötigt wurde, ohne dass die verstrichene Zeit an der Bedenkzeit der Plauener abgezogen wurde, konnte durchaus als taktische Maßnahme der Gastgeber im Aufstiegsrennen gedeutet werden. Doch die SGN hatte auch gegen den vormaligen Tabellenführer aus Glauchau ein 4:4 erkämpft und so folgte die Ankündigung, auch beim aktuellen Spitzenreiter nicht ohne mindestens 4 Brettpunkte und dem sicheren Klassenerhalt in der Tasche die Heimfahrt anzutreten.

Und es begann bombig! Olaf Dietz, der erst kurzfristig spielfähig geworden war, hatte schon nach etwa 1 Stunde den hoch eingeschätzten Michael Fuß aufs falsche Bein gestellt und die Gäste in Führung gebracht. Nach weiteren 50 Minuten glich Richard Melitzki für die Gastgeber aus, Uwe Müller hatte in der komplizierten Stellung irgendwie die Entlastung verpasst. Doch zu der Zeit zauberten Marcel Dians und Mario Studnickas Partieführungen dem SGN-Feldherr ein breites Grinsen ins Gesicht, seine eigene Partie dagegen eher Sorgenfalten auf die Stirn. Tatsächlich brachte Mario seinen Punkt gegen Nico Hörkner sicher ins Ziel und die Gäste wieder in Führung. Die war jedoch ¼-Stunde später wieder dahin, als sich Frank Schröder in Marco Schaarschmidts Kombinationswirren verhedderte und Material einbüßte. Zwischenzeitlich hatte Marcel  - wie auch immer -  verpasst, den Sack in seiner Partie zuzumachen, und musste gegen Timur Melestean mit Remis zufrieden sein. Doch das Glück war mit den tüchtigen SGN-Recken. Während Daniel Erath sich im Bemühen um Gegengewicht veropfert hatte und Florian Elstner den Punkt überlassen musste, hatte Thomas Gritz gegen Huy Duc Nguyen Dang so geschickt aufgebaut, dass sein Springer gegen den wirkungslosen gegnerischen Läufer die Partie entscheiden konnte. So musste die Begegnung am letzten Brett entscheiden. Dort mühte sich Mario Tunger noch bis 14:30 Uhr vergeblich, um mit einem Sieg gegen Norman Lämmler zum Plauener Aufstiegsheld zu werden. Zwei Remisangebote lehnte er ab und grübelte, bis er an seiner Bedenkzeit nur noch 30 Sekunden hatte, bevor er selbst Remis bot. Norman ließ ihn noch etwas zappeln und besah sich genüsslich die Stellung, in der ihm nichts passieren konnte, bevor er akzeptierte.

4:4 und Klassenerhalt wie angekündigt. Der Wettbewerb wurde jedenfalls durch die SGN nicht verzerrt. Nun geht es am 03.07.2022 zu Hause gegen den Tabellennachbarn TSV IFA Chemnitz um den Einzug in die obere Tabellenhälfte.

 

1

Timur Melestean            (1/s/1751) 

-

Marcel Dian            (1/w/1820)        

 ½:½

2

Nico Hörkner                 (2/w/1756)

-

Mario Studnicka      (2/s/1868)

  0:1

3

Marco Schaarschmidt     (3/s/1914)

-

Frank Schröder       (3/w/1796)

  1:0

4

Huy Duc Nguyen Dang  (4/w/1814)

-

Thomas Gritz          (4/s/1833)       

  0:1

5

Richard Melitzki             (5/s/1734)

-

Müller, Uwe            (5/w/1770)

  1:0

6

Michael Fuß                   (6/w/1928) 

-

Olaf Dietz              (6/s/1831)

  0:1

7

Florian Elstner                (7/s/1790) 

-

Erath, Daniel      (ML/7/w/1778)

  1:0

8

Mario Tunger                 (8/w/1821) 

-

Norman Lämmler   (8/s/1691)

 ½:½

 

Was nicht eintrat, war der angekündigte Führungswechsel an der Tabellenspitze. Anders als der Glauchauer SC 1873 hatte der SK König Plauen III das Glück, dass der Konkurrent von der Zwickauer Mulde gegen die bärenstark aufgestellte USG Chemnitz II ebenfalls nur 4 Brettpunkte holte und Zweiter blieb. Derweil stellte der Überraschungsaufsteiger Chemnitzer SC Aufbau ´95 II mit seinen Besetzungen die Staffel auf den Kopf. Zunächst schien man in der nachgeholten 4. Runde mit einem 4,5:3,5 gegen den TV 1844 Freiberg wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln, doch in Folge eines Aufstellungsfehlers wandelte die Staffelleiterin den Sieg in einen 2:5-Verlust, der Freiberg auf Platz 3 und unerwartet in Aufstiegsgefahr bringt, sollte die Mannschaft in Plauen gewinnen und Glauchau gegen Ehrenfriedersdorf nicht selbst siegen. In der nachgeholten 5. Runde hatte Aufbau Chemnitz nur 6 (! in Worten: sechs!) spielfähige Akteure für 2 Mannschaften und besetzte damit die I. Mannschaft, so dass die II. in Reichenbach kampflos 0:8 verlor und als 2. Absteiger neben Wilkau-Haßlau III feststeht.

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Daniel Erath                                                                                                  06. Juni 2022

SG Neukirchen
Klassenerhalt noch nicht geschafft

Spielbericht zur nachgeholten 4.Runde der  Saison 2021 / 2022:

Sonntag, den 15.05.2022,  09:00 Uhr:   Oberschule Neukirchen

SG Neukirchen  -  BSV Ehrenfriedersdorf          4  :  4

Das Mittelfeldduell stand von vorneherein unter dem Gesichtspunkt der vorzeitigen Absicherung des Klassenerhalts und war durch enge und vorsichtige, aber auch spannende Spielverläufe geprägt, zumal sich die Kontrahenten aus etlichen Partien kannten. Andererseits erweckte dieser Gegner bei der SGN freudige Erinnerungen an die Gala vom 11.10.2015, als man in der Bergstadt mit 6:2 triumphierte und den vorentscheidenden Sieg zum Aufstieg in die 2. Landesklasse einfuhr. Zudem war die einheimische Aufstellung für die Gäste so sicher nicht vorhersehbar, denn durch die Verlegung des Spieltags fielen mit Uwe Müller und Olaf Dietz zwei Stammspieler aus, die im Dezember 2021 einsatzbereit gewesen wären. Indes kommt es letztlich nicht auf die Spieler an, die nicht da sind, sondern auf die, die antreten. Und Neukirchen hat in der 2. Mannschaft einige Spieler mit dem Format für die 2. Landesklasse, von denen mit Karl-Heinz Lange und Ingo Dietsch erfahrene Haudegen zum Einsatz kamen.

Überraschend früh war diesmal Frank Schröders Partie zu Ende, was sicher an der ausgeglichenen Stellung auf dem Brett und dem schon um 11:20 Uhr erfolgten Remisangebot seines Kontrahenten Steffen Lohr lag. Schon bald zeichneten sich aber an den Brettern 2 und 4 Vorentscheidungen ab, während Brett 7 scheinbar die Gastgeber und Brett 8 eher die Gäste im Vorteil sah. Die spektakulärste Partie wurde jedoch am Spitzenbrett gespielt, wo eine Raffinesse die andere jagte. Zur Mittagszeit hatte dann Mario Studnicka sein taktisches Manöver, das ihm Materialvorteil eingebracht hatte, mit dem Siegpunkt gegen Detlef Gedigk gekrönt. Da wollte Norman Lämmler die Mannschaftsführung nicht aufs Spiel setzen und remisierte mit Marti Haustein nur 5 Minuten später in schwer einzuschätzender Stellung. Weitere 10 Minuten später atmete der Gästespieler Siegbert Mittag auf, weil er gegen Karl-Heinz Langes druckvolles Spiel standgehalten und Remis erkämpft hatte, obwohl es zeitweise so aussah, als könnte der Neukirchner seinen Widersacher nach der grandiosen Partie aus 2015 ein weiteres Mal bezwingen. Um 12:35 Uhr fanden bei beiderseitig beengter Bedenkzeit Daniel Erath und Rolf Lohr zur Punkteteilung, wohl auch im Gedanken an das absehbare 4:4. Thomas Gritz, der bis dahin schon fast 2 Stunden mit 2 Minusbauern gekämpft und Angriffsversuche unternommen hatte, streckte eine Viertelstunde später gegen den routinierten Klaus Hahn die Waffen. Schließlich teilten um 12:50 Uhr Ingo Dietsch und Lutz Neumann den Punkt, nachdem der Neukirchner zunächst die Qualität eingebüßt, aber mit Dame und Springer so aktiv gespielt hatte, dass er den schwarzen König aus der Rochadeecke vertrieb, über das halbe Brett jagte und die Qualität zurückeroberte. Die spektakulärste Partie dauerte am längsten, denn Marcel Dian lieferte nach seiner guten Vorstellung in Reichenbach wiederum einen couragierten Auftritt und brachte den favorisierten Mario Haustein mit überraschenden Attacken in Bedrängnis. Als er mit 4 Bauern, Läufer und König gegen Läufer, Springer, Bauer und König im Endspiel stand, einigte man sich schließlich um 13:10 Uhr auf Remis.

Mit diesem Punkt glaubte man in den Neukirchner Reihen, den Grundstein zum Klassenerhalt gelegt zu haben, doch die überraschenden Siege der IFA gegen die USG II und des CSC Aufbau II gegen Freiberg ließen die Plätze 6 bis 9 auf den Abstand von 3 Punkten zusammenrük-ken, so dass den Partien Neukirchen – IFA Chemnitz und CSC Aufbau II – USG Chemnitz II am letzten Spieltag entscheidende Bedeutung in der Abstiegsfrage zukommen dürfte. Zuvor ist die SGN allerdings beim Überraschungsteam der Saison gefordert. Wenn gegen die junge Truppe von  SK König Plauen III um die erfahrenen Marco Schaarschmidt, Michael Fuß und Mario Tunger erneut ein 4:4 gelänge, wäre der Klassenerhalt wohl auch rechnerisch sicher. 

Br.

SG Neukirchen/Erzg. 1

-

BSV Ehrenfriedersdorf

4:4

1

Marcel Dian          (1/s/1820)

-

Mario Haustein      (1/w/2018)

 ½:½

2

Mario Studnicka   (2/w/1868)  

-

Detlef Gedigk        (2/s/1798)

  1:0

3

Frank Schröder    (3/s/1796)

-

Steffen Lohr          (ML/3/w/1856)

 ½:½

4

Thomas Gritz       (4/w/1833)

-

Klaus Hahn           (4/s/1785)

  0:1

5

Daniel Erath       (ML/7/s/1778)

-

Rolf Lohr              (5/w/1784)

 ½:½

6

Norman Lämmler (8/w/1691)

-

Marti Haustein       (6/s/1764)

 ½:½

7

Karl-Heinz Lange (E/s/1552)

-

Siegbert Mittag      (7/w/1616)

 ½:½

8

Ingo Dietsch        (E/w/1726)

-

Lutz Neumann       (8/s/1675)

 ½:½

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Daniel Erath                                                                                                 08. Mai 2022

SG Neukirchen

 

Ein schwarzer Sonntag

 

Spielbericht zur 9. Runde der  Saison 2021 / 2022:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  01.05.2022,   09:00 Uhr:  Dittesschule Reichenbach

 

Schachclub Reichenbach/Vogtland - SG Neukirchen  6 : 2

 

Es ist schon sinnbildlich für den Spielverlauf, wenn auf der Heimfahrt der eine oder andere Spieler der Gästemannschaft vor Verärgerung ins Armaturenbrett beißen könnte. Dieses Gefühl machte sich in den Neukirchner Reihen nach dieser Auswärtspleite breit. Es begann schon im Vorfeld der Partien damit, dass Mario Studnicka und Olaf Dietz den Gästen nicht zur Verfügung standen und auf Grund des vorgezogenen Spiels der II. Neukirchner Mannschaft ein gewünschter zweiter Nachrücker nicht zur Verfügung stand. Zwar konnten die Gastgeber mit Frank Hochmuth und Klaus Frenzel auch 2 Stammkräfte nicht aufbieten, aber immerhin besetzten sie alle 8 Bretter, während die SGN für Andreas Götz nur einen schönen Gruß (eines Neukirchner Schachfreunds) ausrichtete, aber keinen Widersacher stellte. So gingen die Gastgeber um 10:00 Uhr kampflos in Führung, was bei den Gästen nicht unbedingt als tragisch empfunden wurde, denn an allen besetzten Brettern wurde kompromisslos gekämpft und sie hatten sich von vorneherein auf eine Auseinandersetzung mit wenigen Remisen eingestellt. Also mussten Siege eingefahren werden. Dafür sah man am 8. Brett alsbald Vorzeichen, während auch die beiden Spitzenbretter Optimismus versprühten. Mit 2 Remisen zwischen Brett 3 und 7 wäre man dann auf dem richtigen Weg. Das erste Remis stellte sich schon um 10:55 Uhr zwischen Norman Lämmler und Colette Phenn ein, das zweite etwa 45 Minuten später zwischen Uwe Müller und Oliver Seidel. Kritisch wurde es für die SGN danach bis zur Mittagszeit. Zunächst unterlief Frank Schröder in aussichtsreicher Stellung ein krasser Sehfehler, der zum einzügigen Figurenverlust und umgehend zur Kapitulation führte. Das war so nicht eingeplant und überraschte selbst die Gegner. Am 6. Brett hatten sich derweil Daniel Erath und Ulrich Phenn aus der Eröffnung heraus in gegenseitigen Fesslungen verharkt, aber der Neukirchner kam nicht zielführend aus der Defensive und musste Material opfern, um Gegenspiel zu erhaschen, das letztlich aber nicht für Zählbares reichte. Nur 5 Minuten später musste Thomas Gritz in aussichtsloser Stellung gegen Haymo Adler die Waffen strecken, so dass Reichenbach den Mannschaftssieg schon eingetütet hatte. Neukirchner Lichtblick war der junge Nico Windisch, der mit punktgenauem Spiel Vorteil um Vorteil erzielte und um 12:35 Uhr sicher gewann. Am Spitzenbrett sah es gut für den Neukirchner Marcel Dian aus. Er hatte die Schwächen in Jan-Niklas Phenns Verteidigung ausgemacht und konsequent darauf gespielt, über den Damenflügel einzufallen, aber vor der Verteidigung des Reichenbachers fiel Marcels Blättchen: Partieverlust durch Zeitüberschreitung in Erfolg versprechender Stellung.

Letztlich war es eine ärgerliche und viel zu hoch ausgefallene Pleite gegen einen starken und hochkonzentrierten Gegner, der sicherlich um den Aufstieg in die 1. Landesklasse mitspielen wird. Der SGN verbleibt die Aufgabe, einen sicheren Mittelfeldplatz zu erreichen. Dazu gilt es, diese Scharte am 15.05.2022 gegen den neu aufgestellten Aufsteiger BSV Ehrenfriedersdorf auszuwetzen und den Klassenerhalt mit einem Sieg abzusichern.

 

1

Jan-Niklas Phenn     (1/s/1874) 

-

Marcel Dian            (1/w/1824)        

  1:0

2

Sascha Knabe          (2/w/1855)

-

Frank Schröder       (3/s/1796)

  1:0

3

Haymo Adler        (ML/3/s/1935)

-

Thomas Gritz          (4/w/1833)       

  1:0

4

Oliver Seidel           (4/w/1818)

-

Müller, Uwe            (5/s/1770)

 ½:½

5

Andreas Götz           (5/s/2048)

-

      unbesetzt

  +:-

6

Ulrich Phenn           (6/w/1897) 

-

Erath, Daniel      (ML/7/s/1778)

  1:0

7

Colette Phenn          (E/s/1589) 

-

Norman Lämmler   (8/w/1691)

 ½:½

8

Roberto Grabe        (E/w/1349) 

-

Nico Windisch        (E/s/1612)

  0:1

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Daniel Erath                                                                                                 15. April 2022

SG Neukirchen

 

Mit Kampf und Glück zum Punktgewinn

 

Spielbericht zur 8. Runde der  Saison 2021 / 2022:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  03.04.2022,   09:00 Uhr:  Oberschule Neukirchen

 

SG Neukirchen  -  Glauchauer SC 1873     4 : 4

 

Die reguläre 8. und tatsächlich 5. Runde sah die Begegnung des aktuellen Tabellenführers beim amtierenden Vizemeister vor. Da die SGN mit einem Sieg den Gast überholen und bei günstigen Ergebnissen in den Parallelspielen selbst die Tabellenspitze erklimmen konnte, darf man durchaus von einem Spitzenspiel sprechen, auch wenn 3 Mannschaften noch zwischen den beiden Kontrahenten platziert waren. Zudem kannten sich beide Teams aus etlichen engen Pokal- und Verbandsspielen, die zuletzt die SGN im Vorteil sahen, so dass man beim GSC 1873 auf der Internetseite respektvoll von einem Angstgegner sprach. Besonders die 5,5:2,5-Heimpleite vom 25.11.2018 hatte bei den Gästen ihre Spuren hinterlassen. So hatten die Glauchauer bereits in der letzten Saison die Scharte auswetzen wollen, aber nur mit Mühe eine weitere Niederlage vermieden. Zudem stand dem GSC wiederum der starke Steffen Köhler nicht zur Verfügung. Auf diese Konstellation war die SGN eingestellt, um die notwendigen Siege einzufahren und erneut die Oberhand zu behalten, doch es kam irgendwie anders.

Dabei begann es für Neukirchen nicht schlecht. Norman Lämmler ließ gegen Thomas Drauschke, der seine 3 bisherigen Spiele allesamt gewonnen hatte, keine Probleme aufkommen und remisierte schon um 11:15 Uhr. Doch am 7. Brett kam Daniel Erath nicht ins Spiel, während am 4. Brett Thomas Gritz den Takt diktierte. Die weiteren Partien sahen ziemlich ausgeglichen aus, aber über den Spitzenbrettern hing stets die Bürde der Gäste, gewinnen zu müssen. Das machte sich in intensiven Offensivaktionen an Brett 1 und heftigem Schlagabtausch am Brett 2 bemerkbar. Fast unbemerkt fanden dagegen Olaf Dietz und Ronny Seifert zur Punkteteilung, bevor um 11:50 Uhr Jens Becher gegen Mario Studnicka seinen 3. Sieg einfuhr und um 12:20 Uhr Sven Weigand gegen Marcel Dian Sieg bringenden Materialvorteil ergatterte. Der klaren Gästeführung standen nur zarte Hoffnungen der Gastgeber auf die Bretter 4 und 5 sowie auf Gegenspieloptionen an Brett 7 entgegen. Diese Situation hielt sich bis 13:00 Uhr. Kurz zuvor hatte Frank Schröder mit dem Glauchauer Remis-König Rüdiger Schönrock den Punkt geteilt. Hatte er etwa die Wende kommen sehen? Thomas Gritz hatte gegen Lutz Köhler die Partie aus der Eröffnung heraus diktiert, die gegnerische Dame gegen Turm und Leichtfigur eliminiert und einen Freibauern Richtung Umwandlungsfeld geführt. Als der Glauchauer den Einzug noch verhindern wollte, öffnete er die 6. Reihe und stellte seinen König zweizügig ins Mattnetz. Auch wenn auf Glauchauer Seite sicherlich niemand mehr mit Zählbarem aus dieser Partie gerechnet hatte, versetzte ihr beschleunigtes Ende den Gästen einen Schock. Uwe Müller hatte in der Zwischenzeit gegen Peter Nagorny ein Endspiel mit gleichfarbigen Läufern beim Vorteil eines Springers und 1 Bauer weniger erreicht, das sehr vielversprechend aussah, aber noch nicht gewonnen war. Plötzlich bekam der Glauchauer Bastian Benicke im Mannschaftsleiterduell unerwartet Probleme. Nachdem Daniel Erath einen Bauern geopfert hatte, errang er Gegenspiel, stellte sogar Mattdrohungen auf, zwang den Gegner in die Defensive und lehnte trotz Minusbauer Remis ab, um abzuwarten, ob an Brett 5 der entscheidende Zug gelingen würde. Als dem so war, zockte er sich mit Glück, Geschick und der Nervosität des Gegners um 13:30 Uhr nachträglich zum Remis. Das Schlusswort blieb Uwe Müller vorbehalten, der mit einer Bierruhe seinen Vorteil souverän ausspielte und Peter Nagorny nicht mal mehr den Hauch einer Remis-Chance ließ: 4:4 um 13:40 Uhr. Und Neukirchen nistet sich im Mittelfeld ein.

Wie die SGN am 01.03.2020 sich trotz deutlicher Vorteile mit Remis bescheiden musste, hat sie nun gegen eine noch stärker aufgestellte Glauchauer Acht mit Kampf und Glück noch den Ausgleich erreicht. Es scheint so, als ob die Begegnungen dieser Kontrahenten erst mit der letzten Partie entschieden sein sollten.

 

1.) Marcel Dian (1 / s / 1820)            -   Sven Weigand (1 / w / 1981)                0 : 1

2.) Mario Studnicka  (2/ w / 1868)    -   Jens Becher (2 / s / 1970)                      0 : 1

3.) Frank Schröder (3 / s / 1796)       -   Rüdiger Schönrock (4 / w /  1867)     0,5:0,5         

4.) Thomas Gritz   (4 / w / 1833)       -   Lutz Köhler (5 / s / 1860)                     1 : 0                 

5.) Uwe Müller  (5/ s / 1770)             -   Peter Nagorny (6 / w / 1852)                1 : 0

6.) Olaf Dietz  (6 / w / 1831)             -   Ronny Seifert (7 / s / 1805)                 0,5:0,5

7.) Daniel Erath  (ML / 7 / s / 1778) -   Bastian Benicke (ML/ 8 /w /1750)      0,5:0,5

8.) Norman Lämmler (8 / w / 1691)  -   Thomas Drauschke (E /s / 1683)         0,5:0,5

 

Am 01.05.2022 fährt die SGN nach Reichenbach zu einer Mannschaft, die wohl noch stärker einzuschätzen ist als die bisherigen Kontrahenten. Auch wenn die Trauben dort sicherlich hoch hängen werden, ist es lohnenswert, sie zu pflücken, denn mit 8:4 Mannschaftspunkten wäre der Klassenerhalt vorzeitig geschafft.

 

Die SG Neukirchen wünscht den Schachfreunden frohe Ostern!

 

Mit schachlichen Grüßen

 

Daniel Erath

Mannschaftsleiter der SG Neukirchen I

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Daniel Erath                                                                                                 20. März 2022

SG Neukirchen

 

Ein Mannschaftspunkt wie am Reißbrett

 

Spielbericht zur 7. Runde der  Saison 2021 / 2022:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  10.03.2022,   09:00 Uhr:  Gaststätte Brauhof, Körnerstraße 2, Freiberg

 

TV Freiberg 1844  -  SG Neukirchen     4 : 4

 

Nach 4 Monaten Corona-Pause setzte die Saison mit dem Duell bei alten Bekannten in Freiberg fort. Beide Teams lieferten sich in den vergangenen Jahren Kämpfe, in denen den leichten DWZ-Vorteilen der Bergstädter oft Aufstellungsprobleme einen Strich durch die Rechnung machten. So konnte der Neukirchner Mannschaftsleiter aus den Partien seiner Mannschaften aus Adelsberg und Neukirchen auf eine recht erfolgreiche Bilanz und viel Erfahrung mit Siegen gegen diesen Gegner zurückgreifen. Die einzige Niederlage am 12.10.2014 verhinderte jedoch den damals erwarteten Aufstieg der SGN in die 2. Landesklasse zu Gunsten des mittelsächsischen Kontrahenten.

Mit klarer Taktik und genügend Selbstvertrauen ging es in die Auseinandersetzung mit den diesmal fast in Bestbesetzung angetretenen Muldestädtern. Es hieß auf Sicherheit spielen und die wenigen sich bietenden Siegchancen effektiv zu nutzen. Allerdings gingen auch die Gastgeber mit großer Vorsicht in die Partien. Um 11:00 Uhr stand das 1. Remis fest, denn der durchaus remisfreudige Bernd Schäfer verließ sich nicht auf seine DWZ-Vorteile, sondern wollte es vermeiden, sich an Uwe Müllers Verteidigung die Zähne auszubeißen. Um 11:15 Uhr folgten Daniel Erath und Falk Zimmermann, die das Endspiel mit Doppelturm, je 7 Bauern und gleichfarbigen Läufern gar nicht erst angingen. Kurz darauf folgten Marcel Dian und Clemens Göhler, die beide diese Saison sich über  Erwarten gut am Spitzenbrett präsentieren. Gleichzeitig hatte Thomas Gritz gegen seinen Kontrahenten Kay Schäfer etwas Bewegungsfreiheit und ausgeglichenes Gegenspiel erlangt, was auch deshalb zum 4. Remis führte, weil Mario Studnicka viel Optimismus ausstrahlte und Norman Lämmler so aussah, als hätte er einen richtig guten Tag erwischt. Letzteres bewahrheitete sich  gegen 12:05 Uhr. Norman hatte Matthias Wachs in komplizierter Stellung ausgetrickst und mit deutlichem Materialvorteil die Kapitulation des Freibergers erzwungen. Nun sah es gut aus. Nur Olaf Dietz tat sich gegen den unverwüstlichen Andreas Scholz ungemein schwer und, als er glaubte, den Minusbauern wettgemacht zu haben, büßte er durch einen Sehfehler seine verbliebenen Offiziere ein und gab um 12:15 Uhr sofort auf. Mario Studnicka versuchte derweil seit über einer Stunde, Thomas Radkes Verteidigung auszumanövrieren, und es sah durchaus so aus, als könnte dies gelingen, doch immer wieder fand der Lokalmatador die richtigen Züge, um seine Abwehr zusammenzuhalten und um 12:35 Uhr das 5. Remis dingfest zu machen. Nun sahen auch Frank Schröder und Daniel Juhrs, die schon eine ganze Zeit lang Abwartezüge ohne großes Risiko vollbracht hatten, keinen Siegzwang mehr und remisierten um 12:40 Uhr zum letztlich verdienten 4:4. Damit ist ein weiterer Schritt zum Klassenerhalt  - für beide Teams -  getan.

 

1.) Clemens Göhler (1 / s / 1836)         -   Marcel Dian (1 / w / 1820)                  0,5:0,5

2.) Thomas Radke (2 / w / 2007)          -   Mario Studnicka  (2/ s / 1868)             0,5:0,5

3.) Daniel Juhrs (3 / s /  1846)              -   Frank Schröder (3 / w / 1796)             0,5:0,5         

4.) Kay Schäfer (4 / w / 1854)              -   Thomas Gritz   (4 / s / 1833)                0,5:0,5                 

5.) Bernd Schäfer (5 / s / 1819)             -   Uwe Müller  (5/ w/ 1770)                    0,5:0,5

6.) Andreas Scholz (ML/6 / w / 1840)  -    Olaf Dietz  (6 / w / 1831)                      1 : 0

7.) Falk Zimmermann (7/s /1779)         -  Daniel Erath  (ML / 7 / w / 1778)        0,5:0,5

8.) Matthias Wachs (E / w / 1300)        -    Norman Lämmler (8 / s / 1691)            0 : 1

 

Am 8. und 9. Spieltag stehen für die SGN nun Begegnungen mit den Aufstiegsfavoriten aus Glauchau und Reichenbach an, bevor die Nachholpartien gegen Ehrenfriedersdorf, König Plauen III und IFA Chemnitz die Saison beschließen. Diese 3 Spiele sind aber noch nicht terminiert.

 

Mit schachlichen Grüßen

 

Daniel Erath

Mannschaftsleiter der SG Neukirchen I

 

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Daniel Erath                                                                                                 24. Dezember 2021

SG Neukirchen

 

Dem Klassenerhalt ein Stück näher gekommen

 

Spielbericht zur 3. Runde der  Saison 2021 / 2022:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  07.11.2021,   09:00 Uhr:  Kaufhaus BruHe, Kirchberger Str. 2, Wilkau-Haßlau

 

SV Muldental Wilkau-Haßlau III  -  SG Neukirchen     2,5 : 5,5

 

Die 3. Runde setzte für die SGN eine sehr bedeutsame Begegnung auf den Spielplan, trat man doch gegen eine der am stärksten abstiegsgefährdeten Mannschaften dieser Staffel an. Da war ein Sieg Pflicht, auch wenn man gegen diesen Kontrahenten in der 2. Landesklasse noch nie gewonnen hatte. Zudem galt es, die Derby-Pleite vom 2. Spieltag wett zu machen. Neukirchen nahm die Aufgabe ohne Gunnar Fischer und Norman Lämmler, aber mit unbedingtem Sieges-willen in Angriff, während Wilkau-Haßlau III bekanntermaßen unter den Corona-Bedingun-gen besonders litt, indem man wichtige Spieler verlor. Da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Gäste hier nicht gewinnen sollten! Und der Gehörnte war an jenem Sonntag  - Gott sei Dank -  weit weg geblieben.

Die Partien zogen sich zwar länger hin als am 1. Spieltag, aber das lag an der verbissenen Verteidigung der Gastgeber, die alles versuchten, um ihre Felle nicht davonschwimmen zu lassen. Doch die Neukirchner Vorteile nahmen besonders an den hinteren Brettern zunehmend Konturen an. Als erste beendeten Uwe Müller und Dr. Wolfgang Oeder um 11:40 Uhr ihr Gefecht, ohne einen Sieger ermittelt zu haben. 10 Minuten später ging die SGN in Führung, als Siegfried Schneider im Duell der beiden Mannschaftsleiter die Verteidigung nicht mehr halten konnte. Entschieden wurde der Mannschaftskampf bald danach in einem Quartett von Partien, die um und kurz nach 12:15 Uhr endeten. Urplötzlich hatte nämlich Frank Schröder seine überlegen erscheinende Stellung mit dem Siegplan veredelt, dem sein Gegenüber Christoph Heinze, der bislang alle seine Partien gegen die neuformierte SGN gewonnen hatte, nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Thomas Gritz ließ mit seinem Remis den gegen die SGN ebenfalls ungeschlagenen Andreas Clauß nicht zur Geltung kommen und Marcel Dian ließ gegen Dr. Rainer Staudte nichts anbrennen. Als dann Olaf Dietz der jungen Julia Wagner nach stetig wachsendem Vorteil auch den Siegpunkt abgerungen und damit nach über einem Jahr wieder einen Sieg eingefahren hatte, waren die Messen gelesen. Gleichwohl besaßen Mario Studnicka und Nico Windisch noch den Ehrgeiz, auch ihre Partien siegreich gestalten zu wollen. Mario ließ sich noch bis 13:00 Uhr Bernd Friedrichs Verteidigungskünste zeigen, fand aber nicht die entscheidende Lücke in dessen diszipliniert errichteten Abwehrbollwerk, so dass er mit Remis zufrieden sein musste. Nico setzte Thomas Wutzler sogar an beiden Flügeln Angriffen aus, die der Wilkauer bis 13:30 Uhr abzuwehren und die Partie in die Punkteteilung zu führen vermochte.    

Mit diesem Sieg ist der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt. Es ist nun die Aufgabe, in den nächsten 3 Ansetzungen gegen Mittelfeldmannschaften weitere Zähler einzuheimsen.

 

1.) Dr. Rainer Staudte (1 / s / 1779)     -   Marcel Dian (1 / w / 1820)              0,5:0,5

2.) Bernd Friedrich (2 / w / 1751)        -   Mario Studnicka  (2/ s / 1868)         0,5:0,5

3.) Christoph Heinze (3 / s /  1813)      -   Frank Schröder (3 / w / 1796)           0 :  1         

4.) Andreas Clauß (4 / w / 1782)          -   Thomas Gritz   (4 / s / 1833)            0,5:0,5                 

5.) Dr. Wolfgang Oeder (5 / s / 1721)  -   Uwe Müller  (5/ w/ 1770)                 0,5:0,5

6.) Julia Wagner (6 / w / 1599)            -    Olaf Dietz  (6 / w / 1831)                   0 : 1

7.) Siegfried Schneider (ML/7/s /1464)  -  Daniel Erath  (ML / 7 / w / 1778)    0 : 1

8.) Thomas Wutzler (8 / w / 1442)       -    Nico Windisch (9 / s / 1612)            0,5:0,5

 

Wie schon im Frühjahr 2020 machte die Corona-Pandemie mit ihren immer neuen Mutationen den Schachfreunden einen Strich durch den Terminplan.

Die Schachfreunde der SG Neukirchen hatten sich schon auf das Wiedersehen mit dem BSV Ehrenfriedersdorf gefreut, gegen den sie im Aufstiegsjahr 2015/2016 eine Gala-Vorstellung mit einem klaren 6:2-Sieg gekrönt hatten. Doch die Kontaktbeschränkungen lassen es nicht zu, den Spielbetrieb weiter aufrecht zu erhalten. So wird man abwarten müssen, ob im Januar 2022 die Fortsetzung der Punktspiele beschlossen werden kann. Die Begegnung mit dem spielstarken Aufsteiger, der seine Mannschaft um den ehrgeizigen Spitzenspieler Mario Haustein neu geordnet hat, dürfte eine schwere Prüfung für Neukirchen mit sich bringen.

 

Ich wünsche allen Schachfreunden frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2022, verbunden mit beruflichem Erfolg, privatem Glück und Gesundheit sowie der Einsicht, dass die aktuelle Pandemie nur mit konsequenter Impfung in den Griff zu bekommen ist. 

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Daniel Erath                                                                                                 03. November 2021

SG Neukirchen

 

Ein gebrauchter Tag

 

Spielbericht zur 2. Runde der  Saison 2021 / 2022:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  10.10.2020,   09:00 Uhr:  Oberschule Neukirchen

 

SG Neukirchen  -  USG Chemnitz II     2,5 : 5,5

 

Die SGN erlitt nach dem guten Auftaktspiel in der 2. Runde einen herben Dämpfer. Während sie auf Urlauber Uwe Müller verzichten musste, hatte der Gegner USG Chemnitz II seine auch höherklassig bewährten Routiniers und sogar den selten zur Verfügung stehenden Ex-Zschopauer Bernd Steinbacher an die Bretter gebracht. Am 8. Brett bot sich den Nachwuchstalenten beider Teams die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen.

Die Partien zogen sich lange hin, ohne deutliche Vorteile für eine der beiden Mannschaften erkennen zu lassen. Inwieweit die druckvollen Angriffe auf den Brettern 4 und 6, das Springeropfer auf Brett 1 oder der aufgerückte weiße König auf Brett 8 den Gastgebern Siegpunkte bringen könnten, war lange nicht abzusehen. Die erste Partie endete erst um 11:47 Uhr, d.h. zu einer Spielzeit, als am 1. Spieltag das Endergebnis schon feststand. Thomas Gritz hatte die entscheidende Kombination gefunden, um Roland Ketzschers König des schützenden Figurenwalls zu berauben und ihn im nahezu offenen Feld gefangen zu nehmen. Der Vorsprung der SGN hielt aber nur 20 Minuten, bis Norman Lämmler sich der Materialüberlegenheit von Rainer Kutscha beugen musste. Zu dieser Zeit standen die Neukirchner Fahnenmasten indes schon schief im Wind. Olaf Dietz hatte nämlich gegen Bernd Steinbacher nie ins Spiel gefunden und nach positionellen und materiellen Zugeständnissen die Partie nicht mehr retten können. Nico Windisch spielte tapfer und sicher, aber konnte sich gegen Quentin Heiser nicht durchsetzen, sondern musste sich kurz nach 13:00 Uhr mit Remis zufrieden geben. Und die Chancen der Gastgeber auf wenigstens ein 4:4 sanken weiter. Frank Schröder schaffte zwar nach zähem Kampf gegen Alfred Pfeiffer um 14:00 Uhr noch ein eher glückliches Remis, doch gleichzeitig stellte Mario Studnicka durch einen Blackout eine Figur ein und streckte gegen Ulrich Wünsch die Waffen. Zwischenzeitlich hatte Mario Mahn mit konsequenter Verteidigung Daniel Eraths Belagerung standgehalten und seinen Mehrbauern gegen die Qualitätshoheit des Neukirchners behauptet, so dass auch das zweite Mannschaftsleiter-Duell dieser beiden remis endete. Den Schlusspunkt setzte Günter Sobeck, der Marcel Dians mutiges Springeropfer widerlegte und die Revanche der Gäste für die letzte Niederlage krönte.

Letztlich setzte es für die SGN gegen diesen routinierten und abgeklärten Gegner eine verdiente, wenn auch etwas zu hohe Niederlage. So steigt für die Neukirchner am 07.11.2021 ein eminent wichtiges Spiel in Wilkau-Haßlau. Mit einem Sieg würden sich die Randchemnitzer dann deutlich von den Randzwickauern absetzen und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt unternehmen. Allerdings ist Vorsicht geboten, gewann man doch gegen diesen Gegner in der 2. Landesklasse bislang noch nie.  

 

 1

Dian, Marcel         (1/s/1846)

-

Sobeck, Günter       (1/w/2028)        

 0:1

 2

Studnicka, Mario  (2/w/1868)

-

Wünsch, Ulrich       (2/s/1925)

 0:1

 3

Schröder, Frank   (3/s/1839)

-

Pfeiffer, Alfred        (4/w/1869)

 ½:½

 4

Gritz, Thomas      (4/w/1833)

-

Ketzscher, Roland   (5/s/1742)

 1:0

 5

Dietz, Olaf           (6/s/1831)

-

Bernd Steinbacher  (6/w/1827)

 0:1

 6

Erath, Daniel  (ML/7/w/1778)

-

Mahn, Mario       (ML/7/s/1731)

 ½:½

 7

Lämmler, Norman   (8/s/1631)

-

 Kutscha, Rainer       (8/w/1734)

 0:1

 8

 Windisch, Nico      (E/w/1612)

-

 Heiser, Quentin        (E/s/1635)

 ½:½


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Vorschau:

Sonntag, den 10.10.2021, 09.00 Uhr:      2. Spieltag der 2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

 

SG Neukirchen I  -  USG Chemnitz II 

 

Spiellokal: Oberschule Neukirchen

 

Es gelten weiter Corona-Regeln: Nehmt euren Personalausweis und euren Nachweis zu Impfung, Genesung oder Test sowie einen Mund-Nasen-Schutz mit.

 

Treffpunkt ist um 08:45 Uhr.

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Daniel Erath                                                                                                 06. Oktober 2021

SG Neukirchen

 

Es geht schon wieder los, …

 

Spielbericht zur 1. Runde der  Saison 2021 / 2022:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  19.09.2021,   09:00 Uhr:  VBFA e.V. Aue, Ausbildungszentrum Chemnitz,

Waldenburger Straße 63

 

Chemnitzer SC Aufbau ´95 II  -  SG Neukirchen     2,5 : 5,5

 

… das kann doch fast nicht wahr sein, ist es aber doch. Nach dem Versuch im September 2020 mit der 8. Runde und dem Saisonfinale 2019-2021 am 18.07.2021 startete die Saison 2021/2022 mit der Auftaktrunde am 19.09.2021.

Die abgelaufene Corona-geplagte Saison hatte ihre Spuren hinterlassen: Die Platzierungen in der 1. Bundesliga werden erst bis zum kommenden Monatsende ausgespielt; aus der Sachsenliga zogen zwei Mannschaften ihre Meldung zurück; aus der 1. Landesklasse stieg nur eine einzige Mannschaft ab; dadurch hätte der Vorletzte aus Frankenberg sogar in der 2. Landesklasse Staffel C verbleiben können, verzichtete aber und ermöglichte damit der 2. Vertretung von Aufbau Chemnitz den Aufstieg als Nachrücker. Nun bleibt das Bestreben, unter den bestehenden Bedingungen mit Hygienekonzepten, Anwesenheitslisten, Tests, Masken und gesteigerter Vorsicht einen erträglichen Schachalltag einziehen zu lassen, doch es wird anders sein, denn wir können an den DWZ-Listen erkennen, dass einige Vereine Schachfreunde verloren haben, so auch die SG Neukirchen.

Das Duell der beiden letztjährigen Vizemeister gestaltete sich bei einer Inzidenz von unter 35 in Chemnitz zu einer einseitigen Angelegenheit zu Gunsten der favorisierten Gäste. Während ihnen der verstorbene Gunnar Fischer nicht mehr zur Verfügung steht, mussten die Chemnitzer auf Frank Meyer sowie Volkmar und Kathrin Brand verzichten, stellten zwei Spieler an die 1. Mannschaft ab und ließen das 1. Brett unbesetzt. Mit Marcel Dians kampflosem Punkt im Gepäck prüfte Norman Lämmler nur etwa 1 Stunde lang die Sattelfestigkeit von Susann Krentz´ Verteidigung, bis sie remisierten. Im weiteren Verlauf erspielte sich die SGN an Brett 2 einen Mehrbauern und an Brett 7 Übergewicht sowie an Brett 6 zwei Mehrbauern gegen Hingabe der Qualität. In der Zeit zwischen 11:30 Uhr und 11:55 Uhr traten dann die Entscheidungen zu Tage: Uwe Müller teilte mit Romy Kaden den Punkt, weil er sich der Siegpunkte an Brett 2 und 7 sicher war. So kam es auch: Knapp 8 Minuten später hatte Mario Studnicka gegen Peter Müller trotz ungleichfarbiger Läufer seinen Mehrbauern siegbringend umgesetzt und Daniel Erath setzte praktisch zeitgleich Frank Buschmann matt. Sofort stellte Thomas Gritz seine Siegbemühungen ein und remisierte mit Jörg Puschmann, um die 4,5 Brettpunkte zu sichern. Um 11:48 Uhr einigen sich Frank Schröder und Mathias Becker in komplizierter Stellung auf Remis. Olaf Dietz überlegte noch einige Minuten, ob er mit den beiden Mehrbauern bei Qualitätsnachteil es wagen sollte, aufs Ganze zu gehen, lenkte dann aber doch in Danny Brands Remisangebot ein. 

Mit diesem gelungenen Start knüpften die Neukirchner Schachfreunde nahtlos an die tadellosen Vorstellungen in den Vorbereitungsspielen an. Am 10.10.2021 ist in der Oberschule Neukirchen mit der mit routinierten Spielern und jungen Talenten ausgestatteten Mannschaft der USG Chemnitz II ein ganz gefährlicher und völlig unberechenbarer Kontrahent zu Gast, der sich sicher für die Niederlage in der letzten Saison revanchieren will und nach seinem misslungenen Saisonstart (2:6-Niederlage in Reichenbach) etwas gut zu machen hat.

 

1.) Anne Kempe (2 / s / 1756)            -   Marcel Dian (1 / w / 1846)                - : +

2.) Peter Müller (3 / w / 1820)            -   Mario Studnicka  (2/ s / 1868)          0 :  1

3.) Mathias Becker (6 / s / 1827)        -     Frank Schröder (3 / w / 1839)        0,5:0,5         

4.) Jörg Puschmann (8 / w / 1770)      -    Thomas Gritz   (4 / s / 1833)           0,5:0,5                 

5.) Romy Kaden (9 / s / 1702)            -    Uwe Müller  (5/ w/ 1770)                0,5:0,5

6.) Danny Brand (ML/10 / w / 1665)  -    Olaf Dietz  (6 / w / 1831)                0,5:0,5

7.) Frank Buschmann (11 / s / 1577)   -    Daniel Erath  (ML / 7 / w / 1778)    0 : 1

8.) Susann Krentz (12 / w / 1580)       -    Norman Lämmler (8 / s / 1691)      0,5:0,5

 

 

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https://svs.portal64.de/ergebnisse/show/2019/1743/




Daniel Erath                                                                                                 25. März 2020

SG Neukirchen

Bleibt alles anders? 

Spielbericht zur 7. Runde der  Saison 2019 / 2020:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  01.03.2020,   09:00 Uhr:  Bahnhof Glauchau, Rosa-Luxemburg-Str. 1

 

Glauchauer SC  -  SG Neukirchen     4 : 4

 

Der 7. Spieltag war irgendwie ein merkwürdiger Tag. Man versuchte, sich auf Schach vorzubereiten, und hörte im Hintergrund Meldungen aus Italien über einen bis dahin wohl unbekannten Virus, der tödliche Gefahr bringt. Vor dem Spiellokal streckte man dem Gegner die Hand zum Gruße hin und erfuhr von der Empfehlung des SVS, den Händedruck vorübergehend zu unterlassen. Bei der Eröffnungsrede wurden die Ratschläge erteilt, sich zur Begrüßung zuzunicken, das Remis mit überkreuzten Zeigefingern anzuzeigen und zum Zeichen der Aufgabe den König auf dem Brett umzulegen, so als würde dieses unbekannte Virus uns daran hindern, unsere Sprache zu benutzen. Und was ist, wenn man sich wegen des Virus nicht traut, eine Figur, die der Gegenüber bereits angefasst hatte, in die Hand und zum Zwecke des Schlagens vom Feld zu nehmen? Soll man dann den Gegner darum bitten? Was passiert, wenn er sich weigert? Wie gesagt, es war irgendwie ein merkwürdiger Tag!

Sportlich bestritten beide Kontrahenten ein kleines Spitzenspiel zwischen dem Dritt- und dem Fünftplatzierten, aus dem der Sieger sich zum ernsthaftesten Verfolger des Spitzenreiters küren konnte und bei einer Stollberger Niederlage gegen Reichenbach sogar ein Dreikampf um die Tabellenspitze entbrannt wäre. Die Gastgeber hatten dazu noch eine Rechnung zu begleichen, bezogen sie gegen die SGN doch vor gut 16 Monaten an gleicher Stelle eine unerwartete 2,5:5,5-Klatsche. Insofern verwunderte die Glauchauer Aufstellung, die dadurch zustandekam, dass Bastian Benicke vorneweg abgesagt hatte, aber dazu auch der 2. Ersatzmann kurzfristig ausfiel  - hoffentlich nicht auf Grund des Virus -  und man daraufhin bemerkenswerterweise Brett 6 kampflos ließ, obwohl man andere Optionen gehabt hätte. So ging die in Stammbesetzung angetretene SGN um 10:00 Uhr bereits in Führung und es kam noch besser, weil Gunnar Fischer eine bärenstarke Partie aufs Brett legte und Jörg Pumpa nicht den Hauch einer Chance ließ, so dass kurz vor 11:00 Uhr die Führung ausgebaut war. Neukirchen vollzog diesen Höhenflug aber mit ausgefahrenen Landeklappen, denn nicht an allen Brettern sah es rosig aus. Olaf Dietz hing auf Grund eines mutigen Opfers seines Gegners Lutz Köhler aus der Eröffnung heraus in den Seilen, aber zappelte von Zug zu Zug, um mit seiner Mehrfigur irgendwie Gegenspiel zu erhaschen, doch gegen 11:35 Uhr war auch der letzte Funke an Hoffnung erloschen. Glauchau hatte den Anschluss geschafft und suchte besonders an den Spitzenbrettern seine Ausgleichschance. Uwe Müller und Ronny Seifert vertrauten nun jeweils auf ihre Mannschaftskameraden und einigten sich auf Remis. Die Spannung stieg, denn Neukirchen schien nur noch von seinem Vorsprung zu zehren, eine vorteilsbehaftete Partie schien nicht in Sicht. Da schlug wie ein Blitz aus heiterem Himmel Thomas Drauschkes Fingerfehler ein, der Frank Schröder seinen 6. Sieg im 7. Punktspiel bescherte und die Gästeführung um 12:30 Uhr wieder erhöhte. Die Neukirchner kämpften an den verbliebenen Brettern um den greifbar nahen Auswärtssieg, während die Gastgeber sich unverdrossen um die Wende bemühten und sie durch ihr Spitzenduo bis kurz vor 13:00 Uhr herbeiführten. Zunächst unterlief Mario Studnicka, der sich trotz Materialnachteils in die Offensive gekämpft hatte und dem ein Bauerndurchbruch zum Umwandlungsfeld gelungen war, ein Fingerfehler, der ihn die schaumgebadete Dame kostete und Jens Becher den Sieg brachte. Am Nachbarbrett übersah 20 Minuten später Thomas Gritz eine Fesselung, die einen Figurenverlust nach sich zog, der die Partie zu Gunsten von Sven Weigand entschied. 3,5:3,5 und Brett 3 war nicht einzuschätzen. Marcel Dian hatte mit Springer und Läufer in Peter Nagornys Verteidigungsreihe eingeschlagen, um Turm und Bauer zu erbeuten, den gegnerischen Druck zu lindern und selbst eine gefährliche Linie zu besetzen. Sollte der Auswärtssieg doch noch gelingen? Marcel strahlte wie immer Zuversicht aus, das Gesicht seines Gegners zeichnete  eher die Unsicherheit, doch noch einen Fehlzug zu begehen oder bereits begangen zu haben, während die Umstehenden rätselten, ob die vorliegende Stellung ein zwingendes Mattbild hergab oder nicht. Fest steht, dass beide Kontrahenten über das um 13:10 Uhr durch Zugwiederholung herbeigeführte Remis nicht traurig waren und das 4:4 angesichts der Gastgebergeschenke an Brett 6 und 8 sich für die SGN eigentlich wie eine Niederlage anfühlte, denn es war hier heute sicherlich mehr drin. Es war in der Tat irgendwie ein merkwürdiger Tag, an dem die SGN mit diesem Unentschieden trotz einer dürftigen Brettpunktezahl Platz 2 erklimmen konnte und die einzige Mannschaft ist, die den stets siegreichen Tabellenführer aus Stollberg  - theoretisch -  noch einholen kann, wozu allerdings in Runde 8 ein deutlicher Auswärtssieg beim Kreisnachbarn und viel Glück und passende Ergebnisse in der Schlussrunde erforderlich wären.

 

1.) Sven Weigand (1 / s / 1990)           -    Thomas Gritz   (2 / w / 1821)           1 : 0

2.) Jens Becher (2 / w / 1950)              -    Mario Studnicka  (4 / s / 1854)        1 : 0

3.) Peter Nagorny (4 / s / 1870)           -    Marcel Dian (5 / w / 1829)            0,5:0,5         

4.) Lutz Köhler (4 / s / 1830)               -    Olaf Dietz  (4 / s / 1892)                  1 : 0                 

5.) Ronny Seifert (5 / w / 1781)           -    Uwe Müller  (5 / w/ 1803)             0,5:0,5

6.) Bastian Benicke (6 / s / 1751)        -    Daniel Erath  (ML / 6 / s / 1851)     - : +

7.) Jörg Pumpa (ML / 7 / w / 1683)     -    Gunnar Fischer ( 7 / w / 1789)        0 : 1

8.) Thomas Drauschke (8 / s / 1699)  -     Frank Schröder (8 / s / 1817)           0 : 1

 

Vorschau:

Es bleibt alles anders!

 

Das für Sonntag, den 29.03.2020, um 09.00 Uhr angesetzte Kreisderby zwischen dem

SV Erzgebirge Stollberg und der SG Neukirchen

                                                                                   fällt leider aus!

 

Wir hätten uns gefreut, dem Nachbarn die Ehre eines spannenden Finalkampfes zu erweisen,

aber der SVS hat vollkommen zurecht den 8. Spieltag zunächst abgesetzt, um die weitere Entwicklung in der Corona-Krise abzuwarten und keinen der Schachfreunde hierzulande der Gefahr der Infektion auszusetzen. Wer hätte am 01.03.2020 gedacht, dass nur 3 Wochen später Ausgangsbeschränkungen in Kraft treten, die uns sogar das Aufsuchen des Spiellokals unter Androhung von Strafen und Bußgeldern untersagen würden? Ob und gegebenenfalls wann das Spiel nachgeholt werden kann, steht noch nicht fest.

In diesem Sinne bleibt nur zu hoffen, dass wir gesund bleiben mögen und uns bald wieder ungezügelt unserem geliebten Schachspiel widmen können. Ich wünsche meinen Mannschaftskameraden und den Spielern der Mannschaften unserer Liga sowie den Schachfreunden landauf und landab die Kraft und das Durchhaltevermögen sowie besonders die Disziplin, um die aufgestellten Regeln brav zu befolgen und damit die schwierige Phase heil zu überstehen, wie lange sie auch andauern mag.

Es wird nicht anders bleiben! Wir werden uns wieder an den Brettern per Handschlag begrüßen können. Irgendwann …                                        

 

 

Daniel Erath  

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Daniel Erath                                                                                                 18. Februar 2020

SG Neukirchen

 

Mit minimalem Ertrag zu maximalem Erfolg

 

Spielbericht zur 6. Runde der  Saison 2019 / 2020:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  19.01.2020,   09:00 Uhr:  Oberschule Neukirchen

 

SG Neukirchen  -  USG Chemnitz II     4,5 : 3,5

 

Es scheint, als würde sich die Ausgeglichenheit der Liga in den Neukirchner Ergebnissen wiederspiegeln. Von den sächsischen Ligen oberhalb der Bezirksliga gab es nämlich in der 2. Landesklasse Staffel C bislang nur 5 ausgetragene Begegnungen, die mit höheren Ergebnissen als 5:3 endeten. Das führte dazu, dass die Summe der Abstände in den Endergebnissen der gespielten 24 Begegnungen gerade 42 Punkte beträgt bzw. 1,75 Brettpunkte pro Spiel. D.h. im Durchschnitt endete jede Begegnung 4,875:3,125. Enger ging es mit 52 Brettpunkten Differenz aus 30 Spielen (1,733 pro Spiel) nur in der 1. Landesklasse Staffel A zu. Die SG Neukirchen spielte genau in diesem Trend. Der 2,5-Klatsche in Reichenbach standen mit dem 4:4 in Wilkau-Haßlau, dem 5:3 gegen Freiberg und den 4,5:3,5-Siegen gegen Plauen und Frankenberg nur knappe Resultate gegenüber.

So ging man auch das Spiel gegen die USG Chemnitz II in dem Bewusstsein an, nur mit Bestleistung erfolgreich sein zu können. Das Spiel begann allerdings erst gegen 09:15 Uhr, weil einige Gästespieler umweltfreundlich mit der Citybahn anreisten und das Spiellokal nicht eher erreichten. Die in Stammbesetzung angetretenen Lokalmatadoren warteten derweil konzentriert und geduldig, ohne die Uhren laufen zu lassen, auf die gegnerische Aufstellung.

Überraschend endete schon um 10:00 Uhr die Partie an Brett 7, denn die beiden für ihre einfallsreichen Angriffsvarianten bekannten Gunnar Fischer und Wiktor Korsunskij hatten in ihren Offensivbemühungen eine Stellung erzeugt, die beiden nicht geheuer war, so dass man im Mannschaftssinne remisierte. Die anderen Bretter zeigten da noch kaum Vorteile, allerdings war schon abzusehen, dass Alfred Pfeiffer und Frank Schröder in hervorragender Tagesform spielten, während Marcel Dian Mühe hatte, seine Figuren ins Spiel zu bringen. Um die Mittagszeit bahnte sich dann die Vorentscheidung an. Im Duell der erfolgreichsten Akteure an Brett 8 nahm Frank Schröder die Verteidigung seines Kontrahenten Rainer Kutscha erbarmungslos unter Beschuss und schließlich auseinander, um Neukirchen in Führung zu bringen. Dazu hatte sich einigermaßen unbemerkt die Partie an Brett 3 gedreht, denn Marcel Dian hatte seine Männeln endlich aktiviert und Leon Chris Ehrig eine Figur abgeknöpft. Daraufhin bot Daniel Erath im Duell der Mannschaftsleiter Remis an, das Mario Mahn annahm, weil er sich scheute, die Initiative zu ergreifen, und weil er die Entwicklung an Brett 3 nicht mitbekommen hatte. 5 Minuten später brachte Marcel Dian die SGN mit 3:1 in Front. Nun versuchten die Gastgeber, mit druckvollem Spiel an den Brettern 4 und 1 den Sack zuzumachen, aber es reichte zwischen den beiden Angriffsspezialisten Olaf Dietz und Roland Ketzscher sowie zwischen Thomas Gritz und dem deutlich DWZ-stärkeren Jakob Matthäi nicht zu entscheidenden Vorteilen der Gastgeber, so dass die beiden Remisen der SGN wenigstens den Mannschaftspunkt absicherten. Nun waren gute Nerven gefragt, denn Uwe Müller konnte dem Angriff des stark aufspielenden Alfred Pfeiffer nicht standhalten, so dass der 3:4-Anschluss der Gäste hergestellt war. Ulrich Wünsch versuchte daraufhin alles in seiner Macht stehende, um das Dame-König-Endspiel mit beiderseits 6 Bauern zu gewinnen, aber Mario Studnicka bewahrte die nötige Ruhe, hielt in seiner unnachahmlichen Art dagegen, stellte seine Bauern so, dass der gegnerische König am Eindringen gehindert war, erbeutete sogar selbst noch einen Bauern und positionierte König und Dame so, dass alle seine Figuren gedeckt waren und dem Kontrahenten nichts weiter blieb, als Dauerschach zu bieten.     

Mit dem 4. knappen Sieg erzielte die SGN 9:3 Mannschaftspunkte, die derzeit Rang 3 und die beste Zwischenbilanz einer Neukirchner Mannschaft in der 2. Landesklasse bedeuten. Diese Position gilt es am 01.03.2020 in Glauchau zu verteidigen.  

 

 

1

Gritz, Thomas        (1/s/1821)

-

Matthäi, Jakob         (1/w/1963)        

 ½:½

2

Studnicka, Mario   (2/w/1854)

-

Wünsch, Ulrich       (2/s/1956)

 ½:½

3

Dian, Marcel         (3/s/1829)

-

Ehrig, Leon Chris    (4/w/1746)

  1:0

4

Dietz, Olaf             (4/w/1892)

-

Ketzscher, Roland   (6/s/1750)

 ½:½

5

Müller, Uwe          (5/s/1803)

-

Pfeiffer, Alfred        (7/w/1847)

  0:1

6

Erath, Daniel  (ML/6/w/1851)

-

Mahn, Mario       (ML/8/s/1690)

 ½:½

7

Fischer, Gunnar   (7/s/1789)

-

Korsunskij, Wiktor  (E/w/1729)

 ½:½

8

Schröder, Frank   (8/w/1817)

-

Kutscha, Rainer       (E/s/1684)

  1:0

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Daniel Erath                                                                                                 02. Januar 2020

SG Neukirchen 

Klassenerhalt als Weihnachtsgeschenk?

 Spielbericht zur 5. Runde der  Saison 2019 / 2020:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  08.12.2019,   09:00 Uhr:  Kaufhaus BruHe, Kirchberger Str. 2, Wilkau-Haßlau

 SV Muldental Wilkau-Haßlau III  -  SG Neukirchen     4 : 4

Das mit 8 Remisen erzielte Ergebnis täuscht, denn ihm gingen in vorweihnachtlicher Atmosphäre bei Stollen, Kaffee, Wasser und Limo spannende und teils sehr ausdauernde Gefechte voraus. Beide Teams suchten im Bestreben um den Klassenerhalt den Mannschaftssieg. Dazu mussten die Gastgeber auf ihren Musikanten Christoph Heinze verzichten, während bei den Gästen kurzfristig Olaf Dietz krankheitsbedingt ausfiel. Die beiden Nachrücker Uli Popp und Dr. Jochen Schmidt benötigten nur etwa 45 Minuten, um ihr Brett fast leer zu fegen in der verantwortungsbewussten Annahme, wenn man dem Gegner viele Figuren wegnehme, könne er nicht mehr matt setzen: Also remis. Bei Uwe Müller und Bernd Friedrich waren zwar noch viele Figuren vorhanden, aber eine ausgeglichene Stellung, die das Remis um 10:30 Uhr beförderte. Nun konzentrierten die SGN-Akteure sich darauf, eigene Vorteile zu kreieren und die gefährlichen Sieggaranten des Gegners zu neutralisieren. So passte das Remis von Daniel Erath zur Marschroute, denn Andreas Clauß hatte sämtliche 3 zurückliegenden Punktspiele gegen Neukirchner Spieler gewonnen. Gegen 11:10 Uhr war auch Jens Thalwitzers Angriff am Königsflügel erlahmt und Gunnar Fischer hatte ausgeglichenes Spiel auf beiden Flügeln erreicht, so dass beide den Punkt teilten. Die Optik der verbliebenen noch zu spielenden Stellungen versprach der SGN mindestens ein 4:4, denn Brett 1 sah nach Bauerngewinn gut aus und Brett 7 offenbarte ein Endspiel mit König, Turm und 3 Bauern gegen König, Springer und 4 Bauern, während Brett 2 und 3 keine Vorteile für irgendjemanden erkennen ließen. Thomas Gritz hatte am Spitzenbrett in der Folge tatsächlich einen Bauern ergattert, aber im Damen- endspiel sich gegen Torsten Schmidt gegen 11:40 Uhr mit Remis begnügt. Marcel Dian wirkte an Position 3 zwar recht zuversichtlich, aber Dr. Rainer Staudte gab ihm keine Siegperspektive: Also auch hier remis. Da an Brett 7 keine weiteren Fortschritte für Neukirchen zu verzeichnen waren, versuchte Mario Studnicka an Brett 2 das Unmögliche und opferte aus heiterem Himmel eine Leichtfigur, um 3 Bauern zu erbeuten und den Weg Richtung Umwandlungsfeld frei zu sprengen. Doch der Plan misslang, der Ertrag beschränkte sich auf 2 Bauern und Bernd Löfflers Offiziere entwickelten enormen Druck. Derweil hatte Frank Schröder an Brett 7 Mühe, Ideen zu finden, seinen Turm gewinnbringend einzusetzen. Die Überlegung beider Mannschaftsleiter, beide Partien gemeinsam zu remisieren, scheiterte allerdings an seinem Optimismus, doch noch irgendwie gewinnen zu können. Mario Studnicka musste sich also selbst behelfen und schaffte es mit beeindruckendem Spiel auf beiden Flügeln, die Minusfigur wett zu machen und in ein Turmendspiel mit Minusbauer abzuwickeln, das er positionell remis hielt. Frank Schröder suchte noch bis 13:50 Uhr, welches Manöver den entscheidenden Vorteil zur Fortsetzung seiner Siegesserie und zum Mannschaftssieg gereichen könnte, aber willigte schließlich in die Punkteteilung ein.

Am Abend war dann bekannt, dass Aue III auch in Frankenberg nicht angetreten war. Nach Abschnitt C Nr. III Ziffer 7 der WTO bedeutete dies die Rückstufung der Nickelhütte-Denker auf Platz 10 als ersten Absteiger und 8:0-Wertungen für alle Kontrahenten. Die SGN wird also am letzten Spieltag wieder kampflos gewinnen und damit mindestens 9 Mannschaftspunkte erlangen. Das Liga-Orakel hat daraus als schlechteste Platzierung mit 5,7% den 7. Rang errechnet.

Das neue Jahr startet für die SGN am 19.01.2020 mit dem Heimspiel gegen die im Abstiegskampf befindliche USG Chemnitz II.

1.) Torsten Schmidt (1 / s / 2003)        -    Thomas Gritz   (1 / w / 1821)          0,5:0,5

2.) Bernd Löffler (ML / 3 / w / 1846)  -    Mario Studnicka  (2 / s / 1854)       0,5:0,5

3.) Dr. Rainer Staudte (4 / s / 1776)     -    Marcel Dian (3 / w / 1829)             0,5:0,5         

4.) Bernd Friedrich (5 / w / 1773)        -    Uwe Müller  (5 / s/ 1803)                0,5:0,5                 

5.) Andreas Clauß (6 / s / 1762)           -    Daniel Erath  (ML / 6 / w / 1851)  0,5:0,5

6.) Jens Thalwitzer (7 / w / 1745)        -    Gunnar Fischer ( 7 / s / 1789)        0,5:0,5

7.) Felix Range (E / s / 1715)               -    Frank Schröder (8 / w / 1817)        0,5:0,5

8.) Dr. Jochen Schmidt (E / w / 1740) -    Ulrich Popp (E / s / 1539)               0,5:0,5

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Daniel Erath                                                                                                  02. Dezember 2019

SG Neukirchen

 

Pflichtsieg

 

Spielbericht zur 4.Runde der  Saison 2019 / 2020:

Sonntag, den 17.11.2019,  09:00 Uhr:   Oberschule Neukirchen

 

  SG Neukirchen  -  SV Turbine 1948 Frankenberg          4,5 : 3,5

 

Wenn die beim westsächsischen Aufsteiger in Reichenbach erlittene Niederlage etwas Gutes hatte, war es, dass die SGN wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet war und sich im vorentscheidenden Duell mit dem mittelsächsischen Aufsteiger aus Frankenberg auf ihre Tugenden und Aufgaben im Abstiegskampf besann. Dabei kam ihr sicherlich entgegen, dass bei Turbine mit Mario Richter und Bert Fischer das etatmäßige Mittelfeld ausfiel. Andererseits hatten die Gastgeber mit der durch das Aufrücken unerwartet entstandenen Aufstellung der Gäste einige Probleme. Ohne solche agierte Mario Studnicka und brachte seine weißen Figuren aus sicherer Stellung rasch und gezielt zum Angriff. So drang er mit Dame und Turm hinter die gegnerische Bauernkette und hebelte mit exakter Felderdominanz die Verteidigung von Stefan Birnbaum aus, bis Dieser eine Figur einbüßte und um 11:00 Uhr aufgab. Der Neukirchner Matchplan war damit zunächst aufgegangen, so dass es nun galt, die Attacken der Gäste an den Brettern 1 und 4 bis 6 zu ersticken. Daniel Erath ließ nach aggressivem Beginn und zeitweisem Bauernvorteil gegen Matthias Mörsberger unvorsichtigerweise Gegenspiel zu, das aber zu einer nicht mehr abschätzbaren Stellung führte, so dass man im 5. Duell das 4. Remis vereinbarte. Weniger Glück hatte Olaf Dietz, der zeitig einen Bauern verlor und danach gegen Roman Andrä nicht mehr ins Spiel fand. Der ausgeglichene Zwischenstand begünstigte das Remis zwischen Uwe Müller und Matthias Bohla, der sich scheute, mittels eines zweifelhaften Opfers die Brechstange auszupacken. Ebenso fand Gunnar Fischer keinen Weg, gegen Harald Schluttig Vorteile zu erzielen, so dass auch diese beiden um 12:20 Uhr den Punkt teilten. An den drei verbliebenen Brettern schien der Vorteil auf die Seite der Gäste zu drehen. Doch dann gelang es Marcel Dian, mit einem gelungenen Manöver die schier verloren geglaubte Partie gegen Dr. Jens Neuhäuser in ein aktives Dauerschach zu zaubern. Das veränderte die Perspektive grundlegend, denn Brett 8 schien in Randchemnitzer Hand und Brett 1 sah den Vorteil bei den Zschopau-Anrainern. Und tatsächlich stach zuerst Neukirchens Trumpf, denn Frank Schröder hatte wie in den vorangegangenen Runden im Mittelspiel das Geschehen auf seinem Brett beherrscht und allmählich Vorteile ergattert, so dass Eckard Kühn um 12:45 Uhr kapitulierte. Nun kam es darauf an, ob Thomas Gritz im Springer-Endspiel bei Minusbauer Kristian Kujawas Vormarsch stoppen konnte. Und tatsächlich brachte er es fertig, die Bauern sämtlichst zu eliminieren, so dass dem Frankenberger mit König und Springer gegen den blanken König nicht genügend Material zum Mattsetzen verblieb. So stand der knappe und durchaus glückliche, aber enorm wichtige Sieg um 14:05 Uhr fest.              

Am 2. Advent hat die SGN die Chance, mit einem Sieg bei der III. Mannschaft von Muldental Wilkau-Haßlau den Klassenerhalt fast schon rechnerisch zu sichern, zumal die Punkte-armen Schlusslichter aus Freiberg und Frankenberg (beide 0:8) sowie die gegen Freiberg siegreichen Plauener (2:6) und die USG Chemnitz II (3:5) an den letzten 5 Spieltagen sich die Punkte in 4 direkten Duellen streitig machen werden.

 

Brett 1:   Thomas Gritz (1/1821/s)        - Kristian Kujawa (1/1986/w)               0,5:0,5

      Brett 2:   Mario Studnicka (2/1854/w)  - Stefan Birnbaum (2/1894/s)                 1 : 0

      Brett 3:   Marcel Dian (3/1829/s)         - Dr. Jens Neuhäuser (3/1831/w)           0,5:0,5

      Brett 4    Olaf Dietz  (4/1892/w)           -  Roman Andrä (6/1717/s)                      0 : 1

      Brett 5:   Uwe Müller  (5/1803/s)         -  Matthias Bohla (7/1740/w)                 0,5:0,5

      Brett 6:   Daniel Erath(ML/6/1851/w)  -  Matthias Mörsberger (8/1671/s)         0,5:0,5

      Brett 7:   Gunnar Fischer (7/1789/s)    -  Harald Schluttig (E/1572/w)               0,5:0,5

      Brett 8:   Frank Schröder (8/1817/w)   -  Eckard Kühn (E/1572/s)                        1 : 0

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Daniel Erath                                                                                                 13. November 2019
SG Neukirchen

Höhenflug gestoppt

Spielbericht zur 3. Runde der  Saison 2019 / 2020:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)
Sonntag,  den  27.10.2019,   09:00 Uhr:  Turnhalle Cunsdorfer Straße, Reichenbach

 Schachclub Reichenbach  -  SG Neukirchen     5,5:2,5

 

Die 3. Runde brachte der SGN einen „gebrauchten Tag“. Das begann schon mit der Anreise, die dem Mannschaftsleiter auf Grund einer Baustelle eine ¼-stündige Fahrt „mit der Kirche ums Dorf“ bescherte. Ähnliche Komplikationen und Irrwege schlugen in der Folge auch manche Gästeakteure in ihren Partien ein. Völlig unkompliziert und geräuschlos endete die erste Partie. Olaf Dietz hatte gegen die abgeklärte und druckvolle Spielweise von Andreas Götz nicht den Hauch einer Chance und gab kurz nach 11:30 Uhr auf. Überraschend schnell kam Neukirchen zum Ausgleich. Ulrich Phenn hatte Remis abgelehnt, aber die Fortsetzung eher halbherzig und einfallslos bestritten. Uwe Müller nahm die Einladung zum Gegenspiel gerne an und baute zielstrebig das Mattnetz auf, das sich der Reichenbacher aber nicht bis zum Ende zeigen ließ. Und weitere Entscheidungen kündigten sich an: Das Remis von Marcel Dian und Oliver Seidel war ebenso ruhig wie ausgeglichen und verdient zustande gekommen. Dagegen hatte Brett 7 schon seit 2 Stunden erhöhte Aufmerksamkeit genossen, weil Gunnar Fischer in seiner unnachahmlichen Art seine Figuren gegen Klaus Frenzels Verteidigungsring warf und nach einem angedeuteten Springeropfer den Durchbruch zu schaffen schien. Doch der Reichenbacher fand immer noch einen rettenden Zug und, als der Neukirchner sich in seinem Angriffswirbel verhedderte, kam der entscheidende Gegenschlag zum Materialgewinn für den Lokalmatador und stellte den Partieverlauf auf den Kopf. Die SGN rannte wieder einem Rückstand hinterher und hatte an den Spitzenbrettern wenig Hoffnung zu bieten. Zwar glich um 12:00 Uhr Frank Schröder mit einer soliden und konsequenten Partie gegen Colette Phenn aus. An den verbliebenen 3 Brettern wehten die Flaggen der SGN jedoch schon auf Halbmast. Thomas Gritz hatte sich im Mittelspiel zu einem Damenopfer hinreißen lassen, das Jan-Niklas Phenn durch ein überraschendes Zwischenschach widerlegen konnte, um mit dem Materialvorteil den Sieg einzufahren. Mario Studnicka kämpfte gegen Haymo Adler in aussichtloser Stellung, bis gegen 12:45 Uhr sein Blättchen fiel. Damit waren die Messen gelesen. Den letzten Kampf hatte der Neukirchner Mannschaftsleiter in der Hoffnung auf Zuarbeit an einem anderen Brett unter Ablehnung von 2 Remisangeboten bis ins Endspiel überzogen, wo ihm Frank Hochmuth die 2. Punktspielniederlage in den letzten 3 ½ Jahren beibrachte.

Festzustellen bleibt, dass gegen den starken Aufsteiger mehr drin gewesen war. Nun ist der Höhenflug gestoppt und gegen Frankenberg steht am 17.11.2019 das wohl wichtigste Spiel der Saison auf dem Plan. Mit einem Sieg würde der Klassenerhalt fast sicher sein, aber bei einer Niederlage steckt die SGN mitten im Abstiegskampf.

 

1.) Jan-Niklas Phenn (1 / s / 1853)      -    Thomas Gritz   (1 / w / 1821)           1 : 0

2.) Haymo Adler (ML / 3 / w / 1923)  -    Mario Studnicka  (2 / s / 1854)        1 : 0

3.) Oliver Seidel (4 / s / 1825)             -    Marcel Dian (3 / w / 1829)            0,5:0,5         

4.) Andreas Götz (5 / w / 2021)           -    Olaf Dietz  (4 / s / 1892)                  1 : 0                 

5.) Ulrich Phenn (6 / s / 1882)             -    Uwe Müller  (5 / w/ 1803)               0 : 1

6.) Frank Hochmuth (7 / w / 1695)      -    Daniel Erath  (ML / 6 / s / 1851)    1 : 0

7.) Klaus Frenzel (8 / s / 1643)            -    Gunnar Fischer ( 7 / w / 1789)        1 : 0

8.) Colette Phenn (E / w / 1541)          -    Frank Schröder (8 / s / 1817)          0 : 1

 

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Daniel Erath                                                                                                  20. Oktober 2019
SG Neukirchen

Disziplinierte Auftaktvorstellungen der SGN

Spielberichte zur 1. und 2. Runde der  Saison 2019 / 2020 der 2. Landesklasse Staffel C:

Es scheint ein gutes Omen zu sein, wenn die SGN in der 1. Runde nicht gegen den SV Muldental Wilkau-Haßlau III spielen muss. So verlor man gegen diesen Gegner jeweils zum Saisonbeginn 2016/17 und 2018/19, gewann aber den Auftakt 2017/18 gegen den TSV IFA Chemnitz. In den 2. Runden kam es dann jeweils anders: 2016/17 beim Sieg in Crimmitschau, und 2018/19 beim Sieg gegen SK König Plauen IV sowie 2017/18 bei der Niederlage gegen den SK König Plauen III. Nun konnte man die Serien erfolgreich brechen. Nach dem für Außenstehende überraschend erscheinenden Auftaktsieg konnte man gegen die ersatzgeschwächte Freiberger Mannschaft die nächsten Mannschaftspunkte einfahren. Der 3. Tabellenplatz ist derweil ein erfreulicher Anblick, aber nicht mehr als eine Momentaufnahme.  

Sonntag, den 15.09.2019,  09:00 Uhr:   Hotel Alexandra, Bahnhofstraße 17, Plauen

SK König Plauen III  -  SG Neukirchen     3,5  :  4,5

Die Hürde beim SK König Plauen III schien nach der Papierform unüberwindbar zu sein, zumal die Neukirchner Vorbereitung holprig verlief. Auch wenn bei den Gastgebern der junge Ukrainer Illya Pivtorak fehlte, hatten sie eine schlagkräftige Acht beisammen. Doch die SGN stellte sich clever auf die Kontrahenten ein und suchte entsprechend dem ausgewiesenen Matchplan ihre Chance, denn man war sich sicher, dass die Gelegenheiten, 2 oder 3 Bretter für sich entscheiden zu können, auch gegen die Plauener Stammformation sich einstellen würden. Und letztlich gewinnt die Mannschaft, die den Sieg mehr will. Das war die Lehre, die man aus den beiden vorherigen Begegnungen gegen diesen Gegner gezogen hatte.

Am Spitzenbrett führte man ohne großes Säbelrasseln sichere Züge und mit gehörigem Respekt vor dem Gegenüber schon gegen 10:30 Uhr das Remis herbei, wobei Thomas Gritz das Angebot nur zum „Abchecken“ unterbreitet hatte und Lucas Graf es aus Vorsicht vor der Fortsetzung annahm. Gegen 11:30 Uhr waren zwei weitere Punkteteilungen unter Dach und Fach. Bei Mario Studnicka und Nico Hörkner sah es erwartungsgemäß sehr ausgeglichen aus. Auch Brett 3 stand ausgeglichen, nachdem Michael Fuß‘ Angriff zum Erliegen gekommen war, und weil Marcel Dian sich nicht vom Hafer stechen ließ, den 1900er aufs falsche Bein stellen zu wollen. Plauens Hoffnungsträger hieß Marco Schaarschmidt, der sich mit zunehmender Spieldauer gegen Uwe Müller Vorteile erarbeitete und gegen 12:15 Uhr seine Farben in Führung brachte. Doch bei der SGN blieb man gelassen, hatte man doch an den restlichen Brettern die Kanoniere und Top-Scorer der letzten Jahre noch im Einsatz, die bereits zu diesem Zeitpunkt absehbar in der Lage schienen, die erforderlichen 2 oder 3 Siege einzufahren. Für den neutralen Beobachter mag sich in den beiden finalen Stunden ein Spektakel abgespielt haben, denn fast jeder Zug an einem der 4 Bretter war in der Lage, den Zwischenstand zu verändern, so dass dieser wie die Partien hin und her wogte (Beobachtung von Thomas Gritz). Die Schachfreunde, die ihre Partien beendet hatten, pendelten daher von einem zum anderen Brett, um die Stellungen und Mannschaftresultate stets neu zu berechnen. Und in der Tat kam der Gast zum Ausgleich, denn Gunnar Fischer hatte die Verteidigung von Binh Karl aufgerieben und die Qualität gewonnen, was er in ausdauernder und kompromissloser Fortführung zum Sieg nutzte. Und die Neukirchner Aktien stiegen weiter: Während an Brett 8 Frank Schröder den besseren Endspielplan zu verfolgen schien, hatte Daniel Erath an Brett 6 seinem Gegner Mario Tunger 3 Bauern abgeknöpft, aber den gegnerischen Angriff hingenommen, den er nun unbeschadet überstehen musste. Da der Neukirchner den Fortgang, bei dem jedes Tempo bedeutsam wurde, auf Dauerschach des Plaueners rechnete, bot er Remis. Olaf Dietz war es derweil gelungen, trotz Minusbauern gegen Huy Duc Nguyen Dang seine Abwehr dicht und sich eine Möglichkeit zum Dauerschach zu erhalten, so dass er seinerseits ein Remisangebot erhielt, das er nach Rückfrage umgehend annahm. Zeitlich überschneidend wurde auch das Remisangebot an Brett 6 angenommen, so dass die Entscheidung in der Nachhut fallen musste. Dort hatte der Einheimische Peter Paul den entscheidenden Fehlgriff, der Frank Schröder eine Gabel zum Siegpunkt erlaubte. Um 14:15 Uhr war der Auswärtssieg perfekt.

      Brett 1:   Lucas Graf (1 / 1899 / s)            -  Thomas Gritz (1 / 1821 / w)                0,5:0,5

      Brett 2:   Nico Hörkner (3 / 1770 / w)      -  Mario Studnicka (2 / 1854 / s)             0,5:0,5

      Brett 3:   Michael Fuß (4 / 1954 / s)         -  Marcel Dian (3 / 1800 / w)                  0,5:0,5

      Brett 4    Huy Duc Nguyen Dang (5/1818/w)     -  Olaf Dietz  (4 / 1892 / s)            0,5:0,5

      Brett 5:   Marco Schaarschmidt (ML/6/1930/s)  -  Uwe Müller  (5 / 1803 / w)          1 : 0

      Brett 6:   Mario Tunger (7 / 1803 / w)      -  Daniel Erath  (ML / 6 / 1851 / s)         0,5:0,5

      Brett 7:   Binh Karl (8 / 1757 / s)              -  Gunnar Fischer (7 / 1789 / w)               0 : 1

      Brett 8:   Peter Paul (E / 1578 / w)            -  Frank Schröder (8 / 1780 / s)                 0 : 1 

Sonntag, den 29.09.2019,  09:00 Uhr:   Oberschule Neukirchen 

SG Neukirchen  -  TV Freiberg 1844     5,0  :  3,0 

Der 2. Spieltag brachte ein ungleiches Duell, denn die zum Auftakt gebeutelten Freiberger trafen auf eine SGN, die nach dem Sieg in Plauen sehr selbstbewusst an die Bretter ging. Dazu hatte der Neukirchner Mannschaftsleiter gegen diesen Gegner aus seinen ML-Zeiten in Adelsberg und Neukirchen stolze 5:1 Siege aufzuweisen. Auch mussten die Gäste Clemens Göhler sowie Uwe Vedder ersetzen und zu allen schlechten Vorzeichen fiel kurzfristig auch noch Daniel Juhrs aus, dem ich auch im Namen der SGN an dieser Stelle gute Besserung und baldige Genesung wünsche. Bei den Gastgebern rückte für Gunnar Fischer der langjährige Neukirchner Spitzenspieler Manfred Franz ins Aufgebot, was kurzzeitig Verwirrung stiftete, wo Brett 1 im Spiellokal zu verorten sei.

Die Begegnung verlief von Anfang an zu Gunsten der SGN. Um 10:00 Uhr stand an Brett 2 die Führung kampflos fest. Um 10:10 Uhr hatte Thomas Gritz seinen Namensvetter Radke mit der Eröffnung überrascht und Remis erzielt. Im Vertrauen auf die hinteren beiden Bretter bot Daniel Erath gegen 10:55 Uhr Remis, das Falk Zimmermann sofort annahm, weil auch er das Risiko scheute. Danach zogen sich die Partien einige Zeit, bis Manfred Franz gegen 11:40 Uhr die nächste Ergebnisveränderung herbeiführte. Routiniert und mit viel Voraussicht hatte er seinem Gegner Matthias Wachs zunächst eine Bauernschwäche verpasst, diese nach Damentausch in Bauerngewinne umgemünzt und einen Freibauern zum Umwandlungsfeld gezogen, so dass die schaumgeborene Dame die Kapitulation des Freibergers erzwang. Bernd Schäfer brachte allerdings die Mittelsachsen um 12:00 Uhr zum Ausgleich, weil er gegen Marcel Dian den besseren Plan hatte und die Partie einschließlich der unbeweglichen Figuren  des Neukirchners kontrollierte. Plötzlich wurde es unerwartet spannend. Olaf Dietz und Andreas Scholz rangen verbissen um selbst geringe Vorteile. Uwe Müller verteidigte zäh gegen Kay Schäfers Angriff und Frank Schröder hatte positionelle Vorteile erspielt. Dort fiel dann auch die nächste Entscheidung. Peter Müller hatte nämlich versucht, durch ein Leichtfigurenopfer 3 Bauern zu gewinnen und Gegenspiel zu erlangen, aber einen Bauern büßte er postwendend wieder ein und der Tausch gewährte den in Überzahl befindlichen Offizieren des Lokalmatadors den nötigen Bewegungsspielraum für die finalen Attacken. Diese Führung galt es nun zu verteidigen und dies gelang, weil Uwe Müller mit viel Geduld und Mut Kay Schäfers Angriff konterte, so dass dieser nun schlechter stand und mit Remis einverstanden war. Damit war der Mannschaftssieg gesichert, so dass auch die ausdauerndsten Kontrahenten an Brett 4 um 12:30 Uhr sich friedlich trennten.

Die SGN hat mithin 2 wichtige Siege gegen den Abstieg eingefahren, auf die es gegen den starken Aufsteiger Reichenbach nachzulegen gilt. Für die Freiberger Schachfreunde ist die Situation schon bedrohlich, aber man hat mit Glauchau und Neukirchen immerhin gegen Mannschaften verloren, die im Endklassement im vorderen Mittelfeld zu erwarten sind.    

Brett 1:  Thomas Gritz (1 / s /1821)        -   Thomas Radke (1 / w / 2018)          0,5:0,5

Brett 2:  Mario Studnicka (2 / w / 1854) -   unbesetzt                                           + : -          

Brett 3:  Marcel Dian (3 / s / 1800)        -   Bernd Schäfer (4 / w / 1840)              0 : 1                       

Brett 4:  Olaf Dietz  (4 / w /1892)           -   Andreas Scholz  (ML/ 5 / s / 1834)  0,5:0,5

Brett 5:  Uwe Müller (5 / s / 1803)          -   Kay Schäfer (6 / w /1831)                0,5:0,5

Brett 6:  Daniel Erath (ML/6 / w/ 1851) -   Falk Zimmermann (7/ s /1748)        0,5:0,5

Brett 7:  Frank Schröder (8 / s / 1780)   -    Peter Müller (E/ w /1354)                  1 : 0

Brett 8: Manfred Franz (E / w / 1864)    -   Matthias Wachs (E / s / ---)                1 : 0

 



Hinten von links: Olaf Dietz, Thomas Gritz, Uwe Müller ,Frank Schröder
Vorn: Mario Studnicka, Marcel Dian, Daniel Erath (ML) und Gunnar Fischer


2019/20   

 1. ESV Nickelhütte Aue III
 2. SK König Plauen III
 3. TV Freiberg 1844
 4. SC Reichenbach
 5. SV 1948 Frankenberg
 6. Muldental Wilkau-Haßlau III
 7. USG Chemnitz II
 8. Glauchauer SC 1873
 9. SG Neukirchen /Erzg. I
10. SV Erzgebirge Stollberg

Mannschaftskämpfe

1. 15.9.2019    SK König Plauen 3,5–4,5 Neukirchen 1

2. 29.9.2019    Neukirchen 1 5–3 TV Freiberg 1

3. 27.10.2019  SC Reichenbach 1 5,5–2,5 Neukirchen 1

4. 17.11.2019  Neukirchen 1 – SV Frankenberg 1

5. 8.12.2019    Glauchauer SC 1 – Neukirchen 1

6. 19.1.2020    Neukirchen 1  - USG 2

7. 1.3.2020      Glauchauer SC 1 – Neukirchen 1

8. 29.3.2020    SV Erzg. Stollberg 1 – Neukirchen 1

9. 26.4.2020    Neukirchen 1 – ESV Nickelhütte Aue 3

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