SG Neukirchen Erz. - Abteilung Schach
Training Donnerstags in der Oberschule, Hauptstraße 56, Zimmer 5

1. Mannschaft 2. Landesklasse Staffel C (hemnitz)


http://svs.portal64.de/ergebnisse/show/2017/1417/

Daniel Erath                                                                                                  01. Oktober 2017

SG Neukirchen

 

Gelungener Auftakt zur 2. Saison in der 2. Landesklasse

 

Spielbericht zur 1.Runde der  Saison 2017 / 2018:

 

Sonntag, den 17.09.2017,  09:00 Uhr:   
IFA-Sportgelände Eubaer Straße 71 in Chemnitz

 

TSV IFA Chemnitz  -  SG Neukirchen          3  :  5

 

Da meist die zweite Spielzeit in der höheren Liga als die schwerere der
ersten beiden gilt, steht der Plan der SGN auch für 2017/2018 auf
Klassenerhalt. Zu diesem Ziel in einer als sehr ausgeglichen zu erwartenden
Staffel steuerte man bereits 2 wichtige Mannschaftspunkte bei. Es erscheint
erfahrungsgemäß eher günstig, zum Auftakt auf einen starken Gegner zu
treffen, wenn man selbst nicht zu den Favoriten zählt. Mit IFA Chemnitz
erwartete uns ein Gastgeber, der sein letztjähriges Gastspiel in der
Oberschule in beeindruckender Manier gewonnen und lange in der
Spitzengruppe mitgespielt hatte. Diesmal konnte die SGN den Spieß aber
umdrehen. Dass ihr dabei mit Gunnar Fischer ein zuverlässiger Punktejäger
fehlte, ließ sich durch den Einsatz von Ingo Dietsch problemlos
kompensieren, während das Fehlen von Prof. Dr. Heinz Gläser und
Dr. Karl-Heinz Grund den gastgebenden Favoriten schwächte.
Entsprechend zog die SGN schon früh die Zügel straff. Ingo Dietsch
sicherte nach etwa 1 Stunde gegen Dietmar Kutzschbach das erste Remis
der Saison ab. Keine Stunde später hatte Uwe Müller der
IFA-Top-Scorerin Liubov Orlova das nächste Remis abgerungen. Nach
diesen zwei wichtigen Punkteteilungen spürten die Gäste, wie ihre
Siegchancen stiegen, und intensivierten im 2. Bretterfeld die Belagerungen.
An Brett 7 und 5 verteidigten die Gastgeber noch eisern, während an
Brett 6 der Fang der weißen Dame drohte. IFA dagegen setzte auf die
Spitzenbretter, gewann an Brett 3 glücklich die Qualität und an
Brett 1 das Spiel. Aber der raffiniert herausgespielte Sieg von Stefan Kapp
gegen Manfred Franz erwies sich als Strohfeuer, denn die Gäste hatten die
verbliebenen hinteren Bretter nun voll im Griff. Zur Mittagszeit ging es
dann
  - wohl auch auf Grund der neuen Bedenkzeit -  ganz schnell.
An Brett 2, wo der Ausgang am längsten offen schien, erzielte plötzlich
 
- vom Berichterstatter unbemerkt -   Thomas Gritz den Sieg gegen
Peter Höhne. Das war quasi die Vorentscheidung. 5 Minuten später hatte
Olaf Dietz Lothar Kalskis weiße Dame endlich gefangen und die Partie
gewonnen. Kaum 2 Minuten später beendete Marcel Dian, der letztjährige
Top-Scorer der Bezirksliga Staffel A, seine Feuertaufe in der
2. Landesklasse mit dem Glückwunsch seines Kontrahenten
Prof. Dr. Christian Posthoff zu einer bärenstarken Partie siegreich. Nun
stellte der Neukirchner Mannschaftsleiter seine Gewinnbestrebungen ein,
verzichtete auf den Gewinn eines Bauern und ließ seinen Gegner
Frank Wendekamm die Stellung zum Remis verbarrikadieren.
Damit war die Überraschung geschafft. Mario Studnicka blieb es
schließlich vorbehalten, den trotz „Minus-Qualle“ eröffneten Angriff
abzubrechen und mit dem Hinweis auf die Option von Dauerschach
mit Mahmoud Alidelbi den Schlusspunkt zu teilen. Das anschließende
Mannschaftsfoto zeigte selbstverständlich stolze SGN-Akteure.

Auch wenn die Tabelle nach dem 1. Spieltag ein Muster ohne Wert bildet,
schauen die Neukirchner diese nun sicherlich gerne an, denn außer
Manfred Franz war vom aktuellen I. Bataillon der SGN noch kein
Akteur in dieser Liga jemals Tabellenführer gewesen. Am 22.10.2017
wird das Augenmerk aber darauf liegen, weiter ungeschlagen zu bleiben
und für den Klassenerhalt zu punkten, erwartet die SGN doch mit der
3. Garnitur der Plauener Könige eine der stärksten Mannschaften
dieser Liga zum Männelschieben in der Oberschule Neukirchen.
Die Wiederholung des letztjährigen Erfolgs wäre dabei der halbe Weg
zum Klassenziel.

 

Brett 1:   Stefan Kapp (1/1891/s)                   -  Manfred Franz  (1/1858/w)            1 : 0

      Brett 2:   Peter Höhne  (ML/2/1894/w)         -  Thomas Gritz (2/1787/s)                 0 : 1

      Brett 3:   Mahmoud Alidelbi (3/1696/s)        -  Mario Studnicka (3/1865/w)         0,5:0,5

      Brett 4:   Liubov Orlova  (5/1920/w)             -  Uwe Müller  (4/1791/s)                0,5:0,5

      Brett 5:   Prof. Dr. Chr. Posthoff (7/1822/s)  -  Marcel Dian (5/1842/w)                 0 : 1

      Brett 6:   Lothar Kalski (8/1847/w)               -  Olaf Dietz  (6/1836/s)                     0 : 1

      Brett 7:   Frank Wendekamm (E/1761/s)      -  Daniel Erath  (ML/7/1857/w)       0,5:0,5

      Brett 8:   Dietmar Kutzschbach (8/1722/w)  -  Ingo Dietsch (E/1782/s)                0,5:0,5

 

 









Unsere Mannschaft von links nach rechts. Uwe Müller, Olaf Dietz, Manfred Franz,
Ingo Dietsch, Daniel Erath (ML), Mario Studnicka, Gunnar Fischer, Thomas Gritz

Neue Saison in der 
  2. Landesklasse Staffel C

  http://svs.portal64.de/ergebnisse/show/2016/1225/

 

 

 

Daniel Erath                                                                                                  

 

SG Neukirchen
Zum Abschluss noch ein Sieg

 

Spielbericht zur 9. Runde der  Saison 2016 / 2017:

 

2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

 

Sonntag, den 07.05.2017,  09:00 Uhr: Hotel „Alte Mühle“

 

SV Eiche Reichenbrand II  -  SG Neukirchen  

       3,5 : 4,5

 

Nach der Vorstellung des Mannschaftsleiters hätte die starke Saisonleistung
seiner SGN zum Halali mit dem Schlagerspiel um Platz 1 bei der Eiche
belohnt werden sollen, doch die unnötige Niederlage gegen die 4. Garnitur
der Plauener Könige verhinderte dies. So wurde es ein typisches,
unspektakuläres letztes Saisonspiel, bei dem es für beide Teams nur noch um
die Ehre ging. Bei den Gästen fehlten 2 Stammspieler, bei den Gastgebern
5, wobei Mannschaftsleiter Stefan Ullmann kurzfristig ausfiel, so dass
Manfred Franz kampflos gewann. Bald darauf einigten sich
Mario Studnicka und sein ehemaliger Mannschaftskamerad Jörg Dölle in eher
unklarer Stellung auf Remis und die Gäste schnupperten schon früh am
Auswärtssieg. Gunnar Fischer bereitete dazu mit einer herrlichen
Mattkombination den Weg. Zudem sah es an den hinteren Brettern nach
zwei weiteren schnellen Erfolgen aus, während die Eiche an den vorderen
Brettern drückte. Doch dann streuten die SGN-Akteure sich selbst Sand ins
Getriebe: Herbert Hösel spielte gegen seinen favorisierten Gegner bis wenige
Züge vor dem Matt glänzend, aber nach einem missratenen Zug war mit
Mehrbauer gegen Minus-Qualle mehr als Remis wohl nicht drin. Moritz Dresig
spielte mit seiner Gegnerin Katz und Maus, bis er die Maus ins Spiel
kommen ließ und sich auch mit Remis begnügen musste. Immerhin war noch
alles im grünen Bereich, denn die Neukirchner Bastionen an den Brettern
2 und 4 hielten und Brett 6 zeigte Gewinnpotential am Damenflügel. Aber
plötzlich änderte sich die Wetterlage: Ingo Dietsch’s Verteidigung hielt
dem gegnerischen Angriff nicht mehr stand, so dass die Eiche kurz vor
dem Mittag verkürzte. Fast zeitgleich musste Thomas Gritz einen Durchbruch
des ehemaligen Adelsbergers Dr. Jens Arnold zulassen und kapitulierte.
Der Tabellenführer hatte binnen Minuten ausgeglichen und besaß selbst an
Brett 6 noch Remis- chancen. Nur der Mannschaftsleiter und Top-Scorer
der Gäste wollte dies nicht zulassen, lehnte 2 Remisangebote ab und zockte
mit Glück und Geschick sowie einem zweifelhaften Figurenopfer, bis nach
14:00 Uhr der Auswärtssieg unter Dach und Fach war. Nun, ja! Wenn
man dem Tabellenführer die einzige Saisonniederlage beibringen kann,
muss man es unbedingt versuchen! Angesichts der Aufstellungen war es ein
erwarteter Sieg, der sogar hätte höher ausfallen können (bzw. müssen).
Interessant wäre gewesen, wenn es wirklich um Platz 1 gegangen wäre und
die Eiche stärker aufgestellt hätte. Die Saison ist nun Geschichte. Blumenau
hielt sich durch den knappen Sieg bei Plauen III noch vor der SGN auf Platz 2.
Crimmitschau verabschiedete sich mit einem 4:4 gegen IFA Chemnitz aus
der Liga. Freiberg beendete eine völlig verunglückte Saison mit einer
2,5:5,5-Schlappe bei Plauen IV und dem Abstieg in die Bezirksliga. Stollberg
und Wilkau-Haßlau III sicherten sich mit einem 4:4 rechnerisch ab.

 

 

1.)  Stefan Ullmann (ML/1/s/1979) -Manfred Franz   (1 / w / 1857)                 - : +

 

2.)  Dr. Günter Schmidt (5/w/1957) -    Ingo Dietsch ( 2 /s/ 1778)                         1 : 0

 

3.)  Jörg Dölle (6 / s / 1840)             -    Mario Studnicka  (3 / w / 1863)              0,5:0,5         

 

4.)  Dr. Jens Arnold (7/w/ 1825)      -    Thomas Gritz   (5 / s / 1813)                     1 : 0                       

 

5.)  Uwe Heinig (E / s / 1230)          -    Gunnar Fischer (7 / w / 1808                   0 : 1

 

6.)  Edith Schmidt (E/ w / 1602)      -    Daniel Erath  (ML / 8 / s / 1819)              0 : 1        

 

7.)  Christina Köttnitz (E /s / 1382)  -    Moritz Dresig (E/ w / 1859)                   0,5:0,5

 

8.)  Peter Fischer (E/w/ 1570)           -    Herbert Hösel (E/ s / 1461)                     0,5:0,5

 

 

 

Für die 1. Mannschaft der SG Neukirchen bleibt der Genuss einer starken
Aufsteigersaison mit Platz 3 und 12:6 Mannschafts- sowie
38,5:33,5 Brettpunkten
. Man gewann 6 Mannschaftskämpfe, davon gegen
die Teams auf Platz 1 und 2 sowie alle Auswärtsspiele, und verlor nur dreimal.
Wiederum kamen alle Ersatzspieler ohne Niederlage durch. An 2 Brettern
stellte man den Besten der Liga.

 

 

 

Die eigenen 23 Siege, 31 Remisen und 18 Niederlagen
verteilen sich auf die SGN-Akteure wie folgt:

 

Daniel Erath                          7,0 aus 9 (5–4–0), Nr. 3 der Liga und Bester am 8. Brett,

 

Gunnar Fischer                     5,5 aus 8 (4–3–1), Nr. 11 der Liga und  Bester am 7. Brett,

 

Olaf Dietz            (Brett 6)     4,5 aus 8 (4-1-3),

 

Mario Studnicka (Brett 3)    4,5 aus 9 (3–3–3),

 

Uwe Müller         (Brett 4)     4,0 aus 8 (1–6–1), Remiskönig,

 

Thomas Gritz     (Brett 5)     4.0 aus 9 (3–2–4),

 

Manfred Franz   (Brett 1)     3,5 aus 8 (1-5-2),  

 

Ingo Dietsch        (Brett 2)     3,0 aus 9 (1–4–4),

 

Dr. Dietmar Steinhau            1,5 aus 2 (1-1-0)  (Ersatz an Brett ,

 

Moritz Dresig                         0,5 aus 1 (0-1–0)  (Ersatz an Brett 7) sowie

 

Herbert Hösel                         0,5 aus 1 (0-1-0)  (Ersatz an Brett .

 

Insgesamt war es wieder eine gelungene und harmonische Saison
der Mannschaft.

 
 

Daniel Erath                                                                                                  

 

SG Neukirchen

 

 

 

Höhenflug gestoppt

 

 

 

Spielbericht zur 8.Runde der  Saison 2016 / 2017:

 

2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

 

Sonntag, den 09.04.2016,  09:00 Uhr:   

 

Oberschule Neukirchen

 

 

 

SG Neukirchen  -  SK König Plauen IV       3  :  5

 

 

 

Wenn sich Glück und Pech im Laufe einer Saison die Waage halten,

 

 hat die SGN in der Vorschlussrunde einigen Tribut zurückgezahlt.

 

Das junge Gäste-Team mit seinem erfahrenen Mannschaftsleiter

 

war hochmotiviert, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einzufahren,

 

während es bei den Gastgebern nur noch um den Kronprinzenplatz

 

und die persönlichen Statistiken zu gehen schien.

 

So hatte Manfred Franz alle Hände voll zu tun, um in einem

 

schwierigen Endspiel mit Dame, Springer und Bauern gegen

 

Nils Süß‘ Dame, Läufer und Bauern das Remis festzuhalten.

 

Kurz nach Mittag gingen die Vogtländer indes durch den bereits in

 

der 2. Bundesliga eingesetzten Niklas Linnert, der Ingo Dietsch

 

besiegte, in Führung. Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich

 

warten, denn der Mannschaftsleiter der SGN hatte mit druckvollem

 

Spiel seinem Kontrahenten Steffen Bork solche Probleme bereitet,

 

dass dieser nach 29 Zügen und der ersten Mattdrohung mit nur noch

 

2 Minuten auf der Uhr in komplizierter Stellung aufgab. Die Wende

 

zu Gunsten der Gastgeber schien sich schon anzudeuten, da verlor

 

der zuletzt viermal in Folge siegreiche, letztjährige Top-Scorer

 

Olaf Dietz in aussichtsreicher Stellung überraschend gegen Peter

 

Luban durch Zeitüberschreitung. Diesen Schlag steckten die

 

Lokalmatadoren nicht mehr weg. Uwe Müller kam gegen Lucas

 

Graf nicht über Remis hinaus. Mario Studnicka versuchte daraufhin

 

alles und erhöhte das Risiko, doch Dietmar Rößler hielt dagegen und

 

konterte erfolgreich zum Punkt. Das war die Vorentscheidung.

 

Gunnar Fischer stand zwar gegen Tobias Franz sicher, kam aber nicht

 

gegen dessen Bollwerk an, so dass man remisierte. Schließlich bereitete

 

Thomas Gritz trotz eingebüßter Qualität seinem Kontrahenten solche

 

Schwierigkeiten, dass Huy Duc Nguyen Dang sich mit Remis zufrieden gab.

 

Diese Niederlage führte zum Abrutschen der SGN auf Platz 3.

 

Zum Abschluss tritt man noch bei der Eiche Reichenbrand II an,

 

die sogar mit dem 4:4 in Stollberg Meisterschaft und Aufstieg

 

 perfekt machte. Unentschieden trennten sich auch Schlusslicht

 

Crimmitschau und Blumenau, der neue Tabellenzweite. In argen

 

Schwierigkeiten steckt Freiberg, das gegen Plauen III 3,5:4,5 verlor

 

und als Vorletzter im Schlussgang einen möglichst hohen Sieg gegen

 

Plauen IV und günstige Ergebnisse der Konkurrenten benötigt, um sich

 

 noch zu retten. Wilkau-Haßlau III hat sich durch das 6:2 gegen

 

IFA Chemnitz zwar noch nicht gerettet, aber eine gute Ausgangsposition

 

 gesichert, die es gegen das ebenfalls noch nicht gerettete Stollberg zu verteidigen gilt.

 

            

 

   Manfred Franz (s / 1 / 1858)           -    Nils Süß   (w / 1 / 1822)                        0,5:0,5

 

   Ingo Dietsch (w / 2 / 1778)             -    Niklas Linnert  (s / 2 / 1830)                   0 : 1

 

   Mario Studnicka (s / 3 / 1863)        -    Dietmar Rößler (w / 3 / 1936)                 0 : 1   

 

   Uwe Müller (w / 4 / 1799)              -    Lucas Graf (s / 4 / 1809)                        0,5:0,5

 

   Thomas Gritz (s / 5 / 1813)             -    Huy Duc Nguyen Dang (w / 6 / 1795)  0,5:0,5

 

   Olaf Dietz (w / 6 / 1852)                 -    Peter Luban (s / ML / 8 / 1796)              0 : 1

 

   Gunnar Fischer (s / 7 / 1808)          -    Tobias Franz (s / E / 1831)                    0,5:0,5 

 

   Daniel Erath (w/ ML / 8 / 1819)     -    Steffen Bork (w / E /  1658)                    1 : 0

 

  



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Daniel Erath                                                                                                 05. April 2017

 

SG Neukirchen

 

 

 

Klassenerhalt geschafft

 

 

 

Spielbericht zur 7. Runde der  Saison 2016 / 2017:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

 

Sonntag,  den  19.03.2017,   09:00 Uhr:  Hotel Alexandra, Bahnhofstraße, Plauen

 

 

 

SK König Plauen III  -  SG Neukirchen        3 : 5

 

 

 

Den greifbaren Klassenerhalt in Aussicht und mit dem Selbstvertrauen von 3 Siegen in Folge trat die SGN zum

Verfolgerduell bei den zweitplatzierten Vogtländern an und erzielte einen unangefochtenen Sieg.

Beide Mannschaften standen sicher in der Tabelle, so dass von vorne herein nicht mit einem leichten 4:4 zu

rechnen war. Nur die Akteure an den Spitzenbrettern scheuten das Risiko und landeten nach etwa 90

Minuten in ausgeglichenen Stellungen die respektvollen Punkteteilungen zwischen Manfred Franz und Michael

Fuß sowie Ingo Dietsch und Marco Schaarschmidt. Derweil deutete sich an Brett 7 schon Neukirchner

Angriffswucht an. Auch Brett 6 sah leichten Gästevorteil und an Brett 4 hing die Verteidigung des Plaueners

am seidenen Faden. Da konnte Uwe Müller mit Binh Karl getrost den Punkt teilen und auch der

Mannschaftsleiter ließ es nach längerer Bedenkzeit gegen Steffen Bandt nicht darauf ankommen, was werden

würde, sondern nahm das Remisangebot an, denn auch an Brett 3 war alles im grünen Bereich. Dann schlug

Gunnar Fischer zu und überrannte mit 2 Figurenopfern Daniel Helmrichs Verteidigungswall. Nach diesem

Sturm kehrte zunächst etwas Ruhe ein, in der mancher Landesklassespieler im Nebenraum bei der

2. Bundesliga-Partie zwischen Plauen I und Erfurt kiebitzen konnte. Die Vorentscheidung fiel schließlich, als

Thomas Gritz den Druck auf die unsortierte Stellung so stark erhöht hatte, dass Mario Tunger einmal nicht den

korrekten Verteidigungszug fand und seine Abwehr einbrach. Nun schien alles klar, denn Olaf Dietz hatte den

Vorteil von 2 Bauern und suchte im Endspiel mit Dame und Turm nur noch nach der Möglichkeit, seinen

Kontrahenten auszutempieren, während Mario Studnicka gegen den bärenstarken Andreas Götz tapfer

standhielt. Plötzlich aber unterlief dem Neukirchner bei der Umgruppierung seiner Verteidigung ein Sehfehler,

der zum Verlust einer Figur und zur Aufgabe führte. Plauen schöpfte unerwartet wieder Hoffnung auf ein

Unentschieden, doch Frank Gerbeths Figuren standen zu schlecht, um Gegenspiel zu erzeugen, und schlitterten

zwangsläufig in einen Abtausch, sodass die Partie nicht mehr zu halten war. So gelang der SGN mit einem

soliden Sieg die Absicherung des Klassenerhalts verbunden mit 10:4 MP und 31,0 BP sowie dem Aufstieg

auf Platz 2. Diesen gilt es am Palmsonntag gegen die IV. Mannschaft der Plauener Könige zu verteidigen.  

 

Klare Konturen hat die Tabelle an ihren Extrempunkten erfahren. Eiche Reichenbrand II (13:1 MP, 36,0 BP)

hat mit dem 4,5:3,5 gegen Verfolger IFA Chemnitz den Vorsprung an der Spitze ausgebaut und Crimmitschau

(0:14 MP, 18,5 BP) steht nach der 2:6-Klatsche gegen Wilkau-Haßlau III als Absteiger fest. Blumenau

(9:5 MP, 32,0 BP) brachte sich mit dem 5,5:2,5 im Nachholespiel in Freiberg auf Platz 3 in Sicherheit.

Erzgebirge Stollberg (5:9 MP, 27,0 BP) und König Plauen IV (7:7 MP, 27,5 BP) teilten die Punkte und

stehen neben dem TV Freiberg (5:9 MP, 24,0 BP) und Muldental Wilkau-Haßlau III (5:9 MP, 25,5 BP)

unmittelbar im Kampf gegen den Abstieg, in den sogar König Plauen III (8:6 MP, 29,5 BP) und

IFA Chemnitz (8:6 MP, 29,0 BP) auf den Plätzen 4 und 5 noch hineingezogen werden könnten.

 

 

 

1.)  Michael Fuß (1 / s / 2045)              -    Manfred Franz   (1 / w / 1857)               0,5:0,5

 

2.)  Marco Schaarschmidt (3/w/1961)  -    Ingo Dietsch ( 2 /s/ 1778)                       0,5:0,5

 

3.)  Andreas Götz (4 / s / 2061)            -    Mario Studnicka  (3 / w / 1863)               1 : 0         

 

4.)  Binh Karl (5 / w / 1768)                 -    Uwe Müller  (4 / s/ 1799)                        0,5:0,5                       

 

5.)  Mario Tunger (6 / s / 1867)            -    Thomas Gritz   (5 / w / 1813)                   0 : 1

 

6.)  Frank Gerbeth (7 / w / 1752)          -    Olaf Dietz  (6 / s / 1852)                          0 : 1

 

7.)  Daniel Helmrich (8 /s / 1787)         -    Gunnar Fischer (7 / w / 1808)                0 : 1

 

8.)  Steffen Bandt (ML/E/w/ 1790)      -    Daniel Erath  (ML / 8 / w / 1819)          0,5:0,5

 

 

 

 

 

 

Daniel Erath                                                                                                  14. März 2017

SG Neukirchen

 

 

Revanche geglückt

 

Spielbericht zur 6. Runde der  Saison 2016 / 2017:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  05.02.2017,   09:00 Uhr:  Oberschule Neukirchen

 

 

SG Neukirchen  -  TV Freiberg 1844       5 : 3

 

Vor 2¼ Jahren standen sich beide Mannschaften im Spitzenspiel der Bezirksliga gegenüber
und konnten die Gäste mit einem Auswärtssieg die Weichen in Richtung Aufstieg stellen.
Nun traf man sich in der höheren Liga wieder, wo die SGN mit dem nötigen Glück
und Geschick den Spieß umdrehte. Eine nicht unwesentliche Rolle spielten allerdings die
Freiberger Aufstellungssorgen. Mit Daniel Juhrs, Kay Schäfer und Uwe Vedder fehlten
3 starke Akteure der Gäste, die aus Rücksicht auf die II. Mannschaft sogar nur zu siebt
antraten. So überbot man noch die überraschende Aufstellung der SGN, die auf
Manfred Franz am Spitzenbrett verzichten musste. Dennoch wurde es eine sehr zähe und
ausgeglichene Auseinandersetzung.

Klar war nur die Neukirchner Führung durch Mario Studnickas kampflosen Punkt.
Danach zogen sich die Partien teils mühsam, teils hin und her wogend über 3 Stunden
voller Spannung. Gegen 12:30 Uhr schaffte Freiberg durch Thomas Radke gegen den an
Position 1 gerückten Ingo Dietsch den Ausgleich. Uwe Müller und Bernd Schäfer lieferten
sich bei fast vollem Brett einen Stellungskampf, der keinem von ihnen einen Vorteil
gewährte und zwangsläufig ins Remis führte. In der folgenden ¾-Stunade schafften die
Lokalmatadoren allerdings überraschend schnell die Entscheidung. Dr. Dietmar Steinhau
hatte seine Freude über die Berufung ans 8. Brett der I. Mannschaft wieder in Spielwitz
und Einfallsreichtum umgewandelt und dem unsicher und passiv agierenden Peter Müller
keine Chance gelassen. Nach der Ablehnung des 2. Remisangebots waren die Figuren
des Gastes ausmanövriert und der zum Sieg benötigte Materialvorteil ergattert. Nur wenige
Minuten später konnte sich Olaf Dietz freuen, denn er hatte seinem Kontrahenten
Clemens Göhler mit Angriffen, Scheinattacken und Opfern so viel Bedenkzeit abgenötigt,
dass dieser völlig seine Linie und durch Zeitüberschreitung die Partie verlor. Neukirchens
Mannschaftsleiter hatte indessen im Zuge der Eröffnung einen Bauern gewonnen, diesen
Vorteil über das Mittelspiel gerettet und in ein gewonnenes Turmendspiel überführt, das
sich sein Gegner Gert Merker nicht mehr zeigen ließ. Damit war der Vorsprung um
13:30 Uhr uneinholbar. Kurios entwickelte sich die Partie am 6. Brett: Gunar Fischer hatte
durch Opfer eines Bauern und eines Springers ein Mattnetz aufzubauen versucht, das
der Gast Falk Zimmermann nur unter Hingabe seiner Dame zerstören konnte.
Den daraus erzielten Vorteil setzte der Neukirchner aber durch eine Ungenauigkeit aufs
Spiel, so dass letztlich seine Dame die Verwirrung des Kontrahenten ausnutzend sich
opferte, um dem im Patt stehenden König noch einen halben Brettpunkt zu bescheren.
Die Schlusssequenz lieferte der Gast mit Andreas Scholz‘ Sieg über den wiedererstarkten
Thomas Gritz.

Die Revanche ist gelungen und brachte 2 wichtige Mannschaftspunkte. In dieser
ausgeglichenen Staffel entscheidet manchmal eben das Glück, das die SGN diesmal für
sich verbuchen durfte. Mit 8:4 MP und 26,0 BP ist der Abstieg nur noch eine äußerst
theoretische Gefahr.  Man hat sogar die Chance, sich im Verfolgerfeld hinter dem
Spitzenreiter aus Reichenbrand zu platzieren, der uns am letzten Spieltag empfangen wird.
Zuvor geht es allerdings gegen die III. und die IV. Vertretung der Plauener Könige.

 

1.)  Ingo Dietsch (2 / s / 1778)                -   Thomas Radke (1 / w / 2071)                  0 : 1

2.)  Mario Studnicka  (3 / w / 1863)       -   Daniel Juhrs (2 / s / 1881)                       + : -         

3.)  Uwe Müller  (4 / s / 1799)                -   Bernd Schäfer (4 /w/ 1906)                   0,5:0,5                       

4.)  Thomas Gritz   (5/ w /1813)             -   Andreas Scholz  (ML/ 5/ s / 1862)          0 : 1

5.)  Olaf Dietz  (6 / s /1852)                   -   Clemens Göhler (6/ w /1731)                   1 : 0

6.)  Gunnar Fischer (7 / s / 1808)          -   Falk Zimmermann  (7/ s /1817)             0,5:0,5

7.)  Daniel Erath  (ML / 8 / w/1819)     -   Gert Merker (E/ w /1526)                         1 : 0

8.)  Dr. Dietmar Steinhau (E/w/1757)   -   Peter Müller (E/s/1473)                            1 : 0

 

An der Tabellenspitze thront weiterhin Reichenbrand II (11:1 MP, 31,5 BP) nach dem 5:3-
Sieg in Crimmitschau, das mit 0:12 MP und 16,5 BP vor dem Abstieg kaum mehr zu
retten ist. Das Verfolgertrio bilden die SGN (8:4 MP, 26 BP), der TSV IFA Chemnitz
(8:4 MP, 25,5 BP) und König Plauen III (8:4 MP, 26,5 BP). Durch die direkten Duelle
zwischen Reichenbrand II und IFA einerseits sowie Neukirchen und Plauen III zum
anderen kann unter Umständen schon eine Vorentscheidung um Platz 1 in Runde 7 fallen.
Bei Wilkau-Haßlau III, das 2,5:5,5 in Blumenau (7:5 MP, 26,5 BP) verlor, und in Stollberg,
das gegen Plauen III remisierte, schrillen bereits die Alarmglocken. Dort wird das
direkte Duell am letzten Spieltag die Spannung hoch treiben. Blumenau, Freiberg
(5:7 MP, 21,5 BP) und König Plauen IV (6:6 MP, 23,5 BP) sind aber noch längst nicht aus
dem Schneider.

 

 

  

Daniel Erath                                                                                                  31. Januar 2017

SG Neukirchen

 

Die Gunst der Stunde genutzt

 

Spielbericht zur 5. Runde der  Saison 2016 / 2017:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  15.01.2017,   09:00 Uhr:  Oberschule Neukirchen

 

SG Neukirchen  -  SG Blumenau       5 : 3

 

Das neue Jahr eröffnete die SGN gegen eine Mannschaft, die in Stammaufstellung zu den Hochkarätern der Liga
gehört, aber wieder einmal ersatzgeschwächt antreten musste, weil berufs-, krankheits- und witterungsbedingt
starke Schachfreunde nicht zur Verfügung standen.

Die Lokalmatadoren durchschauten aber die Taktik des Gegners, auf die drei Spitzen- und die beiden Nachhutbretter
zu setzen, und wussten geschickt dessen Schwächung zu nutzen. So konnte Olaf Dietz im Eiltempo den jungen
Daniel Loncke überrennen und zur Gastgeberführung matt setzen. Während die SGN-Akteure hierdurch Auftrieb
erhielten, hatten die Gäste diesen Verlust wohl einkalkuliert, zumal es Jan Matthes alsbald gelang, Gunnar Fischer
ein Remis abzutrotzen. Es blieb auch weiterhin umkämpft, spannend und mit leichtem Vorteil für Neukirchen.
Ingo Dietsch bewies seine gute Form durch das Remis gegen Blumenaus Mannschaftsleiter und Top-Scorer Bert
Zimmermann. Auch Uwe Müller konnte dem gefährlichen Mirko Steinert einen halben Punkt abringen. Den Ausgleich
erzielte Felix Bräuer gegen den wiederum tapfer kämpfenden Manfred Franz. Nun belauerten sich die Kontrahenten
an den 3 verbliebenen eigenen Brettern und in Abschätzung der jeweiligen beiden anderen Partien über die Dauer
von gut 2 Stunden hinweg. Dabei schien angesichts der Favoritenrolle an Brett 5 klar, dass die Gäste auf ihre
Bretter 3 und 8 hofften, wo die Gastgeber aber keineswegs schlechter standen. So schaffte Mario Studnicka
gegen Peter Simon mit einer bravourösen Leistung das erhoffte Remis. Das war das Zeichen für Blumenaus
Thomas Meyer, nach etwa 20-minütiger Wartezeit Remis abzulehnen und nach Stallorder auf Sieg zu spielen.
Allerdings gelang es dem Neukirchner Mannschaftsleiter, diesen Angriff zu antizipieren und in der Zeitnot
abzuwehren, so dass er in der verlängerten Bedenkzeit locker Materialvorteil erspielte und gewann. Nun waren
auch Thomas Gritz‘ Attacken auf Peter Hengsts Verteidigung durchschlagend erfolgreich und bauten die
Führung zum Endstand aus. Um 13:30 Uhr waren die Messen endlich gelesen.  
Man kann diesen Sieg als
Ausgleich für die verschenkten Mannschaftspunkte gegen Wilkau-Haßlau III und  IFA Chemnitz ansehen oder
sich einfach an dem aktuellen Platz 4 erfreuen. Aber die Mission ist noch nicht erfüllt. Nötig sind noch mindestens
2 Mannschaftspunkte. Diese kann man vielleicht im nächsten Heimspiel gegen den TV Freiberg 1844 holen.
Aber Vorsicht: Dieser Gegner holte gegen Stollberg sogar einen 1:4-Rückstand noch zum 4:4 auf !

     

1.)  Manfred Franz   (1 / s / 1857)         -   Felix Bräuer (1 / w / 2026)                            0 : 1

2.)  Ingo Dietsch (2 / w / 1778)             -   Bert Zimmermann (ML / 2 / s / 1904)         0,5:0,5

3.)  Mario Studnicka  (3 / s / 1863)       -   Peter Simon (4 / w / 2081)                            0,5:0,5         

4.)  Uwe Müller  (4 / w / 1799)             -   Mirko Steinert (6 /s / 1810)                           0,5:0,5                       

5.)  Thomas Gritz   (5 / s / 1813)          -   Peter Hengst (E / w / 1606)                            1 : 0

6.)  Olaf Dietz  (6 / s /1852)                  -   Daniel Loncke (E / s / 1622)                          1 : 0

7.)  Gunnar Fischer (7 / s / 1808)        -   Jan Matthes  (E / w / 1685)                           0,5:0,5

8.)  Daniel Erath  (ML / 8 / w/1780)    -   Thomas Meyer (E / s / 1849)                         1 : 0

 

An der Tabellenspitze setzte sich derweil Reichenbrand II (9:1 MP, 26,5 BP) durch ein 5,5:2,5
gegen Wilkau-Haßlau III ab, weil König Plauen III (7:3 MP, 22,5 BP) gegen Verfolger
IFA Chemnitz (7:3 MP, 21,5 BP) beim 3,5:4,5 patzte. Blumenau (5:5 MP, 21,0 BP) tauschte
mit der SGN die Plätze 4 und 5 und liegt gerade noch vor Freiberg (5:5 MP, 18,5 BP) und
König Plauen IV (5:5 MP, 19,5 BP), das Schlusslicht Crimmitschau (0:10 MP, 13,5 BP)
knapp mit 4,5:3,5 bezwang. Neben den Randsachsen befinden sich Wilkau-Haßlau III
(3:7 MP, 17,0 BP) und Stollberg (3:7 MP, 19,00 BP) im unmittelbaren Bereich der
Abstiegsränge, denn man weiß noch nicht, ob 1, 2 oder 3 Teams am Saisonende in den sauren
Apfel beißen müssen.

 

 

Daniel Erath                                                                                                 07. Januar 2017

SG Neukirchen

 

Derbysieg

 

Spielbericht zur 4. Runde der  Saison 2016 / 2017:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  11.12.2016,   09:00 Uhr:  Zum Dürer, Albrecht-Dürer-Str. 85, Stollberg

 

SV Erzgebirge Stollberg  -  SG Neukirchen        3,5 : 4,5

 

Der 3. Advent bescherte den Schachfreunden das 2. Alkreisderby mit den aus Thalheim und Neu-Oelsnitz in Stollberg
vereinten Gastgebern. Nachdem letzte Saison bereits die II. Mannschaft der SGN über die II. Garnitur des SVE mit
5,5:2,5 siegreich gewesen war, gelang diesmal dem I. Neukirchner Bataillon ein Erfolg über das mit Spielern
aus der 1. Landesklasse gespickte Flaggschiff. In freundschaftlicher Atmosphäre entwickelte sich im angenehmen
Gastgeberlokal eine spannende Auseinandersetzung zweier gleichwertiger Mannschaften, die letztendlich einen
verdienten und unangefochtenen Sieg des Aufsteigers sah.

Bereits nach einer starken halben Stunde teilten sich Ingo Dietsch und Gerd Wetzel den Punkt, was die Gastgeber
wohl so nicht eingerechnet hatten. Die weiteren Partien zogen sich indes umkämpft und ausgeglichen dahin, bis
Olaf Dietz einen Fesselungsversuch des Ex-Auers Jens Hänel mit einer genialen Kombination seiner Kavallerie
beantwortete, die über die Springergabeln zwingend zu Matt oder Dameverlust führen musste und den Gästen
um 10:30 Uhr die Führung einbrachte. Diese hielt die SGN eisern fest. So konnte Dr. Dietmar Steinhau gerne
das Remisangebot von Jens Bochmann annehmen, nachdem auch Uwe Müller und Holger Rauch zuvor schon
keinen Sieger gefunden hatten. Manfred Franz kämpfte erneut verbissen um die Punkteteilung, in die sein Gegner
Dirk Fischer schließlich einwilligte, um die Partie nicht zu überziehen. So sah es gegen 11:30 Uhr nach einem
knappen Auswärtssieg aus. Daniel Erath hatte die Partie gegen  Jürgen Steinhardt optisch im Griff und schien nach
dem Gewinn eines Bauern endlich den Sack zuzumachen, doch der Lokalmatador konnte noch glücklich ins Remis
entkommen, das um 13:00 Uhr feststand. Derweil hatte Thomas Gritz sich aus seinen Anfangsschwierigkeiten
befreit und das Endspiel mit Springer und Bauern so konsequent und gut gespielt, dass sein Widersacher Jens
Kristen um 13:10 Uhr kapitulierte. Damit war der Gästesieg perfekt. Dem bärenstarken Wolfgang Bär blieb es
schließlich vorbehalten, seine glänzende Punktspielbilanz mit einem Sieg gegen Mario Studnicka auszubauen.

Gerade gegen die gleich starken Kontrahenten wiegen Siege besonders schwer. So konnte die SGN mit 4:4 MP
und 16,0 BP ins Mittelfeld klettern, während der Nachbar aus Stollberg mit 2:6 MP und 15,0 BP noch in
den hinteren Tabellenrängen verweilt. Besonders erfreulich ist dabei neben der geschlossenen Mannschaftsleistung,
dass mit Olaf Dietz der letztjährige Top-Scorer und mit Thomas Gritz ein weiterer Erfolgsgarant ihre ersten
Punktspielsiege dieser Saison landeten. So ließ sich erleichtert Weihnachten feiern, bevor im neuen Jahr die
Bewährungsprobe im Heimspiel gegen die Spitzenmannschaft aus Blumenau (5:3 MP, 18,0 BP) steigt, die das
Top-Spiel und die Tabellenführung nach dem 3,5:4,5 an den Gegner Reichenbrand II (7:1 MP, 21,0 BP) verlor.
Punktgleich vorne dabei bleiben die Könige III aus Plauen (7:1 MP, 19,0 BP) nach dem 5,5:2,5 bei Schlusslicht
Crimmitschau (0:8 MP, 10,0 BP), während die Könige IV (3:5 MP, 15,0 BP) sich mit demselben Ergebnis bei
Wilkau-Haßlau III (3:5 MP, 14,5 BP) im Abstiegskampf Luft verschafften. Das Mittelfeldduell zwischen
IFA Chemnitz (5:3 MP, 17,0 BP) und Freiberg (4:4 MP, 14,5 BP) endete unentschieden.

 

In diesem Sinne wünscht die SGN den Schachfreunden in Fern und Nah ein gutes, gesundes und
erfolgreiches neues Jahr.

   

1.)  Dirk Fischer (1 / s / 1973)           -    Manfred Franz   (1 / w / 1857)               0,5:0,5

2.)  Gerd Wetzel (2 / w / 1892)          -    Ingo Dietsch ( 2 /s/ 1778)                       0,5:0,5

3.)  Wolfgang Bär (3 / s / 1850)         -    Mario Studnicka  (3 / w / 1863)               1 : 0         

4.)  Holger Rauch (4 / w / 1796)        -    Uwe Müller  (4 / s/ 1799)                        0,5:0,5                       

5.)  Dirk Kristen (5 / s / 1775)           -    Thomas Gritz   (5 / w / 1813)                    0 :  1

6.)  Jens Hänel ( ML / 6 / w / 1762)  -    Olaf Dietz  (6 / s / 1852)                            0 :  1

7.)  Jürgen Steinhardt (7 /s / 1759)    -    Daniel Erath  (ML / 8 / w / 1819)           0,5:0,5

8.)  Jens Bochmann (E / w / 1714)    -    Dr. Dietmar Steinhau (E / s / 1757)         0,5:0,5

 

 

 

 

 

Daniel Erath                                                                                                  06. Dezember 2016

 

SG Neukirchen

 

                                         Enttäuschendes Ergebnis

 

Spielbericht zur 3. Runde der  Saison 2016 / 2017:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  20.11.2016,   09:00 Uhr:  Oberschule Neukirchen

 

                               SG Neukirchen  -  TSV IFA Chemnitz       2,5:5,5

 

Nach einer überlangen Pause nahm die Verbandsrunde mit dem 3. Spieltag ihren Fortgang.

Für die SGN endete dabei das Gastspiel des Nachbarn von IFA Chemnitz mit einem

herben Rückschlag im Rennen um den Klassenerhalt. Beide Teams traten erwartungsgemäß

in Stammbesetzung an und lieferten sich über 5 Stunden einen harten Kampf, der für

die Gastgeber verheißungsvoll begann. Nach etwa 2 Stunden hatte Mario Studnicka einen

Tempoverlust seines Kontrahenten Lothar Kalski als entscheidenden Vorteil erkannt und

mit famoser Leistung zur Führung der SGN genutzt. Auch an den anderen Brettern

waren die Angreifer schon früh in ihrem Element. So hatte Ingo Dietsch alle Hände voll

zu tun, um die Offensive seines ehemaligen Schulschachlehrers Prof. Dr. Christian Posthoff

zu bändigen, bis seine Abwehr dem zunehmenden Druck nicht mehr standhalten konnte.

Allerdings hielt der ausgeglichene Spielstand nicht lange an. Während man an den

Brettern 4 und 5 das rasche Ende erwartete, stellte sich dies an Brett 6 ein, weil Jürgen

Jacobs in guter Stellung durch ein Versehen in der Zugreihenfolge eine Figur einbüßte

und Gunnar Fischer den Punkt überlassen musste. Die erneute Führung beflügelte das

Remis an Brett 8, das Daniel Erath zunächst abgelehnt hatte, dann aber selbst anbot,

weil er wie sein aus der Offenen Meisterschaft bekannter Gegenüber Frank Kapp das

komplizierte Endspiel scheute. Noch immer schienen die Zwischenstände an den

bespielten Brettern auf ein 4:4 oder gar einen Heimsieg hinzudeuten, doch dann kam alles

anders. Manfred Franz konnte sein Gegenspiel am Königsflügel nicht durchsetzen und

ermöglichte durch ein Missgeschick Stefan Kapp die Umwandlung eines Bauern, die

den erneuten Ausgleich zur Folge hatte. Olaf Dietz lieferte gegen Liubov Orlova eine

Bombenpartie, riss mit einem Opfer die gegnerische Abwehr in Stücke und jagte den

„entblößten“ König von g8 bis nach a4, aber versäumte es, ihm den Garaus zu

machen und lief noch in einen Konter, der ihn zur Aufgabe veranlasste.

Die erstmalige Gästeführung zeigte Wirkung. Uwe Müller spielte gegen Peter Höhne

bereits seit Stunden mit dem Rücken zur Wand, bis es keine Hoffnung mehr gab

und der Mannschaftssieg den Gästen gehörte. Nun hatte auch Thomas Gritz`

Kampf keinen Sinn mehr, denn sein fast durchgebrochener Bauer konnte im

Läufer-gegen-Turm-Endspiel von Prof. Dr. Heinz Gläser noch abgefangen

werden, dessen Freibauer dagegen gute Aussichten auf den Durchmarsch besaß.

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die erfahrenere und kaltschnäuzigere

Mannschaft hat einen unerwartet klaren Sieg eingefahren. Sie wirkte in der

entscheidenden Phase ruhig und abgeklärter. Die SGN hat es verpasst, den Sieg in

Crimmitschau durch weiteren Punktezuwachs zu veredeln, und tritt als nächstes

beim Tabellennachbarn Stollberg zum Kreisderby an, wo sich dann keiner der beiden

Kontrahenten eine Niederlage leisten kann.     

1.)  Manfred Franz   (s / 1857)   -   Stefan Kapp (w / 1892)                                 0 : 1

2.)  Ingo Dietsch (w/ 1778)        -   Prof. Dr. Christian Posthoff (s / 1841)          0 : 1

3.)  Mario Studnicka  (s / 1863) -   Lothar Kalski (w / 1897)                               1 : 0         

4.)  Uwe Müller  (w/ 1799)        -   Peter Höhne (s / 1824)                                   0 : 1                       

5.)  Thomas Gritz   (s / 1813)     -   Prof. Dr. Heinz Gläser (w / 1958)                 0 : 1

6.)  Olaf Dietz  (s/1852)             -   Liubov Orlova (s / 1903)                               0 : 1

7.)  Gunnar Fischer (s / 1808)   -   Jürgen Jacobs  (w / 1868)                              1 : 0

8.)  Daniel Erath  (w/1780)        -   Frank Kapp (s / 1737)                                 0,5:0,5


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Daniel Erath                                                         24. September 2016

SG Neukirchen

 

Wer hätte das gedacht !?

 

Spielbericht zur 2. Runde der  Saison 2016 / 2017:  2. Landesklasse Staffel C(hemnitz)

Sonntag,  den  18.09.2016,   09:00 Uhr:  Haus der Vereine, Crimmitschau

 

Post-SV Crimmitschau  -  SG Neukirchen        2 : 6

 

Wenn der Aufsteiger aus der Bezirksliga beim Absteiger aus der 1. Landesklasse antritt, erwartet man im Allgemeinen einen Heimsieg, weil der vormalige 2-Klassen-Unerschied sich irgendwie bemerkbar machen müsste. Deshalb ließen die Ereignisse dieser Begegnung die Gastgeber letztlich staunend zurück und sorgten für Unglauben und gereinigte Brillengläser der Neukirchner, die das Spektakel nicht miterlebten. Die SGN hatte sich für die Aufgabe beim hohen Favoriten einen Auswärtssieg zum Ziel gesetzt, aber es insbesondere vermocht, im Gegensatz zur Auftaktrunde mit der Euphorie und Unbekümmertheit eines Aufsteigers zu agieren. So opferte Gunnar Fischer bereits im 4. Zug einen Springer, womit er seinen Kontrahenten merklich in Verwirrung stürzte. Die Gäste wussten dieses Zeichen zu deuten und Ingo Dietsch machte in dieser Weise weiter. Er opferte in genialer Weise Springer und Qualität, um mit einem Abzug vorentscheidendes Material zu gewinnen und den König in die Mattecke zu treiben. Die Fortsetzung ließ sich sein Gegner Jens Kristensen dann nicht mehr zeigen. So führte der Gast nach nicht mal einer Stunde und erhöhte durch Gunnars geduldiges und druckvolles Spiel gegen Dieter Mehlhorn nach etwa 1½ Stunden. Die Neukirchner Remisangebote an den Brettern 1 und 8 wurden ob dieses Spielstands selbstverständlich abgelehnt. Nach einer kurzen Phase der Beruhigung triumphierte schließlich Mario Studnicka, der mit punktgenauem Spiel seinem Kontrahenten Jens Tützer nicht den Hauch einer Chance gelassen hatte. 0:3! Nun waren die Gastgeber echt gefordert, doch es ging nichts los. Zu fest hatten die Randchemnitzer das Heft in der Hand. Man verspürte bei den Gastgebern bereits Anzeichen von Resignation. Olaf Dietz bot an dieser Stelle in vielleicht leicht besserer Stellung Remis und sein Gegner Richard Gerstung, der eigentlich nur mit der Verteidigung beschäftigt war, nahm in Ermangelung aussichtsreichen Gegenspiels an. Dazu sah es an den anderen Brettern für Neukirchen nicht schlecht aus. Ausgeglichen stand nur Brett 1, während die Gäste ansonsten im Vorteil schienen. So gelang es Uwe Müller alsbald, aus der Verteidigungsposition heraus seine Figuren ganz allmählich nach vorne zu schieben, einen gegnerischen Läufer einzukesseln und zu fangen. Als darauf auch ein umfassender Abtausch stattfand, blieb letztlich der Figurenvorteil übrig, der zu Uwes Sieg über Stefan Tilch führte. Damit war der Mannschaftskampf nach 3 Stunden entschieden, und das in einer Weise, wie es zuvor wohl niemand zu prophezeihen gewagt hatte. Thomas Gritz und Dr. Dierck Tützer verabschiedeten sich danach mit Remis in die Mittagspause, nachdem Thomas‘ Angriff zum Gewinn der gegnerischen Dame gegen Turm und Springer geführt hatte, er aber im Gegenzug gefährliches Gegenspiel des Crimmitschauers zuließ, so dass sich ein Partieende mit Dauerschach andeutete. Den längsten Atem benötigte man wie in der 1. Runde wieder an den Brettern 1 und 8. Der Mannschaftsleiter der Gäste lehnte auf Grund des Spielstands und eines Mehrbauern Remis zunächst ab und quälte die wohl nicht gewinnbare Stellung, bis sie fast schon überzogen war, sein Gegner Wieland Steinchen seinerseits Gewinnmöglichkeiten sah  und letztlich ein Abtausch zur Punkteteilung herhalten musste, so dass man nur noch mit König und Turm auf beiden Seiten da stehen würde. Manfred Franz lieferte darüber hinaus wiederum eine phantastische spielerische und kämpferische Leistung und trotzte der bärenstarken und siegesverwöhnten Constanze Jahn (7 Siege aus den letzten 17 Punktspielen) an Brett 1 verdientermaßen Remis ab. Damit zeigte er nun erneut, dass er trotz seiner DWZ ein Meister des ausgeglichenen Spiels ist und diese Kunst auch über die Dauer von 6 Stunden beherrscht. Es bleibt abzuwarten, ob es ein Gegner wagen wird, die Partie auch um die Gefahr des Verlustes zu überziehen.         

Für den einen ist der Sieg eine faustdicke Überraschung, für den anderen sind es nur 2 Mannschaftspunkte und die Erkenntnis, dass man gegen Wilkau-Haßlau nicht sein wahres Gesicht gezeigt hat. Nach einer längeren Pause, in der Crimmitschau sein Spiel gegen Stollberg nachholen kann, bietet sich für die SGN am 20.11.2016 die nächste Gelegenheit zur Punktejagd. Dann ist mit dem TSV IFA Chemnitz der wohl (im Mannschaftsdurchschnitt) älteste Gegner in der Oberschule Neukirchen zu Gast.

Die weiteren Ergebnisse zeigten übrigens die Ausgeglichenheit der Staffel. Die Favoriten aus Blumenau und von Eiche Reichenbrand II ließen überraschend gegen die Plauener Könige III und IV Punkteteilungen zu und führen mit Plauen III und Wilkau-Haßlau III, das gegen Freiberg remisierte, die Tabelle mit jeweils 3:1 MP an. Die SGN und TSV IFA sind die einzigen 2-Punkter vor Plauen IV und Freiberg mit 1:3 MP. Stollberg und Crimmitschau sind die einzigen Teams ohne Mannschaftspunkt, aber das wird so nicht bleiben. Die Staffel verspricht einiges an Spannung und  die Aussicht, dass jeder jeden besiegen kann, wie sich zeigte.

      

1.)  Constanze Jahn (s / 2068)      -    Manfred Franz   (w / 1857)              0,5:0,5

2.)  Jens Kristensen (w / 1916)     -    Ingo Dietsch (s/ 1778)                        0 : 1

3.)  Jens Tützer (s / 1856)             -    Mario Studnicka  (w / 1863)               0 : 1         

4.)  Stefan Tilch (w / 1756)           -    Uwe Müller  (s/ 1799)                        0 : 1                       

5.)  Dr. Dierck Tützer (s / 1750)   -    Thomas Gritz   (w / 1813)                0,5:0,5

6.)  Richard Gerstung (w / 1571)  -   Olaf Dietz  (s/1852)                           0,5:0,5

7.)  Dieter Mehlhorn  (s / 1731)    -   Gunnar Fischer (w / 1808)                 0 : 1

8.)  Wieland Steinchen (w / 1694) -  Daniel Erath  (s/1780)                      0,5:0,5


Daniel Erath                                           geschrieben am 12. September 2016

SG Neukirchen

 

Erste Niederlage seit fast 2 Jahren

 gegen die Mannen von Wilkau Haßlau:

 
 

Spielbericht zur 1. Runde der  Saison 2016 / 2017: 
2. Landesklasse Staffel C(Chemnitz)

Sonntag,  den  04.09.2016,   09:00 Uhr:  Oberschule Neukirchen

 

SG Neukirchen  -  SV Muldental Wilkau-Haßlau III        3 : 5

 

Zum Auftakt in der 2. Landesklasse bekam die SGN I mit den routinierten
Muldestädtern einen harten Brocken vorgesetzt. Dies zeigte sich bereits
an der Aufstellung, denn der Gast hatte seine nominelle Spitzenspielerin
nicht zur Verfügung und verzichtete auf die etatmäßige Nachhut, um mit 3
Ersatzspielern clever aufzufüllen. Was zunächst nach DWZ-Vorteil des
Aufsteigers in der hinteren Bretthälfte aussah, entpuppte sich mit
zunehmender Spieldauer als Bluff. Erfreulich verlief es zunächst in der
oberen Hälfte. Ingo Dietsch schaffte sehr bald gegen Dr. Rainer Staudte
das Remis. Auch Mario Studnicka und Bernd Löffler, die sich aus früheren
Partien kennen, riskierten nicht viel, sondern teilten früh den Punkt.
Uwe Müller und Bernd Friedrich schlossen sich bis zum Ablauf der ersten
beiden Stunden an. Damit wähnten sich die Gastgeber auf einem guten Weg,
zumal Olaf Dietz und Thomas Gritz bereits heftig im Angriff lagen.
Doch plötzlich büßte Gunnar Fischer eine Figur ein. Neukirchen zeigte
sich jedoch nicht geschockt, sondern intensivierte die Offensivbemühungen
nun auch am 8. Brett. Auch dass Gunnar nach einer schönen
Kombination seines Kontrahenten Andreas Clauß aufgabebereit war,
überraschte nicht mehr. Doch wie aus heiterem Himmel gewann plötzlich
Christoph Heinze, der gegen Olaf Dietz über fast 3 Stunden nur in der
Defensive gestanden hatte. Für Daniel Erath und Thomas Gritz gab es nun
keinen Grund mehr, die Remisangebote der Kontrahenten zu prüfen; es
konnte nur noch auf Gedeih und Verderb gehen. So geschah es denn auch:
Thomas biss sich in einer hochklassigen und spannenden Partie an Jens
Thalwitzers Verteidigung die Zähne aus und konnte dem Gegenspiel
des Wilkauers letztlich nicht mehr Paroli bieten. Die Entscheidung war
gefallen. Den verbliebenen Neukirchnern blieb nur noch die Ehrenrettung.
Dazu lehnte der Mannschaftsleiter auch das 3. Remisangebot ab und zog
das Läufer-Bauern-Endspiel siegreich durch. Schließlich konnte auch
Manfred Franz nach zähem und aufopferungsvollem Kampf beider
Kontrahenten gegen Torsten Schmidt sein verdientes Remis verbuchen.

Es bewahrheitete sich die Weisheit, dass in der höheren Liga ein rauherer
Wind weht. In der Bezirksliga wären mit ziemlicher Sicherheit die
Partien an Brett 5 und 6 nicht verloren gegangen. Doch es spiegelt unsere
gestiegenen Ansprüche wider, dass wir gegen solche Konkurrenz mithalten
wollen. In Crimmitschau gibt es die nächste Gelegenheit, unser Können unter
Beweis zu stellen. Der Absteiger aus der 1. Landesklasse wird dann
voraussichtlich sein 1. Punktspiel in dieser Saison bestreiten, denn am
04.09.2016 fand seine Partie nicht statt. Vielleicht können wir
daraus einen Vorteil in Sachen aktueller Matchpraxis ziehen. Eine neue
Erfahrung gegen eine nahezu unbekannte Mannschaft wird es allemal werden.

      

1.)  Manfred Franz   (s / 1857)   -  Torsten Schmidt (w / 1954)        0,5:0,5

2.)  Ingo Dietsch (w/ 1778)        -   Dr. Rainer Staudte (s / 1832)     0,5:0,5

3.)  Mario Studnicka  (s / 1863) -   Bernd Löffler (w / 1821)            0,5:0,5         

4.)  Uwe Müller  (w/ 1799)        -   Bernd Friedrich (s / 1822)           0,5:0,5                       

5.)  Thomas Gritz   (s / 1813)     -   Jens Thalwitzer (w / 1740)           0 : 1

6.)  Olaf Dietz  (s/1852)             -   Christoph Heinze (s / 1757)          0 : 1

7.)  Gunnar Fischer (s / 1808)   -   Andreas Clauß  (w / 1698)            0 : 1

8.)  Daniel Erath  (w/1780)        -   Siegfried Schneider (s / 1563)      1 : 0




TSV IFA Chemnitz I

SV Erzgebirge Stollberg I

SG Neukirchen/Erzg. I

TV Freiberg 1844 I

SK König Plauen III

SK König Plauen IV

SV Eiche Reichenbrand II

Muldental Wilkau-Haßlau III

Post-SV Crimmitschau I

SG Blumenau I

 

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Daniel Erath                                                                                                  17. Mai 2016

 

SG Neukirchen

 

 

 

Es ist vollbracht !!!

 

 

 

Spielbericht zur 9. Runde der  Saison 2015 / 2016:

 

 

 

Sonntag, den 10.04.2016,  09:00 Uhr: Sportbaude in der Jahnstraße, Seiffen

 

 

 

HSV Eintracht Seiffen -  SG Neukirchen         4  :  4

 

 

 

Es schien auf dem Papier alles so einfach zu sein! Ein 4:4 würde der SGN zu Titel und Aufstieg sowie den Gastgebern zum sicheren Klassenerhalt reichen, worauf Seiffens Mannschaftsleiter Helmut Franke in der Eröffnungsrede ausdrücklich hinwies, falls wir es nicht schon bemerkt haben sollten. Aber so einfach war es dann doch nicht, denn Neukirchens II. Mannschaft steckte in der Parallelstaffel im Abstiegskampf und konnte bei möglichen 4 Absteigern aus der 2. Landesklasse bei einem eigenen 4:4 in den Quervergleich der beiden Achtplatzierten mit den Erzgebirgern geraten und dann die Klasse nur halten, wenn wir Seiffen besiegen. Außerdem hatten die Schachfreunde aus Niederwiesa es verdient, dass wir den Wettbewerb im Abstiegskampf ernst nehmen, denn sie haben uns durch ihren Sieg gegen Ehrenfriedersdorf die Tür zur Meisterschaft weit aufgestoßen, so dass wir nur noch hindurchgehen mussten. Mit einem Sieg hätten wir uns revanchieren können, indem wir ihre Chancen auf den Klassenerhalt verbessert hätten. Diese Überlegungen gaben dem Neukirchner Mannschaftsleiter Anlass, das Angebot auf schnell herbeizuführende 8 Remisen dankend abzulehnen. So entwickelte sich eine merkwürdige Konstellation, weil die Neukirchner sich selbstbewusst den Sieg zum Ziel gesetzt hatten und nur für den Notfall den Strohhalm des Remis ergreifen wollten, während der HSV Eintracht sein Heil in Verteidigung und Ausgeglichenheit suchte, aber natürlich auf die Ausrutscher des Gegners lauerte. An Brett 1 ging die Seiffener Taktik auf, denn Manfred Franz und Stephan Kolbe meinten schon nach einer halben Stunde: „Da geht doch nischt mehr.“ Auch Uwe Müller und Bohuslav Korinek fanden keinen Sieger und ermittelten in der Analyse, dass an ihrem Remis nichts vorbeiführte. Doch dann schien sich das Schlachtenglück auf die Seite der Gäste zu neigen. Karl-Heinz Lange hatte ähnlich wie in seiner Partie in Ehrenfriedersdorf zum Sturm auf die gegnerische Königsstellung angesetzt. Zwar wehrte sich sein Kontrahent Rüdiger Puehrer so, dass der Sieg diesmal nicht sofort gelang, aber er erwirkte nur Aufschub. Olaf Dietz hatte derweil den Tanz der gegnerischen Dame vor den eigenen Reihen als Anreiz gesehen, um seine Figuren nach und nach zu entwickeln und den Angriff zu erwidern, bis nach deutlichem Materialvorteil der Sieg feststand. Nur Dr. Gerd Schwier hatte Probleme, dem bärenstarken David Hozda Gegenwehr zu leisten, und musste die Waffen strecken. Doch mit dem Vorsprung im Rücken fühlten sich die Gäste sicher, dagegen konnten die Gastgeber  nicht zufrieden sein, zumal Mario Studnicka auf den Gewinn eines Bauern schielte, Thomas Gritz bereits prüfte, ob er mit einem Opfer siegreich fortsetzen könnte, und Daniel Erath den Monarchen des Kontrahenten bereits in die lange Rochade gezwungen hatte, um ihn dort zu belagern. Es sah eigentlich vielversprechend aus. Doch dann unterlief Mario ein Flüchtigkeitsfehler, der zum Verlust einer Figur führte, den er nicht mehr kompensieren konnte, so dass Volker Füchtner den überraschenden Ausgleich herbeiführen konnte. Nun mussten Thomas und Daniel abschätzen, welches Risiko einzugehen sie bereit wären. Da eindeutige Vorteile nicht zu verzeichnen waren, zogen sie den Spatz in der Hand der Taube auf dem Dach vor und einigten sich mit Jiri Plicka und Matthias Kreller auf Remisen an den verbleibenden beiden Brettern. So konnten nach 3 1/2 Stunden des Kampfes und der Ungewissheit beide Mannschaftsleiter die Sektkorken knallen lassen.

 

 

 

Brett 1:   Stephan Kolbe (1 / 1860)           -      Manfred Franz  (1 / 1882)             0,5:0,5

 

      Brett 2:   David Hozda (2 / 1930)             -      Dr. Gerd Schwier  (2 / 1768)           1 : 0

 

      Brett 3:   Volker Füchtner (3 / 1775)        -      Mario Studnicka (3 / 1848)              1 : 0

 

      Brett 4:   Jiri Plicka (4 /1893)                    -      Thomas Gritz  (4 / 1880)               0,5:0,5

 

      Brett 5:   Bohuslav Kosinek (5 / 1702)     -       Uwe Müller  (5 / 1795)                 0,5:0,5

 

      Brett 6:   Diana Stockdreher (6 / 1516)     -       Olaf Dietz  (6 / 1846)                     0 : 1

 

      Brett 7:   Matthias Kreller (7 / 1538)         -       Daniel Erath  (ML / 7 / 1795)       0,5:0,5

 

      Brett 8:   Rüdiger Puehrer  (8 / 1439)        -       Karl-Heinz Lange  (E / 1666)        0 : 1

 

 

 

Neukirchen II war übrigens auf die Hilfe der I. Mannschaft nicht angewiesen, sondern ließ mit einem überraschend klaren und unangefochtenen 5,5:2,5-Kantersieg beim letztjährigen Landesklasseabsteiger VSC Plauen keinen Zweifel an der verdienten Bezirksliga-Zugehörigkeit und kletterte mit 8:10 MP bei 36,0 BP sogar noch auf Rang 7.

 

Ebenso verließ sich Niederwiesa II (7:11 MP, 35,0 BP) nicht auf Schützenhilfe, sondern katapultierte sich mit einem grandiosen, 7,5:0,5 gegen USG Chemnitz III (1:17 MP, 22,0 BP) aufs rettende Ufer (8. Tabellenplatz), wobei man davon profitierte, dass mit ESV Nickelhütte III, SV Saxonia Bernsbach und dem Siebenlehner SV 90 nur 3 Teams aus dem Raum Chemnitz den Weg in die Bezirksliga antreten müssen. Ehrenfriedersdorf (14:4 MP, 46,0 BP) gewann zum Saisonfinale nochmals hoch mit 6:2 gegen Hohndorf (9:9 MP, 33,5 BP) und erzielte die meisten Brettpunkte, konnte aber die Tabellenspitze nicht mehr erklimmen. Die Nachbarn aus Mittweida (11:7 MP, 39,0 BP) und Döbeln (11:7 MP, 38,0 BP) reihten sich friedlich (4:4 mit 8 Remisen) dahinter ein. Seiffen kam letztlich auf 8:10 MP bei 33,5 BP und war sicher. Annaberg-Buchholz (9:9 MP, 36,5 BP) siegte überraschend klar mit 6,5:1,5 im Abstiegsendspiel gegen den CSC Aufbau ´95 II, der dadurch mit 5:13 MP bei 32,5 BP Vorletzter wurde und m.E. ebenso wie USG Chemnitz III in der Staffel B und Klingenthal und Erzgebirge Stollberg II in der Staffel A die Klasse leider nicht halten konnte.

 

 

 

Für das I. Bataillon der SG Neukirchen steht am Ende dieser Saison der angestrebte Platz 1 mit 15:3 Mannschafts- und 44:28 Brettpunkten zu Buche. Man gewann 6 Mannschaftskämpfe, davon 2 ohne eigene Niederlage an einem Brett. Gegen CSC Aufbau ´95 II, Mittweida und Seiffen kam man leider über 4:4 nicht hinaus, blieb aber als einzige Mannschaft der Staffel ohne Niederlage. Dies erscheint insoweit beachtenswert, als man den letztjährigen Top-Scorer Gunnar Fischer nur dreimal zur Verfügung hatte und zudem in 2 Spielen auf Dr. Gerd Schwier verzichten musste, aber immer motivierte und spielstarke Ersatzspieler ans Brett brachte. Die Ausgeglichenheit der Staffel zeigt sich an den o.g. Punktabständen und den überraschenden Punktgewinnen der Teams aus Niederwiesa und von CSC Aufbau gegen das Spitzenduo, aber auch daran, dass die SGN mit gleicher MP-Zahl und sogar leicht höherer BP-Ausbeute letzte Saison Vizemeister wurde.

 

 

 

Die eigenen 26 Siege, 36 Remisen und nur 10 Niederlagen verteilen sich auf die SGN-Akteure wie folgt:

 

Top-Scorer wurde Olaf Dietz (Brett 6) mit sagenhaften 8,0 aus 9 (7 – 2 – 0), die ihm auch zum besten Punktesammler der beiden Bezirksliga-Staffeln gereichten.

 

 

 

Neukirchens letztjähriger Top-Scorer Gunnar Fischer (Brett war mit 3,0 aus 3 (3 – 0 – 0) nach Prozenten Top-Scorer der Bezirksliga Staffel B.

 

 

 

Remiskönig wurde unangefochten Manfred Franz (Brett 1), der fast schon erwartungsgemäß alle Begegnungen ohne Sieger beendete (4,5 aus 9, 0 – 9 – 0).

 

 

 

Es erzielten weiter:

 

Mario Studnicka (Brett 3)                  6,0 aus 9 (5 – 2 – 2, Punktbester am 3. Brett),

 

Uwe Müller (Brett 5)                           6,0 aus 9 (3 – 6 – 0, Bester am 6. Brett),

 

Daniel Erath (Brett 6)                         5,0 aus 9 (2 – 6 – 1, sogar noch Zweiter am 7. Brett),

 

Thomas Gritz (Brett 4)                       4,5 aus 9 (2 – 5 – 2, Vierter am 4. Brett),

 

Karl-Heinz Lange (Brett 8/E)             3,0 aus 5 (3 – 0 – 2),

 

Dr. Gerd Schwier (Brett 2)                 3,0 aus 7 (1 – 4 – 2) sowie

 

Uli Popp und Nico Windisch jeweils 0,5 aus 1 und Gottfried Rümmler  0,0 aus 1.

 

 

 

Insgesamt war es eine gelungene und harmonische Saison, die  - so hoffe ich -  allen o.g. Neukirchnern Spaß gemacht haben sollte. Man hat auch gemerkt, dass die Schachfreunde im 2. Jahr ihrer gemeinsamen Spieltätigkeit einander besser kennen. In diesem Sinne freuen wir uns auf das Abenteuer 2. Landesklasse, das wir in der nächsten Saison angehen dürfen.

 

 

 




Die Neukirchner mit der Seiffener Mannschaft,...............


 

Daniel Erath                                                                                                  02. April 2016

SG Neukirchen

 

Entscheidung vertagt

 

Spielbericht zur 8.Runde der  Saison 2015 / 2016:

 

Sonntag, den 20.03.2016,  09:00 Uhr:   Oststraße 19 (ehemaliges Pionierhaus) in Mittweida

 

SG Neukirchen  -  TSV Fortschritt Mittweida       4  :  4

 

Erhebliche Personalprobleme zwangen die SGN zur Verlegung dieses Spitzenspiels, denn Gunnar Fischer, Mario Studnicka und Daniel Erath sowie Nachrücker Karl-Heinz Lange standen nicht zur Verfügung. Da Ersatzspieler nur aus der III. Mannschaft herangezogen werden durften, hätte dies eine erhebliche Schwächung der I. und Unbesetzbarkeit einiger Bretter der III. Mannschaft zur Folge gehabt, so dass die Gefahr bestand, dass beide Neukirchner Mannschaften ihre Spitzenpositionen und Aufstiegschancen verlieren.

So kam es, dass am 13.03.2016 die Konkurrenz vorspielte. Dabei zeigte der Zweitplatzierte aus Ehrenfriedersdorf in Niederwiesa  Nerven und brachte unter dem Zwang des Gewinnenmüssens nicht genügend Siege heim, sondern verlor überraschend mit 3,5:4,5. Damit hätte der SGN in dem nach Mittweida verlegten Heimspiel am 20.03.2016   - übrigens dem 3. Spiel gegen einen Tabellendritten in dieser Saison -  ein Sieg genügt, um Meisterschaft und Aufstieg perfekt zu machen. Doch es entwickelte sich eine ungewöhnliche Auseinandersetzung mit einem aus Neukirchner Sicht einigermaßen ärgerlichen Ausgang. Ungewöhnlich war bereits, dass der Neukirchner Mannschaftsleiter wegen des Auswärts-Heimspiels die Eröffnungsrede halten sollte und hielt. Mittweida hatte angesichts des Fehlens des starken Ivaylo Belev seine Ambitionen zurückgeschraubt, während bei der SGN wenigstens Dr. Gerd Schwier wieder mitwirken konnte. Doch der erneut ohne seinen letztjährigen Top-Scorer Gunnar Fischer angetretene Tabellenführer ging die Aufgabe angesichts der guten Ausgangslage wohl nicht mit der letzten Konzentration an. Zunächst raubte Manfred Franz wieder seinem Kontrahenten Manuel Hänsel den Nerv und einen halben Punkt. Danach rauchten Uwe Müller und Rainer Damm schon frühzeitig die Friedenspfeife. Noch ehe eine Stunde Spielzeit vergangen war, gönnten sich auch Mario Studnicka und Leonard Kynaß die Analyse ihrer Remisstellung. Sollte es etwa auf 8 Punkteteilungen hinauslaufen? Dr. Gerd Schwier und sein Spielpartner Bernd Grundmann hätten ihren Beitrag dazu geleistet. Auch die restlichen vier Partien standen bald wieder ziemlich ausgeglichen. Karl-Heinz Lange hatte zunächst mit toller Eröffnung eine vorteilhafte Stellung und sogar Materialgewinn erspielt, versäumte es jedoch, den Sack zuzumachen, und verspielte den Vorteil wieder, so dass sein Gegner Bela Toth das Heft in die Hand bekam und die Partie drehte. Bei Daniel Erath und Jochen Stützer sah es die ganze Zeit nach Remis aus, aber der Neukirchner Mannschaftsleiter versuchte, selbst im Dame-Doppelturm-Endspiel mit jeweils 6 Bauern und drohenden Grundlinienmatts alles, um seinen Farben einen vollen Punkt zu bescheren. Erst, als er sah, dass die letzten beiden Partien der SGN mindestens 1,5 Brettpunkte bringen würden, war er mit Remis einverstanden. Olaf Dietz hatte nämlich mit beharrlichem Angriffsdruck die Verteidigungsstellung von Markus Hänsel berannt, bis er mit einem schönen Opfer die entscheidenden Vorteile erzwang. Nun lag die Frage nach dem Mannschaftssieg in den Händen von Thomas Gritz, der eine schöne Angriffspartie spielte, aber es leider nicht schaffte, seinen zu passiven Kontrahenten Andreas Grundmann auf dem falschen Fuß zu erwischen, sondern in der zeitlich und nervlich angespannten Lage sich mit Remis zufriedengab.

Durch dieses Unentschieden hat die SGN den Vorsprung auf den Verfolger aus Ehrenfriedersdorf sogar auf 2 Mannschaftspunkte vergrößert und kann mit einem 4:4 am letzten Spieltag in Seiffen den Sprung in die 2. Landesklasse besiegeln. Allerdings wäre diese weitere Anstrengung gar nicht mehr nötig, wenn man in Mittweida seine Chancen konsequent genutzt hätte, denn an zwei Brettern wurden 1- bzw. 3-zügige Matts leider nicht gesehen. Daran sieht man eben, dass wir nur Amateurspieler sind, die einen Schritt vor dem angestrebten Ziel mit ihren Nerven zu kämpfen haben. Doch den anderen Mannschaften bzw. Schachfreunden geht es oft genug genauso, wie das Ergebnis des Verfolgers belegt.

            

   Manfred Franz (s / 1 / 1882)           -   Manuel Hänsel   (w / 1 / 1888)               0,5:0,5

   Dr. Gerd Schwier (w / 2 / 1768)     -    Bernd Grundmann (s / 2 / 1889)            0,5:0,5

   Mario Studnicka (s / 3 / 1848)        -    Leonard Kynaß (w / 4 / 1711)               0,5:0,5   

   Thomas Gritz (w / 4 / 1880)           -    Andreas Grundmann (s / 5 / 1760)        0,5:0,5

   Uwe Müller (s / 5 / 1795)               -    Rainer Damm (w / 6 / 1688)                  0,5:0,5

   Olaf Dietz (w / 6 / 1846)                 -   Markus Hänsel (s / 7 / 1438)                    1 : 0

   Daniel Erath (s / 7 / 1825)               -   Jochen Stützer (w / E /  1584)                0,5:0,5

   Karl-Heinz Lange (w / E / 1666)    -    Bela Toth (s / E / 1440)                           0 : 1 

 

 

 

 

 

Daniel Erath                                                                                                  26. März 2016

 

SG Neukirchen

 

 

 

Unbedingter Siegeswille

 

 

 

Spielbericht zur 7. Runde der  Saison 2015 / 2016:

 

 

 

Sonntag, den 31.01.2016,  09:00 Uhr: Oberschule Neukirchen

 

 

 

SG Neukirchen  -  ESV Lok Döbeln         4,5  :  3,5

 

 

 

Manchmal bildet der Jahreswechsel im Saisonverlauf eine Zäsur. Lief das Neukirchner Spiel an den ersten fünf Spieltagen wie am Schnürchen, kam in der 6. Runde erstmals Sand ins Getriebe. Und auch im Spitzenspiel gegen Döbeln kam der Motor nur schwer auf Touren. Mit Uli Popp und Karl-Heinz Lange von der spielfreien III. Mannschaft hatte der Gastgeber zwar Bezirksliga-erfahrenen Ersatz für die erneut verhinderten Dr. Gerd Schwier und Gunnar Fischer an den Brettern, doch Lok trat mit einem nach den Einzelergebnissen ebenbürtigen Oktett an. Uli Popp und Döbelns Mannschaftsleiter Heiko Berthold machten kurzen Prozess und hatten schon nach etwa einer halben Stunde das Brett soweit beräumt, dass keiner sich mehr den Sieg zutraute. Danach brachte Manfred Franz wie gewohnt sein Remis unter Dach und Fach und verhinderte damit den 4. Weiß-Sieg seines Kontrahenten Uwe Hering. Daniel Erath hatte dagegen eine schwierige Eröffnungsphase zu überstehen und nahm Siegfried Wagners Remis-Angebot nach kurzer Übersicht über die restlichen Bretter gern an. Danach schien der Tabellenführer endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Uwe Müller hatte eine Unachtsamkeit von Rüdiger Abicht zum Figuren- und Spielgewinn genutzt. Auch sonst sah es gut aus. Aber plötzlich erlag Karl-Heinz Lange einem Sehfehler und verlor gegen Matthias Waidelauski im Handstreich. Nun schienen die laufenden Partien bzw. Zwischenstände sogar die Gäste zu begünstigen, aber Mario Studnicka bestätigte seine gute Form mit einer strategisch hervorragenden Leistung, rang den zäh verteidigenden Konrad Lenk gekonnt nieder und brache die SGN I erneut in Führung. Doch postwendend musste Thomas Gritz gegen Jens Pohl die Segel streichen. Die verbliebene Partie zwischen Olaf Dietz und Christian Wesemann sah durchweg ausgesprochen ausgeglichen aus, jedoch hatte der Neukirchner den Mannschaftsauftrag und den unbedingten Willen zum Sieg, während der junge Döbelner sein Heil in der passiven Rolle suchte. So genügte eine kleine Schwäche im scheinbar sich wiederholenden Stellungsspiel Olaf zum Durchbruch eines Bauern zum Sieg.

 

Das war knapp, aber die geschlossene Mannschaftsleistung und das nerven- und spielstarke Top-Scorer-Trio brachte Neukirchen stets in Front, bis es letztendlich zum glücklichen Sieg reichte, der auch dringend nötig war, um die Tabellenführung zu behaupten, denn der Verfolger aus Ehrenfriedersdorf besiegte Schlusslicht USG Chemnitz III mit 5:3. Auch der kommende Gegner aus Mittweida hat nach seinem 5,5:2,5 gegen den CSC Aufbau ´95 II theoretisch noch Chancen auf Platz 1.         

 

 

 

Brett 1:   Manfred Franz (1 / 1882)       -    Uwe Hering (1 / 1732)                0,5:0,5

 

Brett 2:   Mario Studnicka (3 / 1848)    -    Konrad Lenk (2 / 1721)                1 : 0

 

Brett 3:   Thomas Gritz (4 / 1880)         -    Jens Pohl (3 / 1692)                      0 : 1

 

Brett 4:   Uwe Müller (5 / 1795)            -   Rüdiger Abicht (4 / 1668)             1 : 0

 

Brett 5:   Olaf Dietz (6 / 1846)              -   Christian Wesemann (6 / 1524)     1 : 0   

 

Brett 6:   Daniel Erath (ML / 7 / 1825)  -   Siegfried Wagner (7 / 1615)        0,5:0,5

 

Brett 7:   Ulrich Popp (E / 1596)           -    Heiko Berthold (ML/ 7 / 1510)   0,5:0,5

 

Brett 8:   Karl-Heinz Lange (E / 1666)  -   Matthias Waidelauski (E / 1606)   0 : 1

Daniel Erath

 

 

 

                                              26. Januar 2016

SG Neukirchen

 

 

 

Holpriger Start ins neue Jahr

 

 

 

Spielbericht zur 6. Runde der  Saison 2015 / 2016:

Sonntag, den 17.01.2016,  09:00 Uhr:  

Ausbildungszentrum Chemnitz des Vereins zur beruflichen

Förderung und Ausbildung e.V. Aue (VBFA), Waldenburger

Str. 63, Chemnitz

Chemnitzer SC Aufbau ´95 II  -  SG Neukirchen I      4  :  4
Manchmal wirkt der Jahreswechsel wie eine Zäsur, die die beständigsten

Serien durchbrechen will und zu diesem Zweck gern überraschende

Aufstellungen bereithält. Die SGN musste kurzfristig auf Dr. Gerd Schwier

und Gunnar Fischer verzichten, während die Gastgeber eine Aufstellung

wie noch nie in dieser Saison präsentieren konnten. Schon bei der Begrüßung

war deshalb klar, dass es zum erwartet schweren Wettkampf kommen würde

und die Gastgeber sich durchaus Chancen ausrechneten.

Den Partien vorgeschaltet war eine Schweigeminute für den an

Weihnachten verstorbenen  Schachfreund Dr. Wolfgang Uhlig, mit dem

die SGN ein treues, zuverlässiges und verdienstvolles Mitglied verlor.

Den Gastgebern sei nochmals ein herzliches Dankeschön ausgesprochen

für die schöne Geste, mit uns unseres Schachfreundes zu gedenken.

Die aufgenommenen Partien hatten  - fast folgerichtig? -  zeitweise den

Charakter eines Freundschaftsspiels, ohne dass der Ernst der

jeweiligen Bestrebungen ins Hintertreffen geriet. Manfred Franz und

Heiko Kaden rauchten schon nach nicht einmal zwei Stunden die

Friedenspfeife. Uwe Müller biss sich an Sven Hahlbecks

Verteidigungsring fest und remisierte ebenfalls. Der junge Nico

Windisch zeigte bei seinem Bezirksliga-Debut eine beherzte

Vorstellung und erreichte gegen die erfahrenere Franziska Fischer

Ausgeglichenheit, die mit einem halben Punkt belohnt wurde.

Olaf Dietz fand kein Mittel, um den cleveren Sebastian Reichel

aufs falsche Bein zu stellen, und willigte notgedrungen in dessen

Remisangebot ein. Thomas Gritz und Jörg Puschmann fanden in

einem heftigen Gefecht mit wechselseitigen Rochaden auch keinen

Sieger. Und so schienen sich die Partien fast zwangsläufig in das

Mannschaftsunentschieden zu schieben. Nur bei Daniel Erath und Mario

Studnicka sah es nach geringen Vorteilen der SGN aus, während

Gottfried Rümmler es mit einem bärenstarken Gegner zu tun hatte,

der nach längerer Spielpause nur aus Vorsicht vor der

400-Punkte-Regel ans 8. Brett platziert worden war, aber nach seiner

Spielfähigkeit durchaus weiter vorne erwartet werden könnte.

Daniel nahm sich in dieser Situation auf ein Remisangebot seines

Kontrahenten Denny Brand 20 Minuten Zeit, um die beiden anderen

Ergebnisse abzuwarten, bis er sich entschloss, das letzte Risiko

zu scheuen, und einwilligte, um den Mannschaftspunkt abzusichern.

Gottfried gab anschließend seinen engagierten, aber glücklosen Kampf

gegen den „Neuling“ Marco Sussbauer auf und Mario erreichte mit

geschicktem und verwirrendem Offensivspiel die Kapitulation

der Amazone Anja Hartwig.

Die Tabelle zeigt allmählich Risse im Klassement. CSC Aufbau ´95 II

festigte mit dem Unentschieden den Platz im Mittelfeld (5:7 MP, 24,5 BP),

gefolgt von Seiffen, das nach seinem Sieg bei Niederwiesa II

(3:9 MP, 20,0 BP) und dem 4:4 im Nachholspiel gegen das Schlusslicht

USG Chemnitz III (1:11 MP, 17,0 BP) nur noch 2,5 BP dahinter liegt.

Dieses Quartett wird zusammen mit Annaberg-Buchholz (3:9 MP, 19,5),

das gegen die USG III knapp mit 4,5 BP gewann, die Absteiger ermitteln.

 

Die SGN I konnte die Führung mit 11:1 MP und 31,5 BP halten, aber

der einzige noch verbliebene Verfolger, Ehrenfriedersdorf (10:2 MP, 31,5 BP),

rückte nach seinem überzeugenden 6:2-Sieg in Döbeln (8:4 MP, 24,0 BP)

näher. Mittweida und Hohndorf (7:5 MP, 26,0 bzw. 24,0 BP) nahmen

sich beim 4:4 gegenseitig aus dem Titelrennen.

 

Am 31.01.2016 erwartete die SGN mit den Schachfreunden aus Döbeln

den Überraschungstabellendritten. Diese Mannschaft hat es geschafft,

nach dem Weggang ihres Spitzenspielers Tilo Manitz ein ausgeglichenes,

spielstarkes Oktett aufzubauen, in dem junge Akteure neben erfahrenen

ihren Platz gefunden haben und das mit starken jungen Nachrückern

ergänzt werden kann. Diese Mannschaft zu bezwingen erfordert höchste

Anstrengung und Konzentration. Die SGN I hat allerdings den

Warnschuss aus der Neujahrsrunde verstanden und will deshalb mit

Bestbesetzung die Punkte zu Hause behalten und die Tabellenspitze verteidigen.

Brett 1:  Heiko Kaden (4 / 1755)          -   Manfred Franz (1 / 1882)           0,5:0,5

Brett 2:  Anja Hartewig (5 / 1822)        -   Mario Studnicka (3 / 1848)          0 : 1

Brett 3:  Jörg Puschmann (6 / 1722)     -    Thomas Gritz (4 / 1880)            0,5:0,5

Brett 4:  Sven Hahlbeck (7 / 1736)       -    Uwe Müller (5 / 1795)               0,5:0,5

Brett 5:  Sebastian Reichel (8 / 1729)   -    Olaf Dietz (6 / 1846)                  0,5:0,5

Brett 6:  Denny Brand (E/ML/ 1735)   -    Daniel Erath (7 / ML / 1825)      0,5:0,5

Brett 7:  Franziska Fischer (E/ 1524)    -   Nico Windisch (E/ 1542)            0,5:0,5

Brett 8:  Marco Sussbauer (E/ 1804 ?)  -   Gottfried Rümmler (E/ 1647)       1 : 0

 


 

Daniel Erath                                                                                                 

20. Dezember 2015

SG Neukirchen

 

Schwere Aufgabe gemeistert

 

Spielbericht zur 5.Runde der  Saison 2015 / 2016:

 

Sonntag, den 13.12.2015,  09:00 Uhr:   

Oberschule Neukirchen

 

SG Neukirchen     -    SG Hohndorf       5 : 3

 

Die Vorweihnachtsrunde brachte die erwartet

schwere Aufgabe gegen die kampfstarken Erzgebirger

vor denen die SGN durch das 4:4 in der letzten Saison

gewarnt war. Der aktuelle Saisonverlauf sah beide

Teams mit überzeugenden Auftritten, die sie auch in

diesem Spitzenspiel des Viertplatzieren beim

Tabellenführer unter Beweis stellten.

Zunächst sah es jedoch nach einer klaren Angelegenheit

aus, denn nach knapp 2 Stunden hatte Olaf Dietz

den jungen Julien Lötzsch matt gesetzt und nur Minuten

später gab Manfred Bergelt mit eindeutigem Material-

und Positionsnachteil gegen Daniel Erath auf.

Dieser Vorsprung und die guten Aussichten an Brett 8

veranlassten Manfred Franz, Nico Reichels Remisangebot

anzunehmen. Nachdem Gunnar Fischer seinen wuchtigen

Angriff gegen Gerd Webers Verteidigungsstellung

durch ein herrliches Turmopfer mit einer doppelten

Mattdrohung veredeln konnte, sahen die Gäste wohl

schon die schlimmsten Befürchtungen wahr werden.

Dr. Gerd Schwier kümmerte das wenig, denn er knöpfte

dem bislang noch unbesiegten Nico Kehrer ein Remis ab,

so dass nach 5 gespielten Partien der erste Mannschaftspunkt

gesichert war. Wer allerdings gedacht hatte, die Begegnung

würde sich wie in diesen gespielten 3 Stunden fortsetzen,

wurde enttäuscht, denn im Brettermittelfeld war harte

Arbeit angesagt. Zwar lagen alle drei verbliebenen

Neukirchner im Angriff, aber das Blatt schien sich

nach und nach zu wenden. Mario Studnicka drückte

heftig gegen Bernd Kressners Königsstellung, doch der

Hohndorfer verbarrikadierte seinen eigenen König

geschickt und fiel den im Rücken seiner Angriffslinien

stehenden gegnerischen Monarchen überfallartig an,

der weder sich verteidigen noch seine Untertanen

rechtzeitig zu Hilfe rufen konnte. Thomas Gritz hatte für

seine Offensivbemühungen die Absicherung des

Damenflügels vernachlässigt, so dass sein Kontrahent Johannes

Kehrer konterte und sogar das drohende dreizügige Matt

vereitelte, um in der Folge den Sieg davonzutragen.

Plötzlich sah es nach dem ersten Verlustpunkt der SGN I aus,

denn Uwe Müller hatte aus seinem Raumvorteil am

Damenflügel kein Kapital schlagen können, sondern

im Konter die Einbuße der Qualität hinnehmen müssen.

Nun kämpfte sein Widersacher Marcel Gerlach unter dem

Druck des gewinnen müssen bis 15 Uhr um den

entscheidenden weiteren Vorteil zum Mannschaftsausgleich.

Aber Uwe Müller ist ein Meister der Verteidigung und

verstand sich bravourös darauf, die Drucksituation seines

Kontrahenten und die eigenen Vorteile in der Bedenkzeit

ohne eigenes Remisangebot auszunutzen, bis dem wackeren

Gast nach 2 Stunden und 58 Minuten seiner Bedenkzeit

die entscheidende Unaufmerksamkeit unterlief, die zur

sofortigen Kapitulation und dem scheinbar klaren Endergebnis führte.

Hohndorf (6:4 MP, 20,0 BP) ist weiterhin auf einem

guten Weg zum angestrebten Klassenerhalt.

Der SGN I (10:0 MP, 27,5 BP) gelang es indes, einen starken

Verfolger vorerst abzuschütteln. Mittweida (6:4 MP, 22,0 BP)

patzte derweil beim Unentschieden gegen Niederwiesa II

(3:7 MP, 16,5 BP) und mit  dem CSC Aufbau II (4:6 MP, 20,5 BP)

ließ ein weiterer  Verfolger beim 3,5:4,5 gegen Döbeln

(8:2 MP, 22,0 BP)  Federn, so dass letztere und die bärenstarken

Ehrenfriedersdorfer (8:2 MP, 25,5 BP), die den

Nachbarn aus Annaberg-Buchholz (1:9 MP, 15,0 BP)

beim 6:2-Sieg in höchste Abstiegsgefahr stürzten, allein

der SGN I noch im Nacken sitzen.

Die Nachholpartie zwischen Seiffen (2:6 MP, 13,5 BP) und

der USG Chemnitz III (0:8 MP, 9,5 BP) wird an

der Tabellenspitze nichts ändern.

Die Neujahrsrunde führt die SGN I zur II. Vertretung des

CSC Aufbau. Dieser Gegner ist auf Grund seiner

flexiblen Aufstellungsvarianten äußerst schwer einzuschätzen,

so dass es zum Mannschaftssieg erheblicher Spielkunst und

Kampfkraft bedarf wie am letzten Spieltag der vergangenen

Saison, als es gelang, mit viel Geduld und dem nötigen

Glück und Geschick dort 5,5:2,5 zu gewinnen.

 

Brett 1:   Manfred Franz (1 / 1882)       -     Nico Reichelt (1 / 1718)                   0,5:0,5

Brett 2:   Dr. Gerd Schwier (2 / 1768)   -     Nico Kehrer ( 2 / 1650)                    0,5:0,5

Brett 3:   Mario Studnicka (3 / 1848)    -      Bernd Kressner (3 / 1788)                 0 : 1

Brett 4:   Thomas Gritz (4 / 1880)         -      Johannes Kehrer ( ML / 4 / 1731)     0 : 1

Brett 5:   Uwe Müller (5 / 1795)            -     Marcel Gerlach (5 / 1540)                  1 : 0    

Brett 6:   Olaf Dietz (6 / 1846)               -     Julien Lötzsch (6 / 1467)                   1 : 0

Brett 7:   Daniel Erath (ML / 7 / 1825)   -    Manfred Bergelt (7 / 1625)                1 : 0

Brett 8:   Gunnar Fischer (8 / 1740)       -     Gerd Weber (8 / 1555)                       1 : 0

 


 

Daniel Erath                                                               
21. November 2015

SG Neukirchen


Einfach nur Schach spielen


Spielbericht zur 4.Runde der  Saison 2015 / 2016:


Sonntag, den 15.11.2015, 09:00 Uhr:   Grundschule Niederwiesa


SV Grünweiß Niederwiesa II - SG Neukirchen I      2,5 : 5,5


Die Welt hatte sich verändert.
Wir wollen einfach nur Schach spielen, sorgenfrei Schach spielen,
wobei damit nicht die Sorge um die Entwicklung der eigenen
Spielidee gemeint ist. Aber, was am Trainings-Donnerstag-Abend
noch galt und geplant war, wurde durch die Terrorattacken am
Freitag, dem 13. (11.2015), von Schatten überzogen und irgendwie
in Frage gestellt. 
Selbst der Regen am Wochenende erschien nicht mehr bloß als
schlechtes Wetter, sondern als unendliche Trauer des Himmels 
über das erfahrene Leid Europas und die Besorgnis um die Zukunft.

Aber wir wollten einfach nur Schach spielen!
Und damit erfuhren die Schachfreunde der SG Neukirchen I in der
Grundschule Niederwiesa mit den Gleichgesinnten aus Marienberg,
von Eiche Reichenbrand II und GW Niederwiesa I, II und III am
Sonntag willkommene Ablenkung vom Tagesgeschehen.
Dabei war beachtlich und lobenswert, wie sich die Jungs der
SGN - nur über diese sei hier beschrieben - auf ihre Aufgaben
konzentrierten, um den angestrebten Mannschaftserfolg einzufahren.
Niederwiesa II hatte das Problem, die Stammspieler von Brett 1 und
2 nicht zur Verfügung zu haben, damit gelöst, dass zwei Amazonen
aus der Damen-Bundesliga-Mannschaft die Frauen-Power-Nachhut
ergänzten.

Den Siegesreigen eröffneten allerdings die Gäste dank Mario
Studnickas strategischer Überlegenheit gegen Rico Jeziak.
Es dauerte noch einige Zeit bis zu weiteren Entscheidungen, doch
Manfred Franz sah die günstige Entwicklung bereits voraus und
remisierte mit Dr. Hilmar Müller. Bis zum Mittag war der
Mannschaftssieg dann auch eingefahren.
Olaf Dietz knöpfte seiner Gegnerin, der bis dahin verlustpunktfreien
Ulrike Kindt, den Punkt ab, Gunnar Fischer nutzte eine
Unaufmerksamkeit von Sabine Schiffer erfolgreich,
Uwe Müller teilte mit Rudi Hertel den Punkt und Dr. Gerd Schwier
triumphierte über Martin Lange. Beim Stand von 5:1 wollte dann
Daniel Erath sein Mütchen kühlen doch er überzog die Partie mit
einem nicht gerechtfertigten Figurenopfer und musste Anna Nobis
den Punkt überlassen. Schließlich einigten sich Thomas Gritz und
Sven Streu nach 14:00 Uhr auf Remis.

Niederwiesa II steckt nach dieser Niederlage im Abstiegskampf
fest und hat wohl bis zuletzt um den Klassenerhalt zu kämpfen.
Immerhin besteht durch die Einteilung der Staffeln in der 2.
Landesklasse mit zwei Mannschaften aus dem Chemnitzer Bereich
in der Leipziger Staffel die Gefahr von 4 Absteigern in die beiden
Chemnitzer Bezirksliga-Staffeln und 5 Absteigern (3+2)
in die 1. Bezirksklasse.


Die SGN I konnte die Führung mit 8:0 MP und 22,5 BP halten.
Mit CSC Aufbau II erlitt ein Jäger einen Rückschlag
(4:4 MP, 17,0 BP).
Mit jeweils 6:2 MP bleiben Ehrenfriedersdorf (19,5 BP),
Döbeln (17,5 BP) und Hohndorf (17,0 BP) die härtesten
Verfolger vor den stark einzuschätzenden Mittweidaern
(5:3 MP, 18,0 BP). Mit der SG Hohndorf, die mit
zwei jungen Schachfreunden im Mittelfeld neu aufgestellt ist,
erwartet die SGN I am 13.12.2015 zur Adventsrunde in der
Oberschule Neukirchen einen sehr gefährlichen Mitstreiter
zu einem überaus wichtigen Duell.


Etwas Schönes außer dem Sieg hatten die Ansetzungen am
Sonntag noch zu bieten.
Die ehemaligen Post SV Chemnitz-Spieler Mario Studnicka,
Olaf Dietz und Daniel Erath feierten mit Sabine Schiffer
(Niederwiesa II) und Dr. Jens Arnold (Reichenbrand II) ebenso ein
Wiedersehen mit ehemaligen Mannschaftskameraden
wie auch Manfred Franz und Dr. Gerd Schwier mit
Falk Scheithauer (Reichenbrand II). Es sollten eben alle
einfach nur Schach spielen.


Brett 1: 
Dr. Hilmar Müller (3 / 1740) - Manfred Franz (1 / 1882)  0,5:0,5

Brett 2: 
Martin Lange (4 / 1555)       - Dr. Gerd Schwier (2 / 1768) 0:1

Brett 3: 
Rico Jeziak (5 / 1704)          - Mario Studnicka (3 / 1848) 0:1

Brett 4: 
Sven Streu (6 / ML / 1715)   - Thomas Gritz (4 / 1880) 0,5:0,5

Brett 5: 
Rudolf Hertel (7 / 1723)        - Uwe Müller (5 / 1795) 0,5:0,5

Brett 6: 
Ulrike Kindt (8 / 1681)           - Olaf Dietz (6 / 1846) 0:1

Brett 7: 
Anna Nobis (E / 1794)           - Daniel Erath (7 / ML / 1825) 1:0
Brett 8: 
Sabine Schiffer (E / 1632)      - Gunnar Fischer (8 / 1740) 0:1
---------------------------------------------------------------------------------------------

Daniel Erath                        08. November 2015
SG Neukirchen


Pflichtsieg
Spielbericht zur 3.Runde der  Saison 2015 / 2016:
Sonntag, den 01.11.2015, 09:00 Uhr:   Oberschule Neukirchen
SG Neukirchen    -    USG Chemnitz III       6 : 2
Gegen das Tabellenschlusslicht war ein Heimsieg
Pflicht, daran ließen die Gastgeber keinen
Zweifel aufkommen.
Besonders eilig hatte es diesmal die Nachhut.
Daniel Erath hatte nach knapp 90 Minuten solchen
Material- und Stellungsvorteil herausgespielt,
dass sein Gegner Amirhossein Jamalian aufgab.
Der wiederum glänzend aufgelegte Karl-Heinz Lange
ließ Minuten später mit dem Vorteil eines Springers
einen gelungenen Angriff auf Vincent Rosts König
folgen. Mit der beruhigenden Führung im Rücken
und den guten Aussichten an Brett 3 und 6 im
Blick erlaubte sich alsbald Manfred Franz in
einer Nichts-los-Stellung die Punkteteilung mit
seinem Kontrahenten Tom Seifert.
Auch Dr. Gerd Schwier hatte bis zum Ablauf der
2. Stunde sein Remis in der Tasche, weil er Detlef
Stopps Angriff zum Erliegen brachte. Uwe Müller hatte
derweil mit Joachim Nerz eine Position aufs Brett
gebracht, aus der keiner von beiden mehr den Sieg 
herauslas, so dass man auch hier remisierte. Den
Mannschaftssieg zementierte Mario Studnicka,
der seinem Gegner Rainer Günnel früh
einen Bauern stibitzt hatte und diesen Vorteil
über Stunden zähen positionellen Ringens bis
zum erfolgreichen Turmendspiel behielt und ohne
die Aufgabe des Gastes siegreich verwertet hätte.
Olaf Dietz hatte gegen den jungen Alexej
Medvedev zeitig die Daumenschrauben angesetzt,
geschickt die Rochade des gegnerischen Königs
verhindert und den Ring um dessen tapfere
Offiziere immer enger gezogen, bis die Verteidigung
nach etwa 4 Stunden zusammenbrach. Nun
hatte Thomas Gritz noch den Plan, den verspätet
im Spiellokal eingetroffenen Georg Valtin zu besiegen,
doch in der ausgesprochen komplizierten Stellung
verhalf eine kleine Unaufmerksamkeit dem stark
agierenden USG-Akteur zum hart erkämpften Remis.
Mit diesem unangefochtenen Sieg gelang der SGN I
der Ausbau der Tabellenführung, denn die zuvor punktgleiche
 SG Hohndorf verlor überraschend mit 2,5:5,5 gegen
die unberechenbaren Döbelner und Mittweida musste
mit dem selben Ergebnis im Verfolgerduell die Qualität
des Mitfavoriten aus Ehrenfriedersdorf anerkennen.
Komplettiert wird das Verfolgerfeld durch den
CSC Aufbau ´95 II.

Die nächste Aufgabe der SGN I führt zur II. Vertretung
des Landesklasse-Teams von SV Grünweiß Niederwiesa.
Dieser Gegner war in der letzten Saison lange im
Spitzenfeld unterwegs, hatte aber heuer unter
Personalproblemen zu leiden gehabt.
Fest steht, dass die Truppe um die erfahrenen Haudegen
Hilmer Müller, Siegfried Schulze und Rudi Hertel gerade
auch durch die hungrigen Jungtalente unberechenbar,
gefährlich und besser als ihr derzeitiger Tabellenplatz ist.
Es wird deshalb einer hochkonzentrierten Leistung bedürfen,
um die Mannschaftspunkte mitzunehmen.

 Brett 1:   Manfred Franz (1 / 1882)       -  Tom Seifert (3 / 1626)              0,5:0,5
Brett 2:   Dr. Gerd Schwier (2 / 1768)   -    Detlef Stopp (ML / 4 / 1576)    0,5:0,5
Brett 3:   Mario Studnicka (3 / 1848)    -     Rainer Günnel (5 / 1534)        1 : 0
Brett 4:   Thomas Gritz (4 / 1880)         -     Georg Valtin (6 / 1482)            0,5:0,5
Brett 5:   Uwe Müller (5 / 1795)            -     Joachim Nerz (E / 1440)            0,5:0,5    
Brett 6:   Olaf Dietz (6 / 1846)               -     Alexej Medvedev (E / 1369)       1 : 0
Brett 7:   Daniel Erath (ML / 7 / 1825)   -    Amirhossein Jamalian (E / ---)   1: 0

Brett 8:   Karl-Heinz Lange (E / 1666)   -    Vincent Rost (E / ---)                 1 : 0

 

 

 

 Daniel Erath

 

 

22. Oktober 2015

 

SG Neukirchen

Spitzenspiel beherrscht

Spielbericht zur 2. Runde der  Saison 2015 / 2016:

        Bezirksliga Chemnitz Staffel B

 Sonntag, den 11.10.2015,  09:00 Uhr:   

 Manfred-Förster-Heim am Greifensteinstadion

 BSV Ehrenfriedersdorf  -  SG Neukirchen         2  :  6

 

 

 

Eine beeindruckende Vorstellung lieferte das I. Bataillon

 

der SGN beim Tabellenführer in Ehrenfriedersdorf.

 

Sicherlich profitierte man davon, dass bei den Erzgebirgern

 

Steffen Lohr am 2. Brett fehlte.

 

Dagegen zeigte der glänzend aufgelegte Karl-Heinz Lange,

 

dass er bei den Gästen mehr als nur Ersatz für den verhinderten

 

Top-Scorer Gunnar Fischer ist.

 

Am Spitzenbrett einigte man sich friedlich, weil Neukirchens

 

Remiskönig Manfred Franz dem Lokalmatador Mario Haustein

 

nicht mehr als Dauerschach gestattete.

 

Auch Dr. Gerd Schwier und Detlef Gedigk teilten nach

 

ca. 2 Stunden den Punkt, sodass das SGN-Spitzentrio bereits

 

nach 2 gespielten Partien die Mannschaftsvorgabe erfüllt hatte.

 

Doch es kam noch besser! Karl-Heinz Lange ließ gegen

 

Siegbert Mittag eine herrliche Mattkombination folgen:

 

Sein Plan, mittels Springeropfer die Bauernkette vor dem

 

rochierten König zu sprengen, um den frei gelegten Monarchen

 

mit Dame und Läufer gefangen zu nehmen, wurde zwar

 

durchkreuzt, doch nach Plan B wurde dann eben der Läufer

 

geopfert, um mit Dame und Springer das Matt herbeizuführen.

 

Dieser Partieausgang hatte Signalwirkung, denn er beflügelte

 

die Gäste, während die Gastgeber angeschlagen wirkten.

 

So hatte Thomas Gritz bald seine nach Guerilla-Art vorgetragenen

 

Attacken mit dem Gewinn einer Leichtfigur belohnt und

 

Lutz Neumanns Kapitulation entgegengenommen.

 

Daniel Erath hatte gegen Marti Haustein den Vorteil einer

 

Qualität mit der Hingabe eines Bauern bezahlt und,

 

als beide ihre Figuren so sehr ineinander verstrickt hatten,

 

dass jeder wohl mindestens 3 davon nicht zu ziehen wagte,

 

um keine Einbruchfelder preiszugeben, remisierten sie.

 

Das geschah gerade noch rechtzeitig, bevor Uwe Müller

 

einen Ausflug von Hansi Hengsts Dame zum erfolgreichen

 

Angriff auf den Strohwitwer König nutzte und damit

 

den Mannschaftssieg sicherstellte.

 

Dennoch hielt Mario Studnicka nicht ein, sondern erzielte

 

mit präzisem Spiel den Vorteil eines Bauern, drängte

 

Klaus Hahns König nebst Läufer und Turm fast bis zur

 

Bewegungsunfähigkeit an den Brettrand und erreichte

 

so dessen Aufgabe. Zuletzt versuchte Olaf Dietz, mit einer Flut

 

von Schachgeboten ein trickreiches Matt zu zaubern oder

 

Materialvorteil zu erwirken, doch Rolf Lohrs umsichtige

 

Verteidigung ließ mehr als Remis nicht zu.

 

Mit diesem Erfolg hat die SGN selbst die Tabellenführung

 

übernommen (4:0 MP, 11,0:5,0 BP).

 

Diese gilt es in der 3. Runde gegen die USG Chemnitz III

 

zu verteidigen. Einziger MP-gleicher Konkurrent ist das

 

Überraschungsteam der SG Hohndorf (9,5:5,5 BP).

 

Dahinter liegt mit den starken Mittweidaern (3:1 MP, 10,0:6,0 BP)

 

ein sehr zu beachtender Verfolger.

 

Die USG Chemnitz III (0:4 MP, 5,0:11,0 BP) zollte bisher

 

zweimal dem Personalbedarf ihrer vorgeordneten Mannschaften

 

Tribut und kassierte dadurch Niederlagen. In Stammbesetzung

 

kann dieser Gegner aber sehr gefährlich werden.

 

 

 

Mario Haustein (1 / 1955)       -Manfred Franz  (1 / 1882)             0,5:0,5

 

Detlef Gedigk (3 / 1782)         -Dr. Gerd Schwier  (2 / 1768)         0,5:0,5

 

Klaus Hahn (4 / 1789)              -Mario Studnicka (3 / 1848)             0 : 1

 

Lutz Neumann (ML / 5 /1739) -Thomas Gritz  (4 / 1880)                 0 : 1

 

Hansi Hengst (6 / 1781)             -Uwe Müller  (5 / 1795)                   0 : 1

 

Rolf Lohr (7 / 1831)                   -Olaf Dietz  (6 / 1846)                    0,5:05

 

Marti Haustein (8 / 1676)           -Daniel Erath  (ML / 7 / 1825)       0,5:0,5

 

Siegbert Mittag  (E / 1590)         -Karl-Heinz Lange  (E / 1666)        0 : 1

 

-----------------------------------------------------------------
Daniel Erath                                                               
06. Oktober 2015
SG Neukirchen


Von links: Gunnar Fischer, dahinter Manfred Franz, Daniel Erath, dahinter
Uwe Müller, Olaf Dietz, Mario Studnicka, Thomas Gritz und Dr. Gerd Schwier.

Zum Auftakt Schlagerspiel gewonnen

Spielbericht zur 1.Runde der  Saison 2015 / 2016:

Sonntag, den 20.09.2014, 09:00 Uhr:   Oberschule
Neukirchen


Die Annaberger

SG Neukirchen - SC 1865 Annaberg-Buchholz          5 : 3 Es ist sicherlich eine
herausragende Begegnung, wenn zum Saisonauftakt der amtierende Vizemeister den
Absteiger aus der höheren Liga empfängt. Den Erwartungen entsprechend entwickelte
sich die Begegnung zu einer zähen und spannenden, aber jederzeit fairen sportlichen
Auseinandersetzung. Manfred Franz und sein Kontrahent Toralf Roch muteten sich
diese Spannung an ihrem Brett allerdings nicht sehr lange zu, sondern
remisierten als Erste. Auch Uwe Müller und der junge Arvid Schubert rauchten in
ausgeglichener Stellung alsbald die Friedenspfeife. Der letztjährige
Neukirchner Punktbeste Gunnar Fischer durchbrach nach etwa 2 Stunden die Reihe
unentschiedener Partien mit einer kraftvollen und erfolgreichen Daueroffensive
gegen Claus-Peter Lämmel, den vom Nachbarn aus Cranzahl gekommenen Neuzugang
der Gäste. Als Olaf Dietz mit hartnäckigem Trommelfeuer nach etwa einer halben
Stunde weiterer Spielzeit die Verteidigungslinien seines Gegners Volker Berndt
siegreich durchbrochen hatte, hellten sich die Mienen im Lager der Gastgeber
merklich auf. Innerhalb der nächsten halben Stunde stellte sich die
Entscheidung schließlich ein. Mario Studnicka und Tino Opitz fanden keinen Sieger,
aber Thomas Gritz endlich den Weg, gegen Uwe Groß einen Mehrbauern zu erspielen
und durchzusetzen. So fiel Dr. Gerd Schwiers Niederlage gegen den Annaberger
Mannschaftsleiter und Top-Scorer Daniel
Hörnig nicht mehr ins Gewicht. Und auch Daniel Erath hatte sich nach etwa 3 ½
Stunden endlich von Bernd Apels Angriffsdruck befreit und gegen 13:15 Uhr das
Remis zur Abrundung des Mannschaftsergebnisses in der Tasche. Es war eine
ziemlich einfache Mannschaftstaktik, die gegen den weitgehend unbekannten
Gegner zum Erfolg führte: mit Weiß auf Sieg spielen und mit Schwarz auf Nichtverlieren.
So darf die Neukirchner Acht am 2. Spieltag zum Spitzenspiel beim Tabellenführer
in Ehrenfriedersdorf das nächste Top-Spiel bestreiten. In der letzten Saison
entschied der 2. Spieltag
mit dem Freiberger Auswärtssieg in Neukirchen die Aufstiegsfrage frühzeitig.
Auf einen Auswärtssieg am 2. Spieltag ist daher das Bestreben der SGN diesmal
logischerweise ausgerichtet.

Brett 1:   Manfred Franz (1 / 1882) - Toralf Roch ( 1 / 1824)             
0,5:0,5

Brett 2:  Dr. Gerd Schwier (2 / 1768)- Daniel Hörnig (ML / 2 / 1820)      
0 : 1

Brett 3:  Mario Studnicka (3 / 1848)- Tino Opitz (3 / 1780)                 
0,5:0,5     

Brett 4:   Thomas Gritz (4 / 1880) -  Uwe Groß (4 / 1701)                   
1 : 0     

Brett 5: Uwe Müller (5 / 1795)-  Arvid Schubert (6 / 1728)          
0,5:0,5

Brett 6: Olaf Dietz (6 / 1846)-  Volker Berndt (7 / 1626)             
1 : 0

Brett 7:   Daniel Erath (ML / 7 / 1825)-  Bernd Apel (8 / 1615)                
0,5:0,5

Brett 8:  Gunnar Fischer ( 8 / 1740)-  Claus-Peter Lämmel (E /1699)   
1 : 0 

Saison 2015/2016
http://svs.portal64.de/ergebnisse/show/2015/1057/
  bitte hier klicken    

Bezirksliga Staffel B: Tabelle

  Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10      
1 SV Grün-W. Niederwiesa 2 **                   0 0 0
1 SG Hohndorf SAbt 1   **                 0 0 0
1 Chemnitzer SC Aufbau`95 2     **               0 0 0
1 SG Neukirchen/Erzg. 1       **             0 0 0
1 TSV Fortschritt Mittweida 1949 e. V. 1         **           0 0 0
1 HSV Eintracht Seiffen 1           **         0 0 0
1 SC 1865 Annabg.-Buchholz 1             **       0 0 0
1 BSV Ehrenfriedersdorf 1               **     0 0 0
1 USG Chemnitz 3                 **   0 0 0
1 ESV Lok Döbeln 1                   ** 0 0 0



------------------------------------------------------------------------------
Saison 2014/15
Spielt in der Bezirksliga: Staffel B
http://svs.portal64.de/ergebnisse/show/2014/883/
Mannschaftsleiter:.....Daniel Erath...................................



Brett 1 Moritz Dresig
Brett 2 Manfred Franz
Brett 3 Mario Studnicka
Brett 4 Thomas Gritz
Brett 5 Uwe Müller
Brett 6 Daniel Erath
Brett 7 Dr. Gerd Schwier
Brett 8 Gunnar Fischer
----------------------------------------------------------------------------------------------------
 

 


Daniel Erath                                                                            01. Mai 2015

SG Neukirchen
                                         
Saisonausklang

Spielbericht zur 9. Runde der  Saison 2014 / 2015:

Sonntag, den 26.04.2015,  09:00 Uhr:
Ausbildungszentrum Chemnitz des Vereins
zur beruflichen Förderung und Ausbildung e.V. Aue (VBFA), Waldenburger Str. 63, Chemnitz

Chemnitzer SC Aufbau ‘95  II -  SG Neukirchen         2,5  :  5,5

Es war irgendwie typisch für einen letzten Spieltag, bei dem es für manche
Schachfreunde und Mannschaften nur noch um statistische Werte geht.
Den Gastgebern genügten für den ungünstigsten Fall der Ergebnisse der
Staffelkonkurrenten 2,5 Brettpunkte zum sicheren Klassenerhalt,
den Neukirchnern 4 zum Vizemeister. So liefen die Partien auch an.
Manfred Franz und Moritz Dresig steuerten wie auch ihre Gegenüber
vorsichtshalber schon nach etwa einer halben Stunde je einen halben Zähler
zu den dargestellten letzten Zielen bei. Mario Studnicka war bei einer
Minusqualität und ungewissen Angriffschancen über das gegnerische
Remisangebot ebensowenig traurig wie Daniel Erath über das friedliche
Ende seiner Verteidigungsschlacht. Jens Heidrich zeigte sich zunächst in
guter Tagesform und bei der anschließenden Punkteteilung recht galant.
Damit hatten die Gastgeber ihr Heu eingefahren und die SGN-Akteure
wussten, dass die verbliebenen 3 Partien mit teils deutlichen Vorteilen
zu ihren Gunsten standen. So hatte Dr. Gerd Schwier in seiner aus der
Offenen Neukirchner Meisterschaft bekannten Art seine Angriffsreihen
bereits filigran aufgebaut, um zum entscheidenden Schlag auszuholen,
als seine Gegnerin mit dem Verlust der Qualität das Ende beschleunigte.
Thomas Gritz hatte sich zeitig einen Mehrbauern erspielt, den seine
Gegnerin nicht alsbald ausgleichen konnte, sondern mit der etwas
überraschenden Kapitulation beantwortete. Nur Gunnar Fischer musste
sich viel Zeit nehmen, um seiner Gegnerin den Punkt abzutrotzen und
Neukirchner Top-Scorer zu werden.

Am Ende der Saison steht Platz 2 mit 15:3 Mannschafts-
und 44,5:27,5 Brettpunkten
zu Buche.
Man gewann 7 Manschaftskämpfe, davon 4 ohne eigene Niederlage
an einem Brett. Gegen Hohndorf war man leider nicht ganz auf der Höhe,
so dass es nur zum 4:4 reichte. Nur gegen den verdienten Meister und
Aufsteiger aus Freiberg, der alle seine Spiele gewann
(18:0 Mannschafts- und 53:19 Brettpunkte) und die 4 Top-Scorer der Liga stellte,
bezog man eine Niederlage. Die eigenen
27 Siege, 35 Remisen und
nur 10 Niederlagen
verteilen sich auf die SGN-Akteure wie folgt:

Top-Scorer wurde Gunnar Fischer (Brett , der mit 6,5 aus 8 (5 – 3 – 0)
sechstbester Punktesammler der Liga und
Bester am 8. Brett wurde.

Remiskönig wurde unangefochten Manfred Franz (Brett 2),
der alle 9 Begegnungen unentschieden beendete.

Erfreulicherweise blieb kein einziger SGN-Akteur punktlos,
sondern es erzielten weiter:

Thomas Gritz (Brett 4)        5,5 aus 7 (5 – 1 – 1), Zweitbester am 4. Brett,

Uwe Müller (Brett 5)            5,5 aus 8 (3 – 5 – 0), Zweitbester am 5. Brett,

Mario Studnicka (Brett 3)   5,5 aus 9 (4 – 3 – 2),

Daniel Erath (Brett 6)          5,5 aus 9 (4 – 3 – 2),

Dr. Gerd Schwier (Brett 7)  5,5 aus 9 (3 – 5 – 1), Zweitbester am 7. Brett,

Moritz Dresig (Brett 1)        4,0 aus 9 (2 – 4 – 3), sowie

Uli Popp mit 1,0 aus 1, Jens Heidrich mit 0,5 aus 1 und Yannick Emmrich mit 0,5 aus 2.

Insgesamt war es eine gelungene und harmonische Saison
der neu formierten Mannschaft.

 






Daniel Erath                                                             07. April 2015
SG Neukirchen

Der Gewinn der goldenen Ananas winkt

Spielbericht zur 8.Runde der  Saison 2014 / 2015:

Sonntag, den 15.03.2015,  09:00 Uhr:   Oberschule Neukirchen

 

SG Neukirchen  -  SG Grünweiß Niederwiesa II         5  :  3

Schon vor der Aufnahme der Partien war klar, dass die beiden auf den
Plätzen 2 und 3 der Tabelle liegenden Kontrahenten wahrscheinlich nur
um die sprichwörtliche goldene Ananas streiten würden, von der der
Gästespieler Dr. Jens Neuhäuser vorab schon wissen wollte, wo
die SGN das Kleinod versteckt haben würde. Die Partien verliefen selbst
in freundschaftlicher und entspannter Atmosphäre. Gerd trennte sich von
seinem Gegner früh Remis, weil auf deren Brett einfach nichts los war.
Uwe tat es ihm gleich, da auch in seiner Partie keinem der Kontrahenten
ein Vorankommen möglich schien. Mario konnte seine strategische
Ader in einem seinerseits fehlerfrei geführten Turmendspiel entfalten
und gewinnbringend einsetzen. Moritz remisierte im „Jugend-forscht-Duell“
am Spitzenbrett ohne Probleme. Manfred folgte diesem Beispiel gegen
den stärksten Niederwiesaer und strebt damit unaufhaltsam auf den Titel
des Remiskönigs der Liga zu. Die restlichen Partien ließen kaum
Befürchtungen über den Mannschaftserfolg aufkommen. Nur Daniel
hatte in einer wilden und beiderseits auf Krawall angelegten Partie
einen stillen Zug seines Gegners nicht auf der Rechnung und geriet
dadurch in entscheidenden Nachteil, der sich auch durch eine
Abtauschorgie nicht mehr abwenden ließ. Gunar hatte da allerdings
schon den Sieg unter Dach und Fach gebracht. Thomas setzte
schließlich mit seiner unangefochtenen Partieführung den Schlusspunkt.
Es ist schwer zu sagen, was gegen Niederwiesa anders lief bzw. in
Hohndorf nicht klappte. Lag es an der zwischenzeitlichen Führung?
Hatte der Gegner nicht denselben Biss? Jedenfalls gelang durch
diesen Sieg wieder der Sprung auf Platz 2. Diesen gilt es in
der 9. Runde bei der II. Vertretung des Chemnitzer SC Aufbau´95
zu verteidigen, wozu grundsätzlich ein 4:4 genügen würde.
Allerdings wollen wir zum Saisonabschluss nochmals gewinnen, um
einerseits dem gesteckten Ziel von 45 Brettpunkten möglichst nahe
zu kommen und andererseits das Klassement nicht zu verzerren,
denn für unseren Gegner, der noch nicht endgültig gerettet ist,
und 3 weitere Mannschaften geht es noch um den Klassenerhalt.
Platz 1 ist für uns leider nicht mehr erreichbar. In diesem Sinn
geht ein herzlicher Glückwunsch an den überlegenen Staffelsieger
TV Freiberg 1844, der in der nächsten Saison nach wohl 14
Jahren wieder in der 2. Landesklasse antreten darf. Für die
Neukirchner Uwe, Gerd und Gunnar geht es zudem am letzten
Spieltag um die Möglichkeit, jeweils Bester an ihrem Brett zu
werden. Das sollte ein zusätzlicher Anreiz sein.


Daniel Erath                                                             07. April 2015
SG Neukirchen


Unerwarteter Rückschlag
Spielbericht zur 7. Runde der  Saison 2014 / 2015:

 

 

Sonntag, den 01.03.2015,  09:00 Uhr: Haus der Begegnung, Alte Marienberger Str., Hohndorf

 

SG Hohndorf  -  SG Neukirchen         4  :  4

Dass jeder Spieltag seine eigene Herausforderung bringt, erfuhr das I.
Neukirchner Bataillon in der 7. Runde auf schmerzliche Weise. Zwar
war der Wille, zu gewinnen und dem Tabellenführer aus Freiberg auf
den Fersen zu bleiben, erkennbar und wurde durch Marios Ablehnung
des ersten gegnerischen Remisangebots unter Beweis gestellt. Dennoch
fehlte der SGN irgendwie das Durchsetzungsvermögen. Ob es daran lag,
dass mit Thomas Gritz ein Siegspieler nicht am Brett saß, oder daran,
dass die SGN-Akteure mit 3 oder mehr Siegen allesamt nicht erneut
gewannen, oder ob man angesichts der Freiberger Siegesserie die
Hoffnung, den Tabellenführer einzuholen, schwinden sah, mag
dahingestellt bleiben. Wahrscheinlich hatten alle drei Gründe ihren
Anteil daran, dass die schöne Serie von 4 Siegen nicht fortgesetzt
wurde. Die Gastgeber mussten immerhin mit Peter Kehrer auch eine
ihrer Stützen ersetzen, aber nahmen ihre Herzen in beide Hände und
besannen sich auf ihre bemerkenswerten kämpferischen Qualitäten.
Dies führte zu einem ausgesprochen zähen Verlauf, dessen Ende mit
dem Unentschieden für die Gäste fast noch als glücklich zu bezeichnen
ist. Mit Uwe und seinem Kontrahenten neutralisierten sich die
Top-Scorer beider Teams durch ihr frühzeitiges Remis gegenseitig.
Mario glaubte sich nach einem Figurengewinn bereits im Vorteil,
aber steckte durch das brillante Figurenopfer seines Gegners in einer
unabwendbaren Mattfalle. Statt in Führung gegangen zu sein, rannten
wir plötzlich, einem Rückstand hinterher. Aber dieser Zustand hielt
nicht lange an, denn Gunnar flößte uns mit seinem kompromisslos
auf Sieg geführten Spiel wieder Hoffnung ein. In Anbetracht der
DWZ-Vorteile sollten die Begegnungen doch nun die von uns
gewünschten Verläufe nehmen, aber es kam wieder anders. Manfred
hatte in einer heftigen und spannenden Auseinandersetzung keinen
Gewinnweg gefunden und remisierte verdient. Gerd fand auch kein
Mittel, die gegnerische Verteidigung zu durchbrechen, und begnügte
sich mit einem halben Zähler. Yannick hatte sich dagegen nach
gutem Beginn ins Bockshorn jagen lassen und konnte seine Partie
nicht mehr retten. Für den notwendigen Mannschaftssieg mussten
angesichts des neuerlichen Rückstands folglich beide noch
ausstehenden Partien auf die Siegerstraße gefahren werden.
Bei Moritz sah es auf Grund seines Qualitätsgewinns schon ziemlich
Erfolg versprechend aus, aber Daniel hatte für den Gewinn eines
Mehrbauern seine Königsstellung unbeachtet gelassen und in der
Folge eine kritische Phase zu überstehen. Letztlich sicherte sein
Kontrahent durch Zugwiederholung das Remis zum Mannschaftsteilerfolg
ab. Moritz führte seine Partie elegant zum Sieg und rettete der
SGN das Unentschieden.

Am Abend wusste man nicht so recht, ob man eher über das 4:4
des Spitzenreiters aus Freiberg beim Schlusslicht in Burgstädt
und die rechnerische Chance auf Platz 1 erleichtert sein oder
sich über den eigenen verlorenen Mannschaftspunkt ärgern
sollte. Klar ist nur, dass mit einer derartigen Leistung in der
Vorschlussrunde gegen die starken Niederwiesaer kein
Blumentopf zu gewinnen sein wird.

Daniel Erath                                                23. Februar 2015
SG Neukirchen

Ungleiche Voraussetzungen

Spielbericht zur 6.Runde der  Saison 2014 / 2015:

Sonntag, den 01.02.2015,  09:00 Uhr:   Oberschule Neukirchen

SG Neukirchen  -  Burgstädter TSV 1878         5,5  :  2,5

Das I. Neukirchner Bataillon wurde auch in der 6. Runde
seiner Favoritenrolle gerecht und landete einen sicheren Sieg.
Allerdings wurde dieser dadurch erleichtert, dass die Gäste
aus Burgstädt, die in dieser Saison ihr letztjähriges
Spitzenbrett nicht mehr zur Verfügung haben,
zudem 5 Ersatzspieler aufbieten mussten.
So waren sie verständlicherweise nur auf Schadensbegrenzung
eingestellt, was auch angemessen gelang, so z.B. durch das
frühe Remis von Manfred, der damit auch weiterhin
ungeschlagen bleibt und zielstreibig auf den Titel des
Remiskönigs der Liga zusteuert. Moritz tat es ihm alsbald
gleich und teilte mit seinem gefährlichen Kontrahenten,
dem bislang punktbesten Burgstädter, den Punkt. Gerd
hatte allerdings einen Sahnetag erwischt und sicherte
sich mit einer genialen Partie den Punkt gegen den
ehemaligen Rapider Moritz Eidam. Auch Uwe ließ
sich die Gelegenheit zum nächsten Sieg in gewohnt
sicherer Manier nicht entgehen und steht damit
ungeschlagen im Kampf um die mannschaftsinterne
Top-Scorer-Wertung. Unser Nachwuchstalent
Yannick zeigte bei seinem Debut in der Ersten
eine starke Vorstellung und gute Ansätze, die mindestens
das erzielte Remis wert waren, denn in der Analyse
zeigte sich, dass er die richtigen Ideen für die
Fortsetzung hatte, aber im Mannschaftssinne auf Nummer
sicher ging. Bei Mario hatten die Kontrahenten das Brett
so zugestellt, dass außer dem vereinbarten Remis
gar nichts Anderes mehr vertretbar war. Kurz
vor dem Blättchenfall des Gegners hatte auch
Daniel dessen Verteidigungsstellung bis zur
Kapitulationsreife aufgeweicht und zerbröselt.
Im Anschluss verständigten sich Gunnar und
sein Gegner in einer hochkomplizierten Stellung
auf Remis und den Gang zum verspäteten
Mittagstisch. Für die tapferen Burgstädter sieht es
nach dieser Niederlage sehr düster aus. Dagegen
blieb die SGN I zum dritten Mal in dieser Saison
ohne Niederlage am Brett und weiterhin dem
Tabellenführer aus Freiberg auf den Fersen.
Durch den Punktverlust der Niederwiesaer Mannschaft,
die in den beiden Schlussrunden das Führungsduo
noch zum Gegner hat, gelang sogar wieder der Sprung
auf Platz 2. Diesen gilt es in der 8. Runde beim starken
Aufsteiger in Hohndorf (bei Zschopau) zu verteidigen.

Daniel Erath                                                                                                  22. Januar 2015

SG Neukirchen 

Gelungener Neujahrsempfang

 

 

Spielbericht zur 5.Runde der  Saison 2014 / 2015:

 

 

 

Sonntag, den 11.01.2015,  09:00 Uhr:   Hotel Bavaria, Marktstraße 3, Döbeln

 

 

ESV Lok Döbeln  -  SG Neukirchen         2,5  :  5,5

 

Der 5. Spieltag führte das I. Neukirchner Bataillon zum Neujahrsempfang
durch den stark abstiegsgefährdeten Gastgeber aus Döbeln, dessen 6. Platz
angesichts des schweren Restprogramms nur Augenwischerei darstellen konnte,
weil er die prekäre Situation aus den Punkteergebnissen nicht wiederspiegelte.
Dazu mussten die Gastgeber auf den verletzten Thomas Naumann verzichten.
Die günstigen Vorzeichen wurden von der SGN auch sogleich
auf den Brettern umgesetzt.
Da die Gastgeber mit 2 Mannschaften ihr Heimspiel
im selben Raum austrugen, war im Übrigen auch der Platz so beengt,
dass die Neukirchner an den Brettern 2 bis 7 nur mit größerer Mühe
aufstehen konnten und so fast schon gezwungen waren,
sich durchweg auf die Partie zu konzentrieren und Spaziergänge
an die anderen Bretter einzuschränken. Während an den beiden Spitzenbrettern
 - alle dort spielenden Akteure hatten bis dahin in dieser Saison
zusammengenommen erst 4 Punktspielpartien siegreich gespielt - 
Abtasten angesagt war, begann man im Mittelfeld der Gäste damit,
sich den Gegner zurechtzulegen, und fielen die Neukirchner in der Nachhut
ohne Vorwarnung über die Stellungen der Gastgeber her.
Erwartungsgemäß zeichneten sich demzufolge ab Brett 3 in der Folge
zumindest leichte Stellungsvorteile ab.
Manfred konnte deshalb in der noch am kniffligsten aussehenden Position
im Vertrauen auf seine Mitstreiter schon gegen 10:30 Uhr die Friedenspfeife
auspacken und sie dem Gegner anbieten, der einwilligte.
Gunnars Gegner gelang es immerhin, mit einer unangenehmen Drohung
einen Keil in die Angriffsmaschinerie zu klemmen und ebenfalls zu remisieren.
Uwe und sein Gegner hatten sich im Stellungskrieg verschanzt,
wollten kein Risiko eingehen und fanden deshalb auch keinen Sieger.
Die Youngsters am Spitzenbrett nutzten ihr Remis, um ihre Bilanzen,
die an den letzten Spieltagen doch arg gelitten hatten, etwas aufzubessern.
Bei Gert sah es erst nach dem erfolgreichen Durchbruch aus,
aber irgendwie gelang es seinem Kontrahenten, sich wieder
in eine funktionierende Verteidigung zu bringen, so dass das letzte Remis
an diesem Tage Bestand hatte. Danach fuhren Mario, Thomas und Daniel
ihre Siege ein, die sich schon eine Zeitlang abgezeichnet und den Neukirchner
Mannschaftskameraden bei den Remisverhandlungen den Rücken gestärkt hatten.
So verließen wir den behaglichen Wintergarten am Jürgen-Dressel-Platz
mit einem Koffer voller Brett-  und Mannschaftspunkte und der Gewissheit,
einen gelungenen Start ins neue Jahr geboten zu haben und die angenehmen
Gastgeber in einer ausgesprochen schwierigen Tabellensituation zurückzulassen.
In der 6. Runde erwarten wir am 01.02.2015 mit dem Burgstädter TSV 1878
einen weiteren abstiegsgefährdeten Gegner, der sich mit einer stark verjüngten
Mannschaft für einen Aufsteiger bislang achtbar aus der Affäre gezogen hat
und wohl einen deutlich härteren Prüfstein abgeben wird.


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Daniel Erath

 

                                                      14. Dezember 2014

 

 

 

SG Neukirchen

Platz 2 erobert

Spielbericht zur 4.Runde der  Saison 2014 / 2015:

Sonntag, den 07.12.2014,  09:00 Uhr:   Oberschule Neukirchen

SG Neukirchen  -  BSV Ehrenfriedersdorf         4,5  :  3,5

Das I. Neukirchner Bataillon scheint auf dem besten Wege,
die ersten Anlaufschwierigkeiten
der neu zusammengesetzten Truppe langsam abzulegen.
So gelang am 4. Spieltag gegen
den starken Absteiger aus der 2. Landesklasse sogar ein
knapper Sieg, der das zweifellos
vorhandene Potential der Gastgeber andeutete.
Dabei lieferten sich die selbstverständlich in Stammbesetzung
angetretenen Kontrahenten
eine spannende Begegnung mit wechselnder Führung
und einem Finale mit beiderseitiger
Zeitnot, das bis zum Schluss offen war.
Die Ergebnismeldungen begannen mit den Remisen
von Manfred, Uwe und Gunnar, der zum Erreichen
der Punkteteilung sogar
zwei Figuren opferte. Die Gäste gingen danach als Erste
in Führung, als Gerd die Niederlage
gegen den routinierten Rolf Lohr auch mit einem letzten
Angriffsversuch
nicht mehr abwenden konnte. Binnen weniger Minuten
drehten allerdings Mario und Thomas
das Ergebnis durch schöne Mattkombinationen,
die sich schon einige Zeit vorher andeuteten.
Moritz musste jedoch leider gegen den starken
Mario Haustein den Ausgleich zulassen.
Daniel blieb es schließlich vorbehalten, in einer Partie
mit wechselnden Opferstrategien
das glückliche Ende für sich und die SGN zu behalten.
Durch diesen Sieg gelang es,
den Gästen aus dem Erzgebirge die ersten
Verlustpunkte beizubringen und sie
in der Tabelle zu überholen. Da man jedoch gegen
den aktuellen Tabellenführer
aus Freiberg bereits verloren hat, ist man somit
auf fremde Hilfe angewiesen und
kann nur versuchen, die eigenen Spiele möglichst
siegreich zu gestalten.
Dieses Unterfangen gilt es im Januar in Döbeln
umzusetzen, wo uns der Gegner
mit dem vermutlich schönsten Spiellokal dieser Staffel
erwarten wird, der aber nach dem
Weggang seines langjährigen Spitzenspielers
um den Klassenerhalt kämpft.

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Daniel Erath                        17. November 2014

SG Neukirchen

Klare Angelegenheit

Spielbericht zur 3.Runde der  Saison 2014 / 2015:
Sonntag, den 09.10.2014,  09:00 Uhr:
Mensa der TU Chemnitz, Straße der Nationen

USG Chemnitz III  -  SG Neukirchen
                           1,5  :  6,5

Der 3. Spieltag brachte dem I. Neukirchner Bataillon
einen souveränen Auswärtssieg bei der 3. Garde
der USG Chemnitz, die in der gezeigten Form Mühe
haben dürfte, sich in der Bezirksliga zu halten.
Der Sieg fiel auch deshalb leicht, weil die Gastgeber
ihre Stammspieler von Brett 1 und 7 nicht zur
Verfügung hatten. Dazu merkte man, dass
die routiniertere Gäste-Acht darauf brannte,
die Niederlage aus der 2. Runde vergessen zu machen.
Die Einstellung stimmte also, so dass Manfreds
obligatorisches frühes Remis und selbst Moritz‘
überraschender Verlust keine Nervosität aufkommen ließen.
Außer an Brett 4 hatten die Neukirchner
schon früh die Haubitzen ausgerichtet und
in der Folge mit druckvollem Spiel und gelungenen
Kombinationen nach und nach die Sieg
bringenden Material- und Feldvorteile ergattert,
oder den Gegner zur Aufgabe bewegt.
So konnten bis 12:15 Uhr Gunnar, Daniel, Mario,
Uwe und Thomas mehr oder weniger ungefährdet
ihre Punkte einfahren und den Mannschaftssieg sichern.
Gerd ließ sich bis 13:00 Uhr Zeit und erledigte
seine Aufgabe zuverlässig mit der gebotenen Ruhe
und Gelassenheit des favorisierten Spielers.
Dieser schöne Sieg brachte 2 wichtige
Mannschaft- und ausreichend Brettpunkte,
die die Randchemnitzer vorerst auf eine vordere
Position im Mittelfeld hievten.
Über höhere Ansprüche sollte die nächste Runde
Aufschluss geben, wenn mit dem Landesklasse-Absteiger
Ehrenfriedersdorf die neben Freiberg zweite
verlustfreie Mannschaft in der Oberschule
Neukirchen gastieren wird.
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Daniel Erath                                                          

28. Oktober 2014

 

SG Neukirchen

Spitzenspiel verzockt

Spielbericht zur 2.Runde der  Saison 2014 / 2015:

Sonntag, den 12.10.2014,  09:00 Uhr:   Oberschule Neukirchen

SG Neukirchen  -  TV Freiberg 1844          3  :  5

Die Sonne lachte, als hätte sie sich auf dieses Spitzenspiel gefreut und
auch die Akteure beider Mannschaften waren frohen Mutes.
Wie sich zeigte, stellte sich mit den Gästen aus der Bergstadt
der erwartet spiel-, kampf- und nervenstarke Kontrahent und
Aufstiegsaspirant vor, der allerdings vor der neu
zusammengesetzten Acht der Lokalmatadoren ebenso Respekt zeigte,
wie dies umgekehrt der Fall war. Beide Teams hatten an den
hinteren Brettern Ersatzspieler aufgeboten, die indes angesichts
ihrer Bezirksliga- und Landesklasse-Erfahrung
bekannte Größen darstellten. Nach den üblichen Begrüßungen  
- man kennt sich aus vorangegangenen Begegnungen recht gut - 
verliefen die Partien durchweg in ruhiger und angenehmer,
aber spannungsgeladener Atmosphäre. Die Neukirchner Führung
durch Uli Popp zementierten Manfred Franz und
Dr. Gerd Schwier mit Remisen.
Aber es geht im Schach mit dem Halten und Verwalten
eines Vorsprungs nicht so einfach wie beim Fußball.
Uwe Müllers Sieg war wegen Mario Studnickas Partieverlust
und Daniel Eraths
  Niederlage, übrigens der ersten  nach 23
ungeschlagenen Punktspielpartien, zu wenig, um die Führung zu halten.
In dem Bemühen um den entscheidenden Sieg am Brett,
denn man wollte sich gegen diesen Kontrahenten
nicht mit einer Punkteteilung zufrieden geben, hatten allerdings
Moritz Dresig und Thomas Gritz nicht das nötige Quäntchen Glück
auf ihrer Seite. So stand nach fast 6 Stunden teils harten und erbitterten,
aber jederzeit fairen Kampfes gegen 14:30 Uhr der Gästesieg fest.
Nun muss in der 3. Runde das Auswärtsspiel bei der USG Chemnitz III
dazu genutzt werden, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.
Die Tabellensituation lässt allerdings erahnen, dass man dort
auf einen Gegner treffen wird, der sich mit Zähnen und Klauen
gegen den drohenden Abstieg wehren wird.

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Daniel Erath                                                   23. September 2014

SG Neukirchen

Gelungener Auftakt der SG Neukirchen I

Spielbericht zur 1.Runde der  Saison 2014 / 2015:

Sonntag, den 21.09.2014,  09:00 Uhr:   Oberschule Neukirchen

SG Neukirchen  -  TSV Fortschritt Mittweida          5  :  3



Die Mannschaft aus Mittweida

Bei bestem Schachwetter  - auch in Neukirchen regnete es Bindfäden –
traf die neuformierte Denksport-Acht auf den Vorjahressiebten
aus Mittweida. Wie der Internetseite der SGN bereits zu entnehmen war,
wurde als Saisonziel von der Abteilungsleitung der Klassenerhalt
in der Bezirksliga ausgegeben, um die Integration der vom
BSC Rapid Chemnitz zum Nachbarn gewechselten Schachfreunde
in Ruhe und ungestört betreiben zu können.
Diesem Ziel kam man mit dem ersten Saisonsieg
ein gutes Stück näher.
Nachdem beide Teams im Spiellokal ihre Mannschaftsfotos
geschossen hatten, verliefen die Partien durchweg in ruhiger
und freundschaftlicher Atmosphäre.
An den Positionen 1 und 8 behielten mit Moritz Dresig und
Gunnar Fischer die Gastgeber die Oberhand, was man so
auch nicht erwartet hatte. An den restlichen Brettern ließen
Manfred Franz, Mario Studnicka, Thomas Gritz, Uwe Müller,
Daniel Erath und Dr. Gerd Schwier mit dem nötigen Glück
und Geschick keine gegnerischen Siege zu, so dass das erste
Erfolgserlebnis nach 13:30 Uhr unter Dach und Fach war.
Sicherlich war dabei noch nicht alles Gold, was glänzte,
aber die kampfstarken Gäste hatten bei den 6 Remisen
schließlich auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Nun findet sich die 1. Vertretung erfreulicherweise erst einmal
in der oberen Tabellenhälfte wieder und erwartet
am 12.10.2014 den Spitzenreiter aus Freiberg,
der ein härterer Prüfstein zu werden verspricht.

gez. Daniel Erath